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Die letzten 10 Beiträge

12

Mittwoch, 18. Dezember 2019, 15:35

Von Yvette

Instinktiv wünschte sich die Dunkelhaarige das sich die Mauer auftat und sie verschluckte. Da dies jedoch nicht möglich war, presste sich Yvette fester gegen die steinerne Wand.

“Nein. Bitte nicht.“ Murmelte Yvette immer wieder und versuchte blinzelnd die Umrisse des Mannes auszumachen. Leider konnte sie den Mann nur schemenhaft erkennen. Zum Glück für den Mann. Zum Leidwesen für Yvette.

Den sich entfernenden Schritte lauschte Yvette verzweifelt und streckte ihre schmale Hand in die Richtung aus, in der die Schritte verschwunden waren. “Komm zurück.“ Bettelte Yvette und reckte ihren Kopf von links nach rechts.

Schließlich setzte sich die Zofe der Prinzessin taumelnd in Bewegung. Ihr Ziel ... die Gemächer ihrer Herrin.~

11

Mittwoch, 18. Dezember 2019, 15:24

Von Michel Legendre

Ich überlegte einen Moment, sah sie schon auf den Knien vor mir und hörte dann Schritte hinter mir. Duroc würde mich strafen, doch ich war gescheitert, jetzt musste es schnell gehen. Da sie geblendet war hatte sie mich vielleicht nicht richtig gesehen, also nichts wie weg, alles abstreiten, von meinen Kameraden konnte ich mich hier nicht fangen lassen. Die Schritte kamen ja auch näher, also sprang ich auf und rannte in den anderen Gang an dessen Ende ich von einer Türe wusste, die erstens keiner kannte und von der ich einen Schlüssel hatte. Ich würde es bei Gelegenheit wieder gut machen. Beim Seneschall. Und die kleine? Warte wenn es dunkel wird, ich bin der Schatten Deiner Träume.

Mögliche Fluchtrichtung

10

Dienstag, 17. Dezember 2019, 17:46

Von Yvette

Zitternd klammerte sich die Dunkelhaarige an die steinerne Wand. Bevor sie an dieser langsam zu Boden rutschte. Wenn er sie wirklich umbringen wollte, hatte er jetzt leichtes Spiel. Die Schüsse pfiffen über Yvettes Kopf hinweg.

Sodass sie ihren Kopf unwillkürlich tiefer zwischen die Schultern zog. Was hatte das alles zu bedeuten? Wieso wollte sie der Seneschall unbedingt über den Jordan schicken? Oder handelte der Dunkelhaarige gar nicht im Auftrag des Seneschall?

Da vernahm Yvette das klicken der Pistole und erstarrte innerlich.
“Nein. Ich flehe dich an. Ich bin bereit alles zu tun was du oder der Seneschall von mir fordern. Aber bitte .. ich möchte nicht mehr eingesperrt sein.“ Bettelte die junge Zofe mit leiser Stimme und presste sich weiterhin gegen die steinerne Mauer.

9

Dienstag, 17. Dezember 2019, 17:31

Von Michel Legendre

"Schon klar"

flüsterte ich und schoß, traf aber nicht, dieses mistige kleine Ding streut einfach zu stark, schon waren zwei Schüsse weg, es blieb noch einer. Dieses Versagen sollte die kleine noch büßen. Einen Moment überlegte ich noch ob ich ein Machtspiel spielen sollte. Irgendwas mit "Zieh Dich aus... Tanz für mich... dreh Dich um..." doch dafür war keine Zeit also drückte ich ab

"Astala..."

KLICK

Nichts geschah. Man sollte keine billige Munition aus Chinopien kaufen.

8

Dienstag, 17. Dezember 2019, 15:47

Von Yvette

Wie ein verschrecktes Kanninnchen wirkte Yvette. Ihre gessmte Körperhalting zeugte von der drohenden Gefahr die in der Luft lag. War es eine Falle gewesen? Hätte sie die offenstehende Zellentüre einfach ignorieren sollen? Fragen über Fragen die der Zofe durch den Kopf geisterten.

Und als wäre dies noch nicht alles pochte ihr das Herz bis zum Hals. Aber die Verlockung nach Freiheit war dann doch zu groß. Und so nutzte Yvette die ihr dargebotene Möglichkeit. Geschwind schlüpfte sie durch die Türe und trat auf den dunklen Gang hinaus.

Vorsichtig tastete sie sich an der Wand entlang. Der Freiheit entgegen. Und dann erklang er. Der Warnschuss. Ein ohrenbetäubendes Geräusch, das Yvettes Trommelfell beinahe zerfetzt hätte. Und doch tastete sie sich weiter voran. Irgendwann würde dieser Gang eine Gabelung machen müssen. Dort würde sie sich verstecken.

Doch so weit kam es erst gar nicht. Denn die sich nähernden Schritte ließen Yvette in ihrer Bewegung abrupt inne halten. “Nein. Bitte nicht.“ Flehte sie da schon beinahe und kauerte sich in einer der Ecken zusammen. Vielleicht übersah er sie einfach. Dies wäre ein Traum. Ein unerfüllter Traum.

7

Dienstag, 17. Dezember 2019, 14:39

Von Michel Legendre

Ich hörte Schritte und spannte den Hahn, die Türe hatte ich offen gelassen, die am oberen Ende auch. Sie sah übrigens gut aus, erst recht in ihrer Angst, aber der Seneschall hätte mich gehäutet, hätte ich sie auch nur angefasst. Deswegen war ich nicht hier, es war stockdunkel und die Schritte kamen langsam näher, ich hörte ihr vorsichtiges Tasten mit der Hand. Was hätte ich tun sollen? Das Luder, die Verbrecherin schlüpft an mir vorbei, ich gebe einen Warnschuss ab, der Querschläger trifft sie. Wie unendlich traurig so enden zu müssen. Wer würde das nicht glauben?

Ich trat zweimal mit der Fussspitze auf den uralten Steinboden. Hatten hier nicht schon vor 1000 Jahren die Unartigen ihre Busse getan. Ein auftreten noch, sie würde zurücklaufen und dann würde ich schießen, sie sterben lassen, vielleicht würde ich ihr den Mund zuhalten müssen, sie umdrehen damit die Fluchtrichtung eine andere war und die Wachen rufen.

"BUH!"

6

Dienstag, 17. Dezember 2019, 14:23

Von Yvette

Mit ihrem noch sehenden Auge fokussierte die Dunkelhaarige den Fremden und das was er in seinen Händen hielt. Tatsächlich. Ea war eine Art "Tablett". Bei diesem Gedanken spürte Yvette wie ihr das Herz bis zum Hals pochte. Er hatte also tatsächlich sein Wort gehalten und würde sie nicht verhungern lassen. Und dennoch wirkte Yvette sichtlich verunsichert. Sollte sie es tatsächlich wagen? Einen Fluchtversuch? Was konnte ihr schon großartiges passieren, nicht wahr?

Doch noch bevor sie ihre Gedanken in die Tat unsetzen konnte, stieß er sie grob vor die Brust. Sodass Yvette zurück taumelte. Zum Glück stürzte sie nicht. Dann blickte sie dem Unbekannten nach. Als ihr Blick auch schon auf das Tablett fiel und sie spürte wie ihr Magen vernehmlich knurrte. Vorsichtig näherte sie sich dem Tsblett und betrachtete die undefinierbare Masse. Angewiedert rümpfte Yvette ihr Näschen. Die Cola, auch wenn es nur eine Cola-Zero war, probierte sie und leerte die Dose schließlich beinahe zur Gänze.

“Es wird kein Verhör geben!“ Knirschte Yvette mit den Zähnen und fokussierte die Zellentür. Irrte sie sich oder war da ein Spalt? Sollte sie es tatsächlich wagen? Mit hastig pochendem Herzen trat sie schließlich auf die Türe zu und drückte probeweise dagegen. Und tataächlich ... die Türe öffnete sich. So nahm Yvette all ihren Mut zusammen und trat auf den Gang hinaus. Ungeachtet der Gefahr die da am Ende des Ganges auf sie lauerte.

5

Dienstag, 17. Dezember 2019, 12:08

Von Michel Legendre

Ich ignorierte sie völlig und stellte nur das "Tablett", in Wirklichkeit den Deckel eines alten Farbeimers mit einer Cola-Dose* und einer Schale mit undefinierbarem Inhalt in die Zelle, drehte mich um und verließ wieder den Raum ohne was zu sagen. Als sie an mir vorbei taumelnd zum Ausgang strebte stieß ich sie in die Mützen die über ihr fast schon zusammenbrachen.

"Spar Deine Kräfte, das Verhör wird hart genug."

Als ich ging muss ich die Türe wohl schlampig verriegelt haben, denn ich schloß zwar ab, doch die Tür war wohl nicht richtig zu.**
Am Ende des Ganges setzte ich mich in eine Nische und wartete auf einen Fluchtversuch. Die Pistole*** hatte ich bereits in der Hand.






* Zero
** Was für ein Zufall
***

4

Dienstag, 17. Dezember 2019, 11:55

Von Yvette

Mittlerweile war auch ihr linkes Auge zugeschwollen. So dass Yvette lediglich aus ihrem gesunden, rechten Augen ihre Umgebung fokussieren konnte. Etwas was ihr durch die Dunkelheit im Inneren der Zelle sichtlich erschwert wurde. “W... Wer i... ist da?“ Whisperte Yvette mit leiser Stimme und versuchte sich aufzurichten.

Der Schmerz war jedoch noch immer viel zu präsent. “Ich.. habe Schmerzen.“ Murmelte Yvette und krallte ihre Finger gegen die steinerne Wand. So gelang es ihr sich an der Wand empor zu ziehen. Schließlich kauerte Yvette mit einem schmerzerfüllten Gesichtsausdruck gegen die steinerne Wand gepresst.

Als das Licht der Lampe in das Innere der Zelle schien, senkte Yvette rasch ihren Blick. Dann erklang eine ihr fremde Stimme. Eine Stimme bei der Yvette ein eisiger Schauer über den Rücken rieselte. “Wer... wer ist da?“ Blinzelnd taumelte sie aus der Zelle; der Stimme entgegen.

3

Dienstag, 17. Dezember 2019, 11:42

Von Michel Legendre

Es war kein Ton zu hören und meine Aufgabe würde einfach sein. Erst füttert man das Häschen, dann schlachtet man es. Sie mochte schon Stunden hier sein, so war die Blendlaterne sicher ein probates Mittel. Der Auftrag meines Herrn ließ da einigen Spielraum den ich wohl nutzen wollte. Wahrscheinlich hatte sie meine Schritte schon gehört, doch eine Reaktion bekam ich nicht mit. So schloß ich die Zelle auf und leuchtete hinein. Genau auf einen Haufen Bärenfellmützen.

"ES GIBT WAS ZUESSEN. KOMM HERAUS."