Du bist nicht angemeldet.

Neue Antwort erstellen

Achtung! Die letzte Antwort auf dieses Thema liegt mehr als 2 363 Tage zurück. Das Thema ist womöglich bereits veraltet. Erstelle ggf. ein neues Thema.

Beitragsinformationen
Beitrag
Einstellungen

Internet-Adressen werden automatisch erkannt und umgewandelt.

Smiley-Code wird in Deinem Beitrag automatisch als Smiley-Grafik dargestellt.

Wenn du diese Option aktiviert hast, kannst du HTML zur Formatierung verwenden.

Du kannst BBCodes zur Formatierung nutzen, sofern diese Option aktiviert ist.

Dateianhänge
Dateianhänge hinzufügen

Maximale Anzahl an Dateianhängen: 5
Maximale Dateigröße: 150 kB
Erlaubte Dateiendungen: bmp, gif, jpeg, jpg, pdf, png, txt, zip

Die letzten 10 Beiträge

10

Mittwoch, 18. Dezember 2019, 16:43

Von Anielle Saint-Just

Ich grinste ja schon innerlich als ich aus dem Augenwinkel ein gewisses an die Griffe klammern sah, mässigte mich dann aber und fuhr im Schnitt nur 117 km/h.


Weiter geht es hier:
Der Pudel auf der Dachterasse - Das Hotel Savoy Truffle - Empire Outremer

9

Dienstag, 17. Dezember 2019, 22:50

Von Lord Reis

Witzigerweise würde es Dreibürgen sogar sehr ärgern, wenn sie aus Versehen eine Briefmarke mit dem Konterfei des pottyländischen Außenministers erblicken würden, teilt man dort doch nicht den pottyländischen Humor und veranlasst aufgrund eines Schreibens direkt ein Warenembargo sowie ein Einreiseverbot. So handelt halt nur eine echte Spaßnation - Dreibürgen natürlich, nicht Pottyland.
Doch von dem ganzen Geknipse und den geheimen Briefmarkenplänen der outremerschen Regierung wusste Lord Reis - seinerseits Gelegenheitsphilatelist, soll heißen: Er mag es, Briefmarken anzusehen, wenn er sie noch nicht kennt - rein gar nichts.

Noch ehe er auf beide Fragen antworten konnte, wurde er durch die rasante Beschleunigung in den Sitz gedrückt. Als er sich allmählich daran gewöhnt hatte - auch an die Tatsache, dass seine Frisur diese Fahrt noch schlechter als vorhergesehen überstehen würde -, rief er gegen den Fahrtwind an:

"Sie meinen Aldi-Hyde? "Bewohnt" ist wohl das falsche Wort. Dorthin haben wir die verrückten Wissenschaftler unseres Forschungsunternehmens B.L.Ö.D. - Banale Lebensfragen öffentlichen Desinteresses - verbannt abgeschoben ausgegliedert geschickt, damit sie in aller Ruhe forschen können."

Reis würde gerne behaupten, dass er die Fahrt und die Landschaft genießt. Doch seine Gesichtsfarbe, die mit jeder Kurve weniger wird, sagt etwas Anderes. Durch Reisen erfahren, trägt er zwar Akupressur-Armbänder gegen Übelkeit, die bei ihm effektiv Wirkung zeigen. Er beschließt jedoch, für die Rückfahrt zum Flughafen ein anderes Transportmittel zu erbitten.

8

Dienstag, 17. Dezember 2019, 22:17

Von Anielle Saint-Just

Sollte er nur Winken, wurden doch gerade hunderte Aufnahmen von ihm gemacht um eine Sonderbriefmarke zu drucken, zu zwei Denier, plus einen Denier für den FRieden in der Morgaine. Der Finanzminister hat den Plan, bei solchen Anlässen Auflagen von 500000 Stück zu drucken schon vor zwei Jahren durch den Konvent gepeitscht. das machte 1,5 Millionen Denier bei Kosten gegen null. Die Händler machten ihre Aufschläge von 50, gar 100% und die Alben der Dreibürgener Philatelisten füllten sich. So hatten die Serien "Weine des Medoc" und "Schafrassen Loriens" mehr als 20 Millionen Denier in die Kassen gespült. Und den Dreibürgenern feuchte Träume beschert. Die Reserven, also die gleiche geheime Auflage in den Kellern der Reichspost, wurden dann inklusiver seltener Fehldrucke im Laufe der Zeit auf den MArkt geworfen. Das Laffitte-System zur Gewinnabschöpfung funktioniert seit Jahren reibungslos. Aber das wusste ausserhalb der Führungselite des Reiches keiner. Sonst würden die Preise wohl zusammenbrechen wie einst der Tuplenmarkt.
"Halten Sie mich für diplomatisch?" fragte ich unschuldig und setzte mich ans Steuer
"Ist die kleine Insel westlich von Potopia eigentlich bewohnt? Und mögen sie überhaupt Hangnager?"
Schon quitschten die Reifen und Passanten stoben aus der Fahrtrichtung.

7

Dienstag, 17. Dezember 2019, 18:08

Von Lord Reis

Oha, das war ein fester Händedruck. Das kam unerwartet. Doch anstatt die Händedruckspirale zu fördern und selbst noch stärker zuzudrücken, drückt er nur so stark wie gewohnt zu - und schon ist die Hand seines Gegenübers auch wieder weg.
Die Aussicht, in ein Hotel gebracht zu werden, sagt ihm allerdings nicht sonderlich zu. Doch da er nicht weiß, ob das hier vielleicht so Brauch ist, beschließt er, diplomatisch wie eh und je zu antworten.

"Ein Hotel? Das kommt zwar unerwartet, aber ich bin Ihr Gast und freue mich auf einen kleinen Imbiss.
Flugfest bin ich, seefest dank zahlreicher U-Boot-Fahrten und Segeltörns auch. Und das Auto stellt überhaupt kein Problem dar, schließlich haben wir dabei ja viel frische Luft.
"


Das ist doch mal ein Empfang, wie er ihn mag. Imperfekte, stümperhafte Militärleute mit Mottenkugelgeruch, eine schlechte MP3 der pottyländischen Hymne, ein Gegenüber, das er nicht direkt als solches erkannt hat - eine willkommene Abwechslung zu den aalglatten, überperfektionierten Besuchen, die er sonst erlebt hat. Dazu noch dieses Gefährt, das so aussieht, als hätte man im Jahre 1977 damit in Fjördstovien ein Rennen gerade so beenden können. Er grinst, als er sich umschaut.

"Damit Sie nicht zuviel Aufwand betreiben - ich bin nicht hier, um über Politik zu reden. Mir geht es darum, die jetzigen Verantwortlichen des Empire Outremer kennenzulernen. Falls es irgendwas Politisches zu besprechen geben sollte, können wir das natürlich gerne tun. Aber in puncto Diplomatie ist durch den Grundlagenvertrag fürs Erste ja alles geklärt."

Er lächelt und - wie es üblich ist - grinst und winkt er in die Richtung, in der er eine Fernsehkamera vermutet. Er hat zwar keine Ahnung, ob hier das Fernsehen überhaupt bekannt ist oder eine große Rolle spielt, aber er ist stets gewappnet.

6

Dienstag, 17. Dezember 2019, 17:27

Von Anielle Saint-Just

Ich ergriff seine Hand und drückte sie fester als er erwartet hatte, ließ dann aber los bevor er ein Echo vorbereiten konnte.

"Wie haben im Hotel Savoy eine Etage, drei ... "

<Hasen...> aber das dachte ich mir nur

"... Bedienste, eine Suite und einen kleinen Imbiss vorbereiten lassen. Am besten fahren sie mit mir. Sind sie seefest?"

worauf ich zum Wagen deutete


5

Dienstag, 17. Dezember 2019, 00:10

Von Lord Reis

Mit ausgestreckter Hand geht er auf die Dame... Ja, sie tritt zwar herrisch auf, ist aber eindeutig eine Frau... jedenfalls geht er auf sie zu, um ihr zum Gruß die Hand zu schütteln.

"Schön, Sie kennenzulernen, Frau Saint-Just mit dem langen Titel. Ich verzichte lieber darauf, sämtliche meiner 135 Vornamen herunterzubeten - ich möchte Sie ja nicht zur Begrüßung schon langweilen."

Zwinkernd schaut er auf die Reaktion seines Gegenübers - die davon überdeckt wurde, dass vier Gläser geholt wurden und die Gastgeschenke direkt angebrochen wurden. Das ist doch mal eine freundliche Begrüßung!

"Oh wie schön - es freut mich, dass Sie auch eine Kleinigkeit für mich dabei haben. Das wäre doch nicht nötig gewesen."

Lächelnd greift er direkt zum Glas mit dem Ziegenmilchschnaps und mustert ihn. Er hat eine für ihn unbekannte Konsistenz und erinnert an Mischgetränke auf Milchbasis. Das ist erstmal nichts Schlimmes, da gibt es schließlich sehr viele sehr interessante Variationen. Und die Begrüßung erscheint ihm sehr herzlich.

"Danke, dass Sie die vielen Menschen hier hingestellt haben, damit ich sicher aus dem Flugzeug komme. Ich weiß das zu schätzen und freue mich über den freundlichen Empfang. Außerdem überbringe ich die besten Grüße aus dem Königreich Pottyland und freue mich, einmal persönlich hier sein zu können. Zum Glück kennt meine Pilotin sich mit Thermik und sowas aus. Ich werde das Lob weitergeben."

4

Montag, 16. Dezember 2019, 23:12

Von Anielle Saint-Just

Meinte er mich? NAtürlich satand ich schnittig da, doch was zum Henker ist ein Hoschi? Das Geschenk wurde mit dem Gegengeschenk, einem Doppellister 42%igem Ziegenmilchschnaps des Medoc beantwortet und ich lies die Sache erstmal auf sich beruhen und die Grenadiere abtreten. François Moulin war damals vom blauen Tod dahingerafft worden. Zumindest sagte das eine Quelle. Die andere dagegen hatte mit einer onaqischen Tempeltänzerin und einer Maultrommel zu tun und soll hier verschwiegen werden. Ich rempelte einen der neben mir stehenden "Hoschies" an um die Situation zu retten.
"Anielle Saint-Just, Connetable d'Outremer et Gardien de Oriflamme, begrüsst den Aussenminister des Königreichs Pottyland, Citoyen Reis auf das herzlichste."
Da es üblich war die Gastgeschenke gleich zu öffnen und zu probieren - damit sollte sichergestellt werden, dass keines davon vergiftet war, holte der Hoschie nun vier Gläaser.
"Gute Landung, die Thermik ist hier manchmal tückisch."

3

Montag, 16. Dezember 2019, 19:25

Von Lord Reis

Der Außenminister schaut sich um und sieht die Reihe von Leuten in militärischen Uniformen. Er wird nie verstehen, warum Besucher aus anderen - befreundeten - Staaten immer mit Militär empfangen werden müssen. Ist das eine Art Kartenspiel? Schwarzer Grenadier sticht?
Und warum riecht es hier so nach Mottenkugeln? Das lässt ja nicht gerade auf eine gute Ausrüstung des Militärs schließen. Dann doch lieber komplett ohne uniformierte Hoschis, dafür etwas freundlicher.

Apropos Freundlichkeit: Er gibt seiner Crew die Anweisung, das obligatorische Gastgeschenk - ein 50-Liter-Fass wildgurkenfreies Wildgurkenbier - aus dem Frachtraum zu laden.

"Hallo Militärhoschis. Geht's gut? Alles in Butter? Hi. Hallo! Boah, schnittig stehst du da. Und, sonst so?"

Da er mit militärischen Darbietungen überhaupt nicht vertraut ist, versucht er, mittels Smalltalk aus den Soldaten etwas herauszulocken - allerdings erfolglos.
Froh darüber, dass wenigstens einer ein leichtes Zucken der Mundwinkel von sich gibt, geht er den Gang entlang, während er eine unheimlich schlechte Version der pottyländischen Nationalhymne hört. Ist das etwa ein 64kBit-MP3? Nee nee, dann doch lieber sein lassen. Das Gegenteil von "gut" ist schließlich "gut gemeint".
Wer auch immer ihn empfängt, ist offenbar sehr unsicher, dass derjenige so eine lumpige Show darbietet. Aber er beschließt, wie immer freundlich zu sein. Schließlich geht es nicht um Politik. Das ist schon längst durch. Es geht darum, sich in Erinnerung zu rufen und zu schauen, wie es im Land so aussieht.

2

Montag, 16. Dezember 2019, 14:58

Von Anielle Saint-Just

Obwohl die Maschine scheiße aussah, schließlich hatte sie keine runde Spitze wie es sein musste, konnte ich ihre Flugfähigkeit durchaus bewundern. Ich unerließ es allerdings und gab erstmal Befehle dieser... wie hieß sie nch... diese Schackelline zu Antworten das der Aussenminister willkommen sei und gerne empfangen werden würde. Die Gardegrenadiere saugten noch Ihre Mützen ab und bildeten dann ein kleine Reihe von ca. 50 Mann

Einige rochen nach Mottenpulver, doch das ging jetzt nicht anders. Da mir seit neuesten sowohl das Aussen, also das Kriegs und Sicherheitsministerium unterstellt waren, war es kein Besuch auf Augenhöhe. Doch ich würde es ihn spüren lassen, stattdessen hatten wir noch ein MP3 der pottischen Hymne aus dem Internet gezogen und harrten jetzt der Landung der Maschine. Neben mir Stand der Grand Electeur, allerdings nicht in seiner Eigenschaft als Großwahlherr sondern als Gardien de Floqati de l'Empire. Ich beobachtete die Landung mit dem Fernglas. Mein Begleitjäger, Q-2 Viper (natürlich mit runder Spitze), hatte ungefähr die gleiche Sicht wie der Pilot.


1

Montag, 16. Dezember 2019, 13:41

Von Lord Reis

Besuch aus dem Königreich Pottyland

Als er davon hörte, dass das Empire Outremer wieder erstarken würde und sich auch politisch einiges getan haben solle, setzt sich der Außenminister des Königreichs Pottyland in seine Dienstmaschine, eine AERO-P1000 mit speziellen Modifikationen, und macht sich auf den Weg.


Er hofft, dass seine Sekretärin Jacqueline Auch die entsprechenden Benachrichtigungen rechtzeitig verschickt, damit er nicht alleine am Flughafen wartet - wie es zuletzt in Fuchsen der Fall war (trotz Ankündigung). Außerdem ist er sehr gespannt, endlich mal nicht bloß über Politik reden zu müssen, da ein Grundlagenvertrag zwischen Pottyland und Outremer existiert. Stattdessen möchte er Land und Leute kennenlernen und einen Eindruck von der jetzigen Regierung erhalten.
Die Informationen, die ihm vorliegen, sind sehr vage. Irgendetwas mit einer "flüchtigen Prinzessin" - bestimmt nur ein Jugendstreich. So etwas kennt er ja von der Prinzessin des Königreichs Pottyland, seiner Tochter, die immer mal wieder den Fängen ihrer Nanny Bianca Johanson entflieht, um harmlose Teenie-Abenteuer zu erleben.

Nach den jüngsten Gesprächen mit dem Ashantir Futunas ist er außerdem sehr daran interessiert, zu erfahren, wie es der Schildkrötenpopulation Outremers so ergehen mag. Und er möchte gerne wissen, wer dieser "Seneschall" denn jetzt eigentlich ist. Mit dem Titel konnte er trotz Recherche nicht viel anfangen.

Der Flug verläuft erwartungsgemäß ruhig - kein Wunder, seine Pilotin ist erfahren und einfach nur verdammt gut.

Als das Flugzeug landet, entfaltet sich ein kompliziertes Ballet aus Bodenpersonal, Flugzeugpersonal und Flugzeug. Wie in einer einzigen, rasanten, flüssigen Bewegung ist eine Gangway genau in dem Moment angedockt, an dem sich die Tür des Flugzeugs öffnet und der Außenminister einen Fuß nach draußen setzt. Wäre die Gangway nur eine Sekunde später an Ort und Stelle, fiele der Minister mehrere Meter hinunter.

Er setzt seine Sonnenbrille auf, schaut sich um und sagt:

"Hallo Outremer! Schön, mal hier zu sein!"


<Wirklich, ein schöner... Ähm... Flughafen erstmal, ja.>