Du bist nicht angemeldet.

Neue Antwort erstellen

Achtung! Die letzte Antwort auf dieses Thema liegt mehr als 2 341 Tage zurück. Das Thema ist womöglich bereits veraltet. Erstelle ggf. ein neues Thema.

Beitragsinformationen
Beitrag
Einstellungen

Internet-Adressen werden automatisch erkannt und umgewandelt.

Smiley-Code wird in Deinem Beitrag automatisch als Smiley-Grafik dargestellt.

Wenn du diese Option aktiviert hast, kannst du HTML zur Formatierung verwenden.

Du kannst BBCodes zur Formatierung nutzen, sofern diese Option aktiviert ist.

Dateianhänge
Dateianhänge hinzufügen

Maximale Anzahl an Dateianhängen: 5
Maximale Dateigröße: 150 kB
Erlaubte Dateiendungen: bmp, gif, jpeg, jpg, pdf, png, txt, zip

Die letzten 10 Beiträge

47

Donnerstag, 9. Januar 2020, 13:53

Von Lord Reis

Er grinste breit über Leonors Spruch - der kam unerwartet und traf genau sein Humorzentrum. Die Prinzessin gefiel ihm immer mehr.

"Mich bringt ein Flugzeug hierher. Und ich wollte einfach mal gucken, wie es hier so aussieht und wen man so alles treffen kann, ohne dieses ganze aufgesetzte Politik-Blabla runterrattern zu müssen. Das hat sich ja schon jetzt sehr gelohnt - wer weiß, ob und wann ich sonst die Bekanntschaft der Madame Connetable und des kleinen Pudels hier gemacht hätte."

Unmerklich zwinkerte er ihr zu. Er wusste, dass es offensichtlich war, wie sehr er ihre Gesellschaft schätzte und dass eine Beziehung zwischen ihm und Anielle quasi nicht vorhanden war.
Als sie vom Heiraten spricht, ist er erschrocken - das klingt nicht nach einer freiwilligen Eheschließung aus Liebe...

"Du wirst heiraten und weißt nicht, wen? Ist das hier so Brauch? Persönlich wäre ich davon nicht gerade begeistert, muss ich gestehen..."

<...und wenn ich es kann, helfe ich dir da auch raus...>

"Einen Prinzen gibt es zwar in Pottyland - Prinz James Alexander, genannt "Jimmy" -, der ist aber gerade auf einem Selbstfindungstrip in Chinopien und nicht gerade an Hochzeiten interessiert. Es gäbe zwar einen unverheirateten Lord, aber der ist für dich wahrscheinlich etwas zu alt. Und ich glaube, der würde dich gerne vorher näher kennenlernen, bevor er über sowas wie eine Heirat nachdenkt.

Und es gäbe eine unverheiratete Prinzessin - meine Tochter. Wir haben beide in etwa den gleichen Frauengeschmack. Sie wird aber erst im Sommer volljährig und ich glaube, Heiraten ist aktuell für sie noch kein Thema.
"


Junggesellen gab es zwar einige in Pottyland, er könnte eine Menge Leute nennen. Und er wollte nicht die Stimmung drücken, indem er den Ernst dieser Lage aufgriff. Leonor hatte gute Laune und erwähnte beiläufig etwas wirklich Einschneidendes. Darum erzählte er von seiner Tochter auch mit einem Augenzwinkern - und auch ein bisschen, um Leonors Reaktion darauf zu sehen... sowohl darauf, dass er eine Tochter hat, als auch darauf, dass sie Prinzessin ist und auf Frauen steht.

"Das erinnert mich an das Glatteis neulich. Zwei Passanten sahen eine alte Frau ausrutschen. Der eine rief "Oh mein Gott, die Arme!", der andere nickte und sagte "Jo, und die Beine auch".

Apropos "Oh mein Gott" - nenn mich einfach "Lordi" oder "Reis". Gelegentlich höre ich auch auf "Ey du Arsch" oder "Oh mein Gott", das kommt auf die Situation an.
"


Seinen Sherry erhebend sagte er

"So jung kommen wir nicht wieder zusammen. Aber ganz wichtig: Beim Anstoßen in die Augen schauen. Alter pottyländischer Aberglaube. Sonst gibt's sieben Jahre schlechten Sex - und wer will das schon? Prost!"

46

Donnerstag, 9. Januar 2020, 11:49

Von Yvette

Das Geplänkel zwischen dem Lord und der Prinzessin verfolgte Yvette schweigend. Schließlich war sie mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt. Mit Gedanken die sie niemals laut hinaus posaunen würde. Und so war es nicht verwunderlich das die Dunkelhaarige äußerst schweigsam und in sich gekehrt wirkte. Die gar zärtliche Berührung ihrer Hand ließ Yvette dann doch ihren Kopf anheben und in Leonors Richtung blicken. Doch schon wurde die Prinzessin intensiver in das Gespräch mit dem Lord gezogen. Sodass Yvette schweigend an ihrem Sherry nippte. Und das obwohl sie jegliche alkoholischen Getränke verabscheute. Doch der Prinzessin zuliebe hatte sie sich überwunden. Auch wenn Yvette noch nicht wirklich viel vom Inhalt des Glases getrunken hatte.

Als sich die Hand der Prinzessin dann schließlich auf ihrem Oberschenkel wiederfand, zuckte die Dunkelhäutige regelrecht erschrocken zusammen. Nicht diese N ä h e. Zum Glück erhob Leonor in diesem Moment auch schon ihr Glas. Und auch Yvette prostete dem Lord und ihrer Herrin zu.

“Glaubst du wirklich das ich eigene Kinder haben werde? Mit welchem Mann denn?“

Da kicherte sie doch tatsächlich. Und nahm einen tiefen Schluck des Alkohols. Wie um ihre Verwirrung zu überspielen.

45

Donnerstag, 9. Januar 2020, 08:22

Von LEONOR de Guyenne

Leonor hat erstaunlicherweise gelacht, sogar gekichert. Reis war erfahren genug, um ein verstelltes Laschen von einem aufrichtigen Lachen zu unterscheiden. Der Grund war egal, aber Leonor schien DIE Person zu sein, die seinen Humor wohl teilt. Damit hat er bestimmt nicht gerechnet.

"
Oh ja, es ist wie mit einem Taubstummen "Melodien erraten" zu spielen. Und Cherry ist immer gut. Ich LIEEEBE Cherry und alle, die Cherry lieben, sind meine Freunde. Lord, was führt dich in unser bescheidenes Land? Mich eine Heirat wahrscheinlich. Gibt es in deinem Land vielleicht einen Prinzen, der mir passen würde?

"

Leonor trank aus ihrem Glas und ihre Hand legte sich auf den Schenkel von Yvette. Eine warme schützende Geste. Leonor lächelte zu Yvette und prostete ihr zu, genauso wie zu Lord.
"
Yvette, auf unsere Zusammenkunft. Mögen wir uns nie mehr treffen und Deine Kinder meinen Kindern genauso treue Gefährten werden wie wir es sind. Und von Dir wünsche ich mir ... mehr Witze!
"

Der zweite Teil des Satzes galt natürlich dem guten Reis.

44

Mittwoch, 8. Januar 2020, 22:59

Von Lord Reis

Sein Versuch, die Stimmung aufzuheitern, schien zumindest teilweise anzukommen. Zumindest Leonor schien offener als vorher. Yvette hingegen war heute nicht aus der Reserve zu locken. Sie war zurückhaltend, beinahe schon schüchtern, und wortkarger als er es je bei einer Frau erlebt hat. Hatte es etwas damit zu tun, dass hier sehr stark in Rängen, Klassen und Titeln gedacht wird und eine Zofe sich nicht auf einer Stufe mit einem Lord sah?

Für einen kurzen Moment dachte Reis noch darüber nach, was Leonor sagte: "Sind drei Grazien nicht eine zuviel?"... Hmm. Das hätte eine Möglichkeit geben können, mit Leonor alleine zu sein und zu reden. Naja, der Moment war verpasst - und wie er die Prinzessin einschätzte, würde sie es den anderen "Grazien" schon sagen, wenn sie ihre Ruhe wollte. Er war erfahren genug, vermeintlich verpassten Chancen nicht nachzutrauern.

43

Montag, 6. Januar 2020, 23:04

Von Lord Reis

Für die Fotografen posierte der Lord auch ein wenig - er legte um Leonors und Anielles Hüfte je eine Hand, wobei er darauf achtete, dass die Berührung nicht unsittlich wurde und nicht zu lange dauerte. Sie alle wussten, dass sich so etwas stets gut in der Presse machte. Ob Leonor dabei auch verspielte Gesten machte, konnte er nicht erkennen, aber sie wusste schon, wie sie sich präsentieren würde.

Lächelnd sagte er zu Isabell
"Je später der Abend, desto schöner die Gäste, lieber Leonor - oder darf ich schon Isa sagen?"

Er beobachtete aus dem Augenwinkel, wie Yvette sich verhielt. Sie schien in der Nähe zu bleiben, wirkte aber ein wenig abwesend.

Moment, Leonor wollte einen Witz hören? Dabei war er doch Minister für Kalauer und schlechte Witze in Pottyland und bekannt für seinen "speziellen" Humor, den er als Nachfahre Karl Auers im Blut hatte.

"Einen Witz kann ich dir nicht aus dem Ärmel schütteln. Ich kann nicht, wenn jemand guckt. Aber wusstest du, dass ich mal als Busfahrer gejobbt habe? Leider bin ich direkt am ersten Tag rausgeflogen. Ich hatte einem Blinden meinen Platz angeboten..."

Er war erstaunt, dass Leonor plötzlich weniger distanziert war und offenbar diesmal nicht vorhatte, nach wenigen Augenblicken schon wieder zu verschwinden. Und er war froh, dass sie und Yvette wieder da waren, denn er hatte das Gefühl, dass er und Madame Saint-Just nicht die richtigen Leute für zwanglosen Smalltalk waren.

Die Reaktionen auf seinen Spruch waren wie erwartet - und wie geplant. Darum sagte er entschuldigend:

"Ich gebe eine Runde Sherry aus - zur Wiedergutmachung für den drittschlechtesten Spruch des Abends."
Das Lächeln seines Mundes fand jetzt auch wieder den Weg zu seinen Augen, an denen kleine Grübchen zu sehen war... <Nennt man das so an Augen? Grübchen?> Er wusste es nicht, aber er war froh, dass es keine Augenringe waren.

42

Montag, 6. Januar 2020, 22:51

Von LEONOR de Guyenne

Leonor fasste, wie beiläufig, die Hand von Yvette und drückte sie leicht. War das eine Zustimmung bezüglich der Worte ihrer Zofe? War das die nochmal gezeigte Sorge um sie? Leonor war einerseits traurig und andererseits stolz und noch dazu fühlte sie sich einfach nicht gebraucht, fehl am Platz. Wiederum wünschte sie sich den Schutz derer, denen sie vertrauen kann. Doch all das zu realisieren hatte die gute Prinzessin einfach keine Zeit. Und so flatterte der schöne Schmetterling direkt dem alten Gärtner und der Wächterin in die Arme.

"
Lord, was halten Sie... oh, verzeih, wir waren schon per Du... was hälst du vom Cherry? Ich brauche etwas, was mich erheitert. Vielleicht einen Witz von Dir? Die witzigen Figuren der Kavaliere habe ich satt. Madame! Beim nächsten Mal überprüfen Sie bitte nicht nur die Abstammung sondern auch die geistige Entwicklung der Gäste. Sonst werde ich absagen! Ich hoffe, die drei Grazien sind für Dich zwei nicht zu viel?
"

Leonor lachte und posierte schon für die nächsten Photographen.

41

Montag, 6. Januar 2020, 20:29

Von Lord Reis

Dem Außenminister entging, dass Madame Saint-Just aufgewühlt war. Das Licht in diesem Gang war nicht das Beste und er wollte wissen, wie es Yvette und Leonor ging. Ihm wäre nie der Gedanke gekommen, dass Anielle in der Öffentlichkeit überhaupt Gefühlsregungen zeigen könnte.

"Haben Sie gedient, Citoyen Reis? Bei uns wurde der Dienst an der Waffe einst vom Volk als Sport gesehen. Diesen Tagen trauern manche nach, jetzt haben wir eine Berufsarmee. Fechten sie?"

"
Pottyland verfügt erst seit dem Jahre 2013 über eine sehr kleine Armee. Als ich volljährig wurde, war das Königreich noch nicht vereint und ich wohnte in Schalusenbach - damals einem Außenposten auf der Südinsel, heute einem angesehen Erholungsort südöstlich Potopias.
Dass überhaupt eine Armee ermöglicht wurde, wurde im Land sehr kritisch gesehen. Neben Dionysos waren wir das einzige Land ohne eigene Streitkräfte. Immerhin gehören zur Armee auch Telefondesinfizierer - das ist in Pottland ein sehr angesehener Beruf.

Fechten - das ist doch dieses Rumfuchteln und gegenseitige Pieken mit einem langen dünnen Schwert, wobei man eine Imkermaske trägt, richtig?
"


Er wusste genau, dass diese Beschreibung eine Beleidigung für jeden Freund des Fechtsports wäre. Allerdings verstand er nicht, warum man "Fechten" als "edel" ansah, "Schlammcatchen" jedoch als "barbarisch". Mit seinem schelmischen Lächeln machte er deutlich, dass er wieder nur einen harmlosen Scherz machte.

"Ich bevorzuge Sport, den ich auf meinen Reisen jederzeit und überall praktizieren kann, zum Beispiel..."
<...Sex oder das Wegrennen nach einem Klingelstreich.>
"...Turnübungen oder Joggen. Zuhause sind meine Lieblingssportarten außerdem Sommerlochgolf und Handtuchwerfen."

40

Montag, 6. Januar 2020, 20:09

Von Yvette

Als sie von der Prinzessin derart gemaßregelt wurde, zuckte die Dunkelhaarige sichtlich zusammen.

“Aber Leonor...“
Protestierte Yvette mit leiser Stimme. Bevor sie dann verstummte und vernehmlich schluckte. Tatsächlich war sie mit ihren Gedanken weit, weit fort. Zumindest nicht bei ihrer Herrin.
“Entschuldige Herrin.“
Beeilte sich Yvette hastig hervor zu stoßen. Vorsichtig beäugte Yvette die Prinzessin und wartete ihre Reaktion ab. In der Zwischenzeit griff sie die Prinzessin vorsichtig am Kinn. Mit dem Pinsel glitt sie noch einmal um Leonors linkes Auge. So dass dieses im gleichen dunklen Farbton schimmerte, wie das rechte Auge.

“Ich möchte dich nicht in Gefahr bringen. Bitte dringe nicht weiter in mich. Ich weiß mich selbst zur Wehr zu setzen.“
Dabei funkelte es herausfordernd in den Augen der Dunkelhäutigen auf. Schließlich zupfte sie noch einige Strähnen in das Gesicht der Prinzessin, um ihr einen frecheren Look zu verleihen.
“Wie du wünscht.“
Damit nickte Yvette und war bereit der Prinzessin aus der Kabine und zurück zur Party zu folgen.

39

Montag, 6. Januar 2020, 19:51

Von LEONOR de Guyenne

"Er stellt keine dummen Fragen. Das ist der Vorteil des erfahrenen Mannes. "

Leonor seufzte und schaute sich selbst in den Spiegel.

"Yvette, du wirst unaufmerksam. Schau, mein rechtes Auge ist dunkler geschminkt als das linke. Sowas darf nicht mehr passieren. Und noch etwas. Wenn ich Dir eine Frage stelle, so erwarte ich eine Antwort. Stelle ich dir mehrere Fragen, so erwarte ich, dass du alle meine Fragen beantwortest und nicht eigenhängig diese auswertest und die Dreistigkeit besitzt, andere zu übersehen. Ich habe Dir mindestens drei Fragen gbestellt und du dir erlaubt hast, nur eine einzige zu beantworten und das noch mit einer Gegenfrage. Ich bin vielleicht leichtsinnig in manchen Sachen, aber ich bin nicht dumm. Ich respektiere Deine Entscheidung, bezüglich Deiner Blesssuren alles selbst zu regeln. Doch Yvette! Ich mache mir Sorgen. Wir haben nie was voneinander versteckt. gut gut gut... ich bin ein wenig müde und vielleicht rede ich ein wirres Zeug. Vergiß alles, was ich dir jetzt gesagt habe

"


und darin war die Leonor gut. Erstmal eine kalte Dusche zu verpassen und dann in die ware Decke zu wickeln."
Laß uns den Außenminister mit zwei solchen hübschen Mädchen beglücken. Und mach nicht diese großen augen! Ich meinte gerade die Konversation und Drink
"

Mit diesen Worten war Leonor wieder für eine Party bereit.

38

Montag, 6. Januar 2020, 17:18

Von Anielle Saint-Just

"Tja, was soll ich sagen... Sie hatten Recht. Er war bissig."


"Und das ist noch eine seiner besseren Eigenschaften."

murmelte ich so in mich hinein während ich hoffte, der pöttische Diplomat möge nicht sehen, dass ich geweint hatte. Dann könnte ich gleich stricken gehen. So musste ich also das Thema wechseln.

"Haben Sie gedient, Citoyen Reis? Bei uns wurde der Dienst an der Waffe einst vom Volk als Sport gesehen. Diesen Tagen trauern manche nach, jetzt haben wir eine Berufsarmee. Fechten sie?"