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Die letzten 10 Beiträge

29

Dienstag, 25. Februar 2020, 11:39

Von Thierry Barras

"Ich will immer nur dein Bestes..."

Das stimmte. Und doch konnte man es so vielseitig verstehen... Natürlich wollte er sie, genau jetzt, genau hier, zum zweiten Mal an diesem Nachmittag - und sie ihn auch ganz deutlich, wie er sah und spürte. Aber ihm war ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen wichtig. Egal, was das zwischen ihnen war und egal, was es noch oder wieder werden würde: Er wollte, dass es Therese gut ging - seiner einzigen Vertrauten in dieser seltsamen Zeit, der einzigen Person, die ihm zu glauben schien. Der Frau, die genau wusste, wie sie ihn in den Wahnsinn bringen könnte, auf so viele Arten. Eine davon demonstrierte sie jetzt ganz deutlich.

"Oh Gott...." hauchte er, als sie Platz nahm und mit langsamen Bewegungen anfing. Sie brauchte nicht zu fürchten, dass Runde 2 so schnell vorbei ging wie Runde 1 - nicht nur, weil sie das Tempo angab.
Angelehnt an das Sofa streichelte er ihre Oberschenkel, während ihre Bewegungen so synchron wurden wie die eines eingespielten Teams. Er ließ die Augen offen, um dieses Bild so lange wie möglich in seinem Kopf zu bewahren und genoss es, wie verspielt Therese sich auf ihm bewegte. Seine Hände gaben sich nicht mit den Schenkeln zufrieden, sondern führten ihre Erkundung ihres Körpers fort.

<Lass diesen Nachmittag nie vergehen...>

28

Sonntag, 23. Februar 2020, 11:28

Von Therese Cabarrus

"Wenn Duroc wirklich der Schuldige ist, dann wird er seiner gerechten Strafe nicht entgehen"

Früher oder später. Allerdings müsste man es ihm beweisen können. Ein solches Verfahren nach Jahren wieder aufzurollen würde allerdings nicht leicht werden und ohne eindeutige Beweise blieb zweifelhaft, ob man den wahren Schuldigen überhaupt noch ermitteln würde können.

Keine sehr ermutigenden Aussichten, weshalb Therese die Gefühlslage ihres guten alten Freundes nachvollziehen konnte. Sie bewunderte ihn sogar, dass er trotz seiner Lage seinen verschmitzten Humor verloren hatte und er immer noch derselbe Thierry war (oder zumindest nach außen hin so wirkte) den sie damals über alles geliebt hatte.

Und mit dem sie nun Runde 2 genießen würde, denn Therese konnte mittlerweile deutlich spüren, wie er erneut an ihren Schoß drängte.

"Du bist mir so Einer, … willst immer nur das Eine von mir. … Zumindest bin ich jetzt oben und kann das Tempo angeben. Also los! Dann lass uns zur Sicherheit nochmal Gott anrufen …"

Verschmitzt grinsend blickte Therese auf Thierry herunter. Ihre Hände glitten über seine Brust und drückten ihn sanft gegen die Lehne des Sofas während sie den Oberkörper ein wenig zurück nahm, gleichzeitig eine geschickte Bewegung ihres Beckens vollführte, um schließlich - mit einem lustvollen Seufzer - auf seiner Männlichkeit Platz zu nehmen.

<Auf zur Runde zwei … >

Ob es wohl die Letzte für heute gewesen sein mochte? …

27

Donnerstag, 20. Februar 2020, 20:03

Von Thierry Barras

So sehr er auch versuchte, sich zu konzentrieren - seinen Körper hatte er nicht in allen Details unter Kontrolle. Ein deutlicher Härtefall in den unteren Regionen zeigte Therese daher überdeutlich an, dass eine zweite Runde in Frage käme.
Vielleicht erklärte die dadurch veränderte Blutzirkulation mit einem anderen Schwerpunkt seine komischen Aussagen und Thereses Annahme, er hätte den Verstand verloren. Das könnte man allerdings durchaus als Kompliment für Therese und ihre Gelenkigkeit sowie ihre perfekte Körperbeherrschung ansehen.

Die liebevollen Küsse auf seinem Gesicht genoss er sehr. Sie waren nicht bloß ein Ausdruck des Verlangens, sondern ein Ausdruck aufrechter Emotionen und ernsthafter Sorge. Er hielt ihr Gesicht in beiden Händen und sagte so ernst, wie es ihm möglich war:

"Ich sagte nicht, dass ich ihn töten muss. Ich bin vielleicht verrückt, aber nicht wahnsinnig. Vom unschuldig verurteilten Mörder zum tatsächlichen Mörder... Nein. Aber was sind die Alternativen? Prozess aufrollen lassen, meine Unschuld irgendwie beweisen und dabei keinen Schuldigen benennen? Das wäre rechtlich möglich, aber wie käme das an? Will ich meinen guten Ruf wieder herstellen, muss an meiner Stelle jemand anders am Galgen baumeln, das ist Volkes Wille! Ja, ein freier Mann zu sein wäre der erste Schritt. Aber ein freier, *rehabilitierter* Mann zu sein wäre noch einmal schwieriger."

Er senkte den Blick. Die Bereitschaft zur zweiten Runde war ein bisschen geschwunden, als ihm bewusst wurde, wieviel Schaden ihm dieses Urteil zugefügt hatte und welches Damokles-Schwert weiter über ihm hing. Aber wie konnte er weiter vorgehen? Duroc aushorchen ging nicht. Die Kaiserin wollte ihn auch nicht wirklich anhören. Der Konvent bestand eh schon aus Marionetten und fetten Nichtsnutzen - mit Ausnahme von Therese natürlich. Und er hatte immer noch Durocs Bedingung zu erfüllen, in die Notablenversammlung zu kommen.

"Ich fürchte, da kann mir nur Gott helfen. Vielleicht hat er deine Rufe von eben ja erhört..."

Trotz aller Traurigkeit und Erkenntnis konnte er sein verschmitztes Lächeln nicht verbergen. An dieses zog er Thereses Gesicht heran und küsste sich innig und liebevoll. Es war ein sehr zärtlicher Kuss - nicht so fordernd wie der vorhin im schäbigen Wohnzimmer, sondern sehr emotional. Er bewegte seinen Unterkörper nur ein winzig kleines Stückchen, doch nun musste Therese nur noch eine winzig kleine Bewegung vornehmen, um Runde zwei endgültig einzuläuten.

26

Donnerstag, 20. Februar 2020, 12:39

Von Therese Cabarrus

Langsam kamen Therese Zweifel ob es eine so gute Idee war, Thierry an ihrem Busen herum spielen zu lassen während sie gleichzeitig versuchten eine Lösung für ein ernstes Thema zu finden. Zumal Thierry abgelenkt schien und seine Antworten immer wirrer und verzweifelter klangen. <Nein sie hatten nichts miteinander … und doch machte Duroc seiner Frau Avancen … ja was nun?… Von selbst fällt schließlich kein Kind vom Himmel … Du meine Güte, … armer Thierry.> Therese sah besorgt auf ihn herab und kraulte zärtlich seinen Nacken während er seinen Kopf zwischen ihren Brüsten barg.

Sein Bart kitzelte dabei angenehm auf ihrer nackten Haut, einen wohligen Schauer verursachend, der wiederum ihre Lust auf die nächste Runde weckte. Wenn Thierry so weiter machte, dann würden sie wohl Runde 2 vorziehen müssen, ehe beide völlig den Verstand verlieren würden.

Apropos Verstand!

" Hast du jetzt völlig den Verstand verloren? …"

Spätestens als Thierry den Seneschall direkt als den Mörder seiner Frau beschuldigte und mit todernster Miene dessen Tod in Erwägung zog, da war es mit der Lust vorbei. Therese schob Thierry vehement von ihrer Brust und blickte ihm dabei streng in die Augen, den Kopf leicht schüttelnd und nach Worten ringend:

"Du … du … du kannst doch nicht allen Ernstes den Seneschall umbringen wollen. Hast du schon vergessen, dass du immer noch wegen Mordes gesucht wirst? … Sag bitte so etwas nie wieder und versprich mir, dass du keine Dummheiten machen wirst. … Ich ….will dich doch nicht gleich wieder verlieren, nach so langer Zeit … in der ich dich so vermisst habe."

Mit einem tiefen Seufzer schmiegte Therese sich sogleich wieder an Thierry und bedeckte sein Gesicht mit liebevollen Küssen um ihm zu zeigen, wie wichtig er ihr war.

25

Dienstag, 18. Februar 2020, 20:54

Von Thierry Barras

Er spürte, wie das Erkunden ihres Körpers ihn nach mehr verlangen ließ. Eine Runde 2 hatte er nie kategorisch ausgeschlossen - und er fand an der Vorstellung immer größeren Gefallen. Allerdings: Es gab jetzt etwas Ernstes zu besprechen. Er bemühte sich, Therese in die Augen zu schauen - ein Unterfangen, das er zwar gut durchhielt, aber immer wieder mit einem Blick auf ihren Körper abbrechen musste. Alle Runden, alle Kleinigkeiten an ihrem Körper - der Leberfleck schräg unter der linken Brust, das unauffällige Muttermal knapp vor der rechten Schulter... Er erinnerte sich an jedes einzelne von ihnen. Und als sie von ihrem Domizil in Morgaine erzählte, kamen auch sehr viele schöne Erinnerungen an diese Zeit hervor.

Ja, ihre Alibi-Idee war gut. Sie mussten vielleicht noch an der Begründung dafür, dass dieses Alibi in seinem Prozess nicht ansatzweise zur Sprache kam, etwas feilen - aber immerhin hatten sie endlich etwas. Oder hatten sie das nicht?

<Ich war nicht weit entfernt, als es passierte. Und wenn ich Duroc gesehen habe - hatte er mich dann auch gesehen?>

Vehement schüttelte er den Kopf.

"Nein, hatten sie nicht. Aber... Duroc hätte gerne. Das hat man sehr deutlich gemerkt. Wer weiß, ob sie ihn vielleicht sogar hätte gewähren lassen, wenn sie gewusst hätte, wie lange du und ich uns da schon getroffen hatten... Therese, ich verstehe die Zusammenhänge selbst nicht komplett und es verwirrt mich unglaublich. Sie war schwanger, Duroc machte ihr Avancen... Hatten sie vielleicht sogar mal etwas miteinander und das Kind wäre von ihm gewesen? Hatte sie ihn deshalb abblitzen lassen - weil das Kind de lege meins gewesen wäre wegen der bestehenden Ehe, egal wer es gezeugt hatte?"

<Soweit ich weiß, hätte es fast jeder sein können...>

Als könne er dadurch seine Gedanken besser sortieren, vergrub er kurzzeitig sein Gesicht in Thereses Ausschnitt und schaute mit seinem verschmitzten Lächeln nach oben. Er konnte nicht anders, Therese machte ihn wahnsinnig - und wahnsinnig glücklich. Doch das Lächeln verschwand relativ schnell wieder.

"Es war... es ging alles so schnell. Ich... ich kriege das alles nicht mehr richtig zusammen. Aber ich weiß mit Sicherheit, dass kurz vor ihrem Tod Duroc bei ihr in der Nähe war. Ob er mich gesehen hat - keine Ahnung. Ob jemand anders bei ihm in der Nähe war - keine Ahnung. Und wie es tatsächlich passiert ist... Ich weiß es nicht.
Aber erst, seit ich wieder in Outremer bin, bin ich mir sicher, dass es Duroc gewesen sein muss. Diese Kleidung, diese Körperhaltung, die Stimme... ich hatte sein Gesicht ja nicht gesehen.
"


Er ärgerte sich, dass er so unaufmerksam gewesen war. Aber er war sich absolut sicher, dass es niemand anders hätte sein können. Als er endlich wieder genug Blut im Kopf hatte, um eins und eins zusammenzuzählen, verfinsterte sich sein Gesicht. In ihm stieg eine Wut auf, die er vorher nicht kannte - und sie war gepaart mit Verzweiflung. Ausgerechnet der Mörder seiner Frau hatte sein Leben in Form des Urteils in der Hand. Oh bittere Ironie des Schicksals...

Natürlich würde der Seneschall nie zugeben, eine Frau umgebracht zu haben. Viel zu viel stand für ihn auf dem Spiel - und viel zu sehr würde man ihm lieber eine Lüge glauben. Er war in Outremer recht angesehen, das hatte Thierry durch Zeitungsartikel und die Gespräche auf den Straßen feststellen können. Also gab es nur eine Möglichkeit für ihn, zu entkommen...
Mit festem, versteinertem Blick schaute er Therese in die Augen und sagte langsam, leise, aber entschlossen

"Duroc muss sterben."

24

Dienstag, 18. Februar 2020, 17:24

Von Therese Cabarrus

Nichts anderes hatte Therese erwartet (und erhofft) als, dass Thierry ihren Körper mit seinen Händen erkunden würde und entsprechend bereitwillig machte sie ein leichtes Hohlkreuz, um seine Berührungen zu genießen. Wieder folgte ein Kompliment an ihre gute Figur doch dieses Mal verzichtete Therese auf einen neckenden Zweikampf sondern nahm es nur lächelnd an. In ihren Gedanken war sie nämlich bereits dabei das Alibi auszuarbeiten:

"Du hast doch hoffentlich nicht vergessen, dass ich zu der Zeit auf meinen Landsitz in Morgaine lebte, … oder besser gesagt leben musste, in meinem - vom Kaiserhaus auf erzwungenem - Exil."

Fragend und stumm blickte Therese einige Sekunden in Thierrys Augen, bis es hoffentlich bei ihm Klick machte: <Da hast du mich doch regelmäßig besucht, immer wenn du Lust auf mich hattest. Bei den Bediensteten warst du jedenfalls bestens bekannt.> Na, kamen die Erinnerungen an die schönen Stunden langsam zurück?

"Und wie du dich sicher erinnern kannst, liegt mein Landsitz weit genug entfernt, sodass du unmöglich an zwei Orten gleichzeitig hättest sein können. Und was die Bediensteten betrifft, so werden die sich sicher daran erinnern, dass du regelmäßig zu Besuch warst obwohl sie dich und mich oft stundenlang nicht zu Gesicht bekommen haben. Von daher werden sie Im Zweifelsfall immer meine Aussage bestätigen, dass du zu der besagten Zeit bei mir gewesen bist."

Für Therese war das ein gangbarer Weg, ohne weiter über mögliche Konsequenzen nach denken zu wollen und längst hatte sie für sich entschieden, dass sie diese Lüge gut mit ihrem Gewissen vereinbaren konnte.

"Die Frage ist nur ob du ausschließen kannst, dass man dich zur selben Zeit woanders gesehen hat … Wo warst du überhaupt als es … "

Gerade als Therese weiter reden wollte, fiel Thierry ihr ins Wort und nannte einen Namen, bei dem sie verblüfft die Augen auf riss:

"Duroc???? … Robert Duroc? … Was in aller Welt hatte der Seneschall mit deiner … hatte er? … "

Wollte Thierry damit gar andeuten, dass der Seneschall etwas mit seiner Frau gehabt hatte? Das wäre natürlich ein Mordmotiv … allerdings wohl eher eines für Thierry.

23

Montag, 17. Februar 2020, 23:17

Von Thierry Barras

Noch ehe er Thereses weiterer Spitze eine angemessene Antwort entgegnen konnte, saß sie auch schon auf ihm und gab einen wunderbaren Ausblick frei. Seine Hände wanderten ihren Oberkörper hinaus und hinab, ruhten mal hier, mal dort und gingen sicher, dass sie keinen einzigen Zentimeter ausließen. Zu lange war es her, dass er ihr so nah sein konnte. Zu ungewiss die Aussicht, ob es ihm nochmal vergönnt sein würde. Von ihm aus hätte Runde 2 gleich starten können, doch leider war ihm bewusst, warum es hier und jetzt gerade nicht ging.

"Hast du denn irgendwelche Beweise dafür, wo du warst? In so einem Wiederaufnahmeverfahren sind die Richter unfassbar streng, gerade wenn es so medienwirksam ist wie mein Fall... Da muss dein Alibi wasserfest sein und genug Indizien dafür aufweisen, dass ich bei dir war. Das... können wir schaffen. Ich habe Bekannte auf der ganzen Welt, die gut mit Computern und Grafikprogrammen umgehen können. Und ich kenne Leute, die skrupellos genug sind, originalgetreue Fälschungen aller möglichen Dokumente herzustellen.
Nein, ein Aufhebungsurteil ginge auch ihnen zu weit - zumal keiner von ihnen mit der Form der Gerichtsentscheidungen aus Outremer vertraut ist. Das habe ich schon feststellen müssen, leider...
"


Er seufzte ein bisschen und betastete weiter Thereses formvollendeten Körper

"Du hast dich wirklich gut in Form gehalten, meine Liebe..."

Er biss sich auf die Lippen. Das, was er vor sich sah, war zum Anbeißen. Dafür würde gleich bestimmt noch ein wenig Zeit sein, doch ein plötzlicher Gedanke kam ihm sehr unerwartet und er traute sich kaum, ihn laut auszusprechen. Mit weit aufgerissenen Augen flüsterte er

"Weißt du, wer tatsächlich häufig in der Nähe meiner Exfrau war - auch an ihrem Todestag? Ein... gewisser..."

Er schloss die Augen und machte eine Pause. Was er jetzt sagen würde, war eine schwere Anschuldigung gegen eine angesehene Person. Und er hatte nicht ausreichende Beweise für seine Theorie, nur Indizien und Mutmaßungen. Mit einem Blick in Thereses Gesicht vergewisserte er sich, dass sie zu ihm steht und er aussprechen soll, was er aussprechen möchte.

"...Robert Duroc..."

22

Montag, 17. Februar 2020, 12:58

Von Therese Cabarrus

Dieses gegenseitige Necken war immer schon wie ein kleiner Wettkampf gewesen, bei dem jeder natürlich das letzte Wort haben wollte. Wie hätte Therese also anders können, als eine weiteren Scherz über die allgemeine "Ausdauer" ihres alten Freundes und Liebespartners fallen zu lassen:

"10 Minuten Pause? … Aber hoffentlich nicht nach jedem Durchgang. Das dauert ja sonst länger als alle Rundenzeiten zusammen. So viel Zeit haben wir nicht! … Wie lange hat eigentlich Runde 1 gedauert? Waren es zwei, … oder gar drei Minuten … es ging alles so schnell."

Mit einem lauten vergnügten Lacher löste sich Therese flugs von Thierry´s Brust, schwang kurz auf und nahm sogleich wieder rittlings auf seinem Schoß Platz. Mit ausgestreckten Armen legte sie gleichzeitig ihre Hände auf seine Schultern, um ihn zärtlich zu kraulen während er den freizügigen Blick auf ihre Oberweite genießen konnte. Quasi als Entschädigung für diese haltlose Unterstellung eben, wobei Therese keinerlei Anstalten machte gleich in Runde 2 gehen zu wollen. Schließlich blieb ihnen nicht viel Zeit und außerdem mussten sie stets auf der Hut sein, das wussten sie beide.

Deshalb wollte Therese die wenige Zeit, die ihr heute mit Thierry blieb, noch zum reden nutzen, ohne gleich wieder die intime und vertraute Nähe zu ihm aufgeben zu müssen. War diese Position dafür nicht wunderbar geeignet?

"Ich wünschte wir hätten alle Zeit der Welt, … nur für uns. …So wie eben, …es war so schön dich endlich wieder so zu spüren."

Diese Worte klangen alles andere als neckend und ihr versonnener Blick bestätigte dies, als sie ihm nun einen zärtlichen Kuss auf die Lippen hauchte. Ihre Unbeschwertheit und Ausgelassenheit mochte augenblicklich verblassen doch die Verbundenheit blieb, auch wenn die Realität nun wieder ihren Tribut forderte.

"Was mir noch eingefallen ist. … Ich könnte dir doch ein Alibi verschaffen indem ich aussage, dass du zu der besagten Tatzeit damals bei mir warst. … Und wenn ich gefragt werde, warum ich es so lange verschwiegen habe, dann erfinden wir eben einen Grund. Ich könnte wütend auf dich gewesen sein und gewollt haben, dass du dafür büßt … Auch wenn die Leute und die Presse dafür über mich herziehen werden, es ist mir egal. Hauptsache du bist endlich außer Gefahr …"

Dieser Gedanke - der nicht zum ersten Mal durch ihren Kpf ging - mochte vielleicht völlig absurd klingen doch er war ernst gemeint. So ernst wie Therese Thierry dabei ansah.

21

Sonntag, 16. Februar 2020, 23:43

Von Thierry Barras

Er mochte diese Neckereien, nachdem sie es getrieben hatten, schon immer. Aber diesmal schwang da noch etwas mit - ein Ausdruck von Verbundenheit. Scherzhaft gab er zurück

"Ist das die Einladung zu Runden 2 bis 7? Kannst du haben, gib mir... 10 Minuten. Höchstens."

Doch er wusste, dass Therese diese Zeit eigentlich gar nicht hatte und er auch weiter etwas über Duroc würde rausfinden müssen, wenn er nicht wieder mit leeren Händen vor der Kaiserin stehen wollen würde... Mit der er sich herumschlagen musste, weil das Durocs Auftrag war.
Sicher, er war mal in der Politik tätig, aber das waren andere Zeiten. Jetzt musste er dafür kämpfen, dass er in die Notablenversammlung kommt - was er eigentlich gar nicht wollte. Und dort würde er für Therese als Konventsmitglied stimmen... Moment mal... Therese war doch schon im Konvent... Und er sollte auf Durocs Geheiß für sie stimmen.

Irgendetwas war hier mächtig faul. Aber er konnte Therese mit diesen Gedanken nicht konfrontieren - nicht jetzt, nicht nach diesem Ausdruck der Verbundenheit und des bedingungslosen Einstehens.

<Tut mir leid, ich würde so gerne den Moment einfach genießen...>

Duroc hatte es ihm nicht abgenommen, dass er Therese nicht kennt. Aber er schien auch nicht zu wissen, wie nah die beiden sich eigentlich standen... Er würde Therese doch noch ein paar Fragen stellen müssen - aber nicht jetzt. Er wollte versuchen, den Moment trotzdem zu genießen.

20

Sonntag, 16. Februar 2020, 01:34

Von Therese Cabarrus

Erschöpft lehnte Therese den Kopf an Thierrys Brust, befriedigt und seine kraulenden Finger in ihrem Haar genießend. Die Verbindung mit ihm war immer schon eine ganz besondere gewesen, so auch heute und hier, obgleich es sich ganz anders als damals anfühlte. Natürlich mochte das an dem Ort liegen und schließlich hatten sie es ja nicht geplant, aber daran könnte sich Therese durchaus gewöhnen, zumal es ihr sehr gefallen hatte mit welcher Leidenschaft Thierry sie soeben genommen hatte.

Es war vielmehr als nur ein Quickie und dennoch nicht vergleichbar mit jenen Nächten, die sie schon miteinander verbracht hatten und allein schon deshalb klang das vermeintliche Kompliment an ihre "Beweglichkeit" fast schon provozierend wie scherzhaft zugleich:

"Wow, du weißt immer noch, mit welchen Komplimenten du mich willig machen kannst."

Hauchte Therese leise und beschwingt glucksend an seine Brust, die sie sogleich mit einem zärtlichen Kuss bedachte. So ein Kompliment konnte wirklich nur Thierry so authentisch rüber bringen, dass sie es ihm selbiges nicht übel nahm. <Nach all den Jahren fällt ihm gerade dies an mir auf?!>:

"Allerdings kann ich das von Deiner Ausdauer nicht gerade behaupten. Früher hast du mich ganze Nächte lang so ran genommen wie heute und hier. Was ich aber verstehen kann, angesichts Deiner misslichen Lage. Ich hoffe nur du weißt, dass du dich voll und ganz auf mich verlassen kannst und ich alles, in meiner Macht stehende, tun werde um Dir zu helfen. … Wenn es sein muss auch mit Hilfe jener Leute, die du letztens erwähnt hattest."

Verspielt stichelnd mochten ihre Worte klingen, doch ebenso deutlich war ihre Botschaft dahinter zu erkennen Therese würde zu Thierry halten, egal was kommen würde und um dies zu besiegeln, schmiegte sie sich vertrauensvoll schnurrend an ihn an.