Du bist nicht angemeldet.

Neue Antwort erstellen

Achtung! Die letzte Antwort auf dieses Thema liegt mehr als 2 275 Tage zurück. Das Thema ist womöglich bereits veraltet. Erstelle ggf. ein neues Thema.

Beitragsinformationen
Beitrag
Einstellungen

Internet-Adressen werden automatisch erkannt und umgewandelt.

Smiley-Code wird in Deinem Beitrag automatisch als Smiley-Grafik dargestellt.

Wenn du diese Option aktiviert hast, kannst du HTML zur Formatierung verwenden.

Du kannst BBCodes zur Formatierung nutzen, sofern diese Option aktiviert ist.

Dateianhänge
Dateianhänge hinzufügen

Maximale Anzahl an Dateianhängen: 5
Maximale Dateigröße: 150 kB
Erlaubte Dateiendungen: bmp, gif, jpeg, jpg, pdf, png, txt, zip

Die letzten 10 Beiträge

22

Sonntag, 15. März 2020, 23:28

Von Elbai d'Enver

"So denn, Eure Hoheit, ich erwarte Euch siegreich zurück. Daher wünsche ich Euch weder Glück noch Erfolg, denn ich glaube nicht an Ersteres und bin mir Letzterem sicher. Ich wünsche Euch daher viel Vergnügen." Er erhebt sich langsam und nickt ihr einmal zu; dann geht er von dannen schon dem nächsten Winkel nachsinnend, der angebracht werden muss.

21

Freitag, 13. März 2020, 21:44

Von LEONOR de Guyenne

Leonor stand auf und lächelte, nickte dann und dieses Lächeln war nicht derart verführerisch wie eine Frau einem Mann zulächelt. Leonor sah in keinem der Männer einen Mann. Wahrscheinlich war das, was sie immer rettete. Auch hier emfing sie ihren Gesprächspartner nicht als Mann sondern als die Gelegenheit, ihre Plattform aufzubauen, danach auszubauen, um die Sonne zu erreichen. Ob sie ans Ziel gemeinsam landen oder doch nur Leonor konnte die Prinzessin nicht sagen. Jedoch ohne sie war diesem Mann die Sonne verwehrt. Lediglich den Mond hätte er erreichen können.

"Ich bin bereit"
sagte Leonor nur kurz und verließ ihren Platz, nicht ohne ein paar Münzen auf den Tisch zu werfen.

20

Donnerstag, 12. März 2020, 21:50

Von Elbai d'Enver

Ohne zu zögern gab er ihrer Hand einen kurzen Druck, fest, aber nicht so, dass es schmerzen sollte. Na bitte, sie hatte ihn gleich verstanden. Möglichkeiten galt es zu nutzen, auch wenn der Moment ihrer Eröffnung nur ein kurzer Augenblick war. Es spielte keine Rolle, wer von beiden am Ende bedeutender oder wichtiger war, es zählte allein, für beide Seiten Gewinn herauszuholen.

"Ich werde Euch ein paar erstklassige . . . Personen nach Anturien senden. Wir wollen doch unsere Investitionen angemessen schützen. Sie werden Euch dann kontaktieren und nur Euch hörig sein. Auch dann, wenn Ihr Euch entschließen müsst, entgegen unserer Vereinbarung zu handeln. Soetwas ist manchmal unabdingbar, wenn die Umstände es erfordern. Seht es als Vertrauensvorschuss in Eure Fähigkeiten."
Er wird ihr eine Mischung aus Leibwächtern, Attentätern und Schlägern senden, damit sie in Anturien ihre eigene Basis hat. Das war notwendig nach dem Hinweis auf die Kaiserin.

19

Donnerstag, 12. März 2020, 21:16

Von LEONOR de Guyenne

Ihre Gesichtszüge werden entschlossen. Leonor lächchelte ihm an und streckte ihre Hand ihm entgegen."
Elbai, ich sage nur JA. Ich beginne es zu schätzen. Auch wenn ich daran wenig glaube, nehme ich unser Treffen als eine kleine Fügung des Schicksals, was wir beide nicht weggeworfen haben. Weltmeisterschaft ist ein gutes Ziel. Ich kenne ein paar Leute aus dem Organisationskomitee. Dann machen wir aus Ihrer Kaiserlichen Hochheit eine Symbolfigur. Die Teilnahme am Aufbau Anturiens wird auch nicht jedem gestattet. Sie werden definitiv nicht ausgeschlossen. Wir werden bestimmt voneinender hören
"

Leonor legte ihr Handy neben seinem und bald bekam dÉnver die entsprechenden Daten. Die Mail-Addy und die Telefonnummer der Prinzessin.

Leonor war überrascht über dieses Angebot. Sie war überrascht, dass er sie nicht in den Dreck geworfen hatte. War das nur, um ihr Vertrauen zu gewinnen? Sie war vorsichtig, das ist wahr. Andererseits wollte sie doch vertrauen. Bizzar war das schon. Der flüchtige Bekannte, gerade vor zwei Sctunden kennengelernt und schon hing Leonor auf seinem Hacken wie ein Tunfisch. Es war nur festzustellen, ob der Fisch für den Hacken oder der Hacken für den Fisch viel zu groß war. Dieser Mann ihr gegenüber war erfahren, mit viel Geld und skurpellos. Seneschall wird nicht auf ihrer Seite stehen. Das hat Leonor nach dem Ausritt mit ihm sehr wohl verstanden. Doch Elbai schon. Alles ist die Sache des Preises und ob Leonor bereit ist, ihn zu zahlen. Das wußte Leonor auch nicht. Die Zeit wurde knapp. Valerie hat bestimmt ein paar Leute schon geschickt...

18

Donnerstag, 12. März 2020, 16:59

Von Elbai d'Enver

Er blickt sie einen Moment lang scheinbar unschlüssig an, dann lächelt er breit. "Ah, Prinzessin, Ihr unterschätzt mich. Ich glaube, ich habe da eine bessere Möglichkeit für uns beide. Seht, ich suche jemanden, der für mich eine anturische Mannschaft für die Fußballweltmeisterschaft 2020 zusammenstellt. Dies wäre eine angemessene Aufgabe, die Euch zudem ins rechte Licht rücken wird. Ihr kommt nicht nur als Befreierin, sondern auch als Einerin zum Vorteil und für die Wiederauferstehung Anturiens. Ihr sucht dort tapfere und talentierte junge Männer zur Repräsentation vor den Augen der Welt. Nur ein paar Formulierungen, die ich selbst verwenden würde. Vielleicht fallen Euch ja selbst noch ein paar Floskeln ein."

Er blickt sie aufmerksam und gelassen an. Davon können beide Seiten profitieren und sie ist zudem effektiv und respektabel für das Reich. Das könnte ein guter Anfang sein.

"Nun, wäre dies etwas für Euch?"

17

Mittwoch, 11. März 2020, 22:21

Von LEONOR de Guyenne

Leonor war plötzlich wie verdattert und schaute auf den Mann, als ob sie gerade wach wurde. Sie hatte vergessen, wirklich vergessen, dass sie in 10 Tagen die Hauptstadt verläßt. Er sah erst große Augen, als ob sie auf eine unsichtbare Wand gestoßen hatte. Leonr rieb ihre Stirn und überlegte, wie sie aus dieser Situation nun heil rauskommt, ohne ihre hochnässige Visage zu verlieren. Sie hat ihrer Schwester versprochen. Sie hat nur 10 Tage. So unkompetent und unsicher hat sie sich seit langem nicht gefühlt. Sie hat es tatsächlich vergessen. Ihr Kopf wurde nicht rot, sondern eher die Wut hat ihn bleich gemacht. Die Finger zogen sich in eine Faust und Leonor zischte.
"
Ich muß in 10 Tagen eine Reise eintreten. Anturien. SIE schickt mich dahin. Mit meiner Weisheit ist wohl zu wenig getan. Ich gebe mir geschlagen. Eine peinlichere Situation als diese ...
"

Leonor war jetzt egal, kennt er sie, kennt sie ihn. Es war ihr egal, wird er das ausnutzen oder wird er das nicht ausnutzen. Sie gab vor ihm ihre Niederlage zu, definitiv. Nun war der nächste Zug seins.
"
Ich habe eine bessere Idee. Laßt mich Euer Reporter in Anturien werden. Das ist mein Preis für das heutige Gespräch. Und das besprechen wir nach meiner Rückkehr. Ich werde keine erstklassigen Honorare verlangen.
"

Leonor hatte keine großen Erfahrungen in dieser Branche, doch schreiben konnte sie. Außerdem verkaufte sich ihr Name schon von allein. Er wird sie wohl verachten. Leonor rechnete mit einem vernichtenden Nein. Bei all dem sagte die Prinzessinen-Intuition, dass dieser Mann ihr vieles beibringen könnte, was die Welt es nicht tat. Wie eine schlafende Raupe im Kokon wartet Leonor auf ihren 25. Lebensjahr. Die Anteile an den Metallurgiekonzernen und anderen Firmen. Das war ihr Erbe. Und natürlich Flughafen.

16

Dienstag, 10. März 2020, 10:23

Von Elbai d'Enver

d'Enver ist innerlich erleichtert, dass sie so wenig verstanden hat. Er weiß genug über die herrschende Familie und deren finanzielle Krakenarme in allen möglichen Geschäften. Vor allem deshalb, weil einige Firmen, die sich selbst für zu schlau halten, gewisse Anteile zweimal zu verkaufen gedenken. Es dürfte schwer werden, bei gewissen Geschäftsabwicklungen nun zu bestimmen, welche Anteile ihm und welche der Prinzessin vor ihm gehören sollten. Ob man nun eine offizielle Hinrichtung oder den Besuch einen Totschlägers in der Kita seiner Tochter riskiert, dürfte ähnlich katastrophal für die Geschäftsleute sein, die sich diesen "Trick" haben einfallen lassen. Wichtig für ihn selbst war nur, ob die kaiserliche Familie und ihr Tross den Wirtschaftsinteressen entgegen stehen werden oder nicht. Das Gespräch hat ihn beruhigt, auch wenn ein Widerstand nun auch kein Weltuntergang gewesen wäre. Es gab wahrlich genug Gesellschaften, in denen nicht umgänglicher Adel entmacht wurde, oder wo man ein besseres Regierungssystem einführte.
Dagegen wusste er nur zu gut, dass niemand detailliert über dieses Gespräch berichten würde. Seine Kontakte und Anteile an der Medienwelt waren die Grundlage seines Einflusses. Mehr als eine Randnotiz in der Sonntagszeitung für Schuhputzer würde das nicht werden, egal was die Prinzessin glaubte. Und wenn sie doch einen Weg zur Publizierung finden sollte, so gab es genug Arbeitslose, die qualifiziert als Reporter, Schriftsetzer, Drucker, Programmierer und Techniker neue Stellen bei plötzlich unterbesetzten Magazinen, Blogs, Zeitschriften und Zeitungen finden würden. Das war immer so.

"Gut, gehen wir Euren Weg ein Stück. Ich beuge mich Eurer Weisheit."
Menschen waren so naiv, wenn sie auch nur einen Funken Wissen in der Hand hielten, wähnten sie sich im Vorteil und überlegen.

"Sprechen wir über die Kampagne: Zu welchen Zeiten können wir denn mit den Spots beginnen? Habt Ihr spezielle Vorstellungen bei der Kampagnengestaltung?"

15

Dienstag, 10. März 2020, 09:50

Von LEONOR de Guyenne

"Ich habe immer meinen Beichtvater für einen Satan gehalten. Sie haben ihm gerade eine Konkurrenz gemacht. Bin ich nicht zu jung für dieses Angebot? Sie wollen mir die Tür also öffnen. Ich bin noch am Überlegen, ob Sie meine heutige Situation wirklich kennen, um solche Angebote zu unterbreiten. Ob Sie mich richtig einschätzen. Andererseits sich an Ihnen zu zweifeln, wäre auch dumm. Psychologie als Wissenschaft gibt uns genug Tiefe in das Menschenwesen hinein zu blicken. Sie wollen einen Einfluß auf mich bekommen. Sie sollten nur eins wissen. Weder meine Schwester noch Seneschall selbst werden Ihnen diese Möglichkeit geben, das Königshaus zu beeinflussen. Auch wenn ich JA sage. Sie wissen noch zu wenig über das regierende Königshaus, d´Enver. "
Leonor hob den Vertrag hoch.
"Mein Vorschlag. Beginnen wir damit. Ich werde Sponsorin und Schirmherrin dieses Projektes. So können wir uns besser kennenlernen. Ach ja, Sie können mich mit den Geschichten über die abtrünnige Menschenseele nicht beeindrucken. Das ist mein Erbe. Und noch etwas, man wird bald über unser Gespräch berichten. Einen Schein zu bewahren gehört nun mal zum guten Geschäft. Nicht immer ist die brutale Kraft das beste Mittel. Aber das wissen Sie bestimmt selbst. Ihre letzten Worte sind der Beweis dafür. "
Leonor lächelte ihm auch zu und zwinkerte unbemerkt für andere über den Rand ihrer Kaffeetasse, die in diesem Moment zu ihrem Mund führte, um auch die letzten Züge des herrlichen Getränkes zu genießen.

14

Dienstag, 10. März 2020, 09:15

Von Elbai d'Enver

"Ich fürchte, Ihr habt mich falsch verstanden, Eure kaiserliche Hoheit. Ich will mitnichten eine Puppe oder Figur aus Euch machen. Eine solche Art Theater ist genau wie die Oper eine Zeitverschwendung. Ich werde Euch sicher auch nicht lehren, dazu fehlt mir die Geduld. Aber vielleicht lasse ich Euch etwas lernen. Und es geht auch kaum um die offensichtliche Macht und deren Ergreifung. Dazu reicht ein Unfall ja schon aus. Es geht um etwas viel Selteneres als schnöde, oberflächlich stumpfe Macht. Es geht um . . . Erkenntnis und Reflektion. Um den Einblick in das Wesen der Menschen und in Euch selbst und darum, andere nur das sehen zu lassen, von dem Ihr wollt, dass sie es sehen. Das hat nichts mit Macht zu tun, aber sehr wohl mit der Effektivität und dem Wissen wie man mit Macht umzugehen weiß. Einen Nutzen jenseits von niederer Befriedigung für mich kann ich dabei nicht erkennen. Das Geschäft übervorteilt Euch. Werdet Ihr es dennoch annehmen." Er lächelt unfassbar sanft. Das hätte man ihm vielleicht nicht einmal zugetraut. Er ist gespannt auf ihre Reaktion.

13

Dienstag, 10. März 2020, 01:33

Von LEONOR de Guyenne

Langsam rollte Leonor das Papier zusammen und klopfte damit ein paar Mal auf den Tisch. Seine Offenheit gefiel ihr. Endlich war die Katze aus dem Sack und die Katze, eher der Kater, hatte einen Namen.
"

Dann fasse ich es zusammen. Sie wollen das Schiff sein und ich Ihre Galionsfigur. Sie wollen den grauen Kardinal spielen und die Seile anspannen, um eine Puppe zu bewegen. Über Ihre Worte bin ich weder verärgert noch wütend. Sie gefallen mir. Wie wäre es, Ihr eigenes Abbild erschaffen, Shifu? Das Geld habe ich selbst. Ich bin mir nur nicht sicher, ob Sie mir dabei behilflich sein könnten, die Macht zu ergreifen. Was die Liebe des Volkes angeht, besser ein Wolf im Schafsfell zu sein als ein Schaff, der von Wölfen gefressen wird.

"
Leonor machte ein paar Bewegungen mit dem Kopf nach links und rechts, um die Lage zu prüfen. Es war ihr zu viele Gaffer. Das konnte sie sich selbst jetzt absolut nicht erlauben. Sie war die Ertrinkende und brauchte jedes Halm. Es war schwierig, die Leute zu finden, die sie unterstützen. Es hat sie bewegt. Mehr Macht zu erlangen, daran dachte Leonor. Doch nicht vom Ersetzen. Keine Prinzipien. Leonor traf genug Leute dieses Schlages. Das Einzige, was sie aus diesen Lektionen mitgenommen hatte, war die These, dass das Herz und Gedanken verschlossen bleiben sollten. Sie war sichtlich gerührt und voller Hoffnung nach dem Gespräch mit ihrer Schwester. Trotz all dem schlich in ihr Blut immer wieder der Gedanke, dass sie von ihrer Schwester möglicherweise reingelegt wurde.

"Wenn Sie mich nutzen wollen, so will ich Sie ausnutzen. "