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Die letzten 10 Beiträge

28

Montag, 6. Juli 2020, 21:31

Von Anielle Saint-Just

Diese Hoffnung wurde, wie der geneigte Leser aber sicher auch angenommen hatte, erfüllt und Anielle ließ es auch erstmal dabei bewenden und fragte nicht weiter. Bei passender Gelegenheit, vielleicht noch heute aber eher erst am Abend, würde eine geschwinde Zunge die andere sicher zum Reden bringen aber dafür noch Zeit, denn beide merkten, dass ihnen langsam kalt wurde, kämpften gegen das Gefühl allerdings mit reduzierter Entfernung an.

Da die Matrosen, von der Aggressivität Anielles in ihrem Begehren zurechtgestutzt, den Rest der Rückfahrt eher verschwunden als anwesend waren verlief diese bis zum Hafen, wo Sie an Pier 11 (da wo sonst nur Militärschiffe anlegen durften, gänzlich anspektakulär und erst als einer der dortigen Soldaten erst herumschrie was sie denn hier wollten und dann doch recht handzahm wurde als er die "Cheffin" - wenn man sie denn so nennen wollte - erkannte, passierte wieder etwas, was es wert war, an dieser Stelle weitererzählt zu werden.

Das leicht süffisante Lächeln des Captains nahm wo keine unserer beiden Gespielinnen wahr, weswegen der Grund, nämlich das Bild, welches im Spind seines Kumpels Marec hing und welches eine nackte Frau zeigte die Dinge tat, die an dieser Stelle nicht genannt werden sollten, lenkten sie doch nur vom eigentlichen Geschehen ab. Also zum Bild: War es tatsächlich Terese? Oder eine Frau die ihr ähnlich sah? Oder ein Fake, lanciert von einem ihrer früheren oder jetzigen Gegner? Wie dem auch sei, wir wollten es ja nicht erwähnen weswegen Anielle und Terese auch in einen Militärtransporter stiegen, oder besser auf dessen Ladefläche zum lümmeln kamen und derart chauffiert die Szenerie verließen. Der Captain beschloß nach Marec zu suchen, der sich zwar mit einem outremerischen Koppa schrieb, doch wollen wir daran nicht weiter herumzetern.

27

Donnerstag, 23. April 2020, 17:05

Von Therese Cabarrus

Um ehrlich zu sein … ein bisschen Angst hatte Therese schon.

Aber nicht vor den zudringlichen Matrosen, …. sondern eher vor Anielle, als diese kurzerhand die halbe Mannschaft im Alleingang aufmischte. Nun wusste sich Therese zwar durchaus gegen zudringliche Kerle zu wehren, doch das Aufschlitzen von Bäuchen mit Ringen gehörte eindeutig nicht zu den Griffen, die sie im Selbstverteidigungskurs gelernt hatte. Und ehrlicherweise hätte sie allein gegen eine ganze Gruppe von Kerlen auch kaum eine Chance gehabt.

Anders Anielle. Sie "pflügte" geradezu spielerisch durch die Schar von Matrosen - wie die Sense durch´s Getreidefeld. Therese war ehrlich beeindruckt! Noch nie hatte sie ein Dutzend stämmiger Kerle so schnell und so laut schreiend davon rennen sehen. < Als wären die dem Leibhaftigen höchstpersönlich begegnet >.

Und nicht minder beeindruckend war die Gelassenheit, mit der sich Anielle anschließend neben sie setzte, während ein Matrose (der mit der Bauchwunde) nur wenige Meter von ihnen entfernt noch am Boden lag und um Hilfe schrie.

Anielle hatte also auch keine Ahnung, wie sie hierher gekommen waren. Egal …

"Das war sehr beeindruckend eben … Danke, Anielle, dass du mich beschützt hast."

Meinte Therese abschließend nur mit einem verliebten und gleichsam bewundernd wirkenden Blick zu Anielle. Gleichzeitig rutschte sie noch ein Stückchen näher an ihre Freundin heran in der Hoffnung, von ihr in den Arm genommen zu werden. Die Frage nach Thierry ließ sie hingegen erst einmal unbeantwortet, da sie in Gegenwart des blutenden Matrosen nur ungern darüber gesprochen hätte.

26

Donnerstag, 26. März 2020, 17:17

Von Anielle Saint-Just

Natürlich wusste Anielle vom Geist der Kekse doch hatte sie den Geist zuvor nie gekostet und wer sieht den Film nachdem er riss? Ihrem ersten Gedanken, die Leuchtspurmunition an Kaptain Iglu zu testen, gab sie noch nicht nach, bereute dies allerdings schon nach wenigen Sekunden, fand sie sich doch bald darauf in eine raue Decke gewickelt neben Therese vor einem warmen Ofen. Einer der Matrosen hatte sie wohl erkannt denn plötzlich, nach einigem Betatschen und Grienen, Hecheln und Sabbern waren die Herren dann irgendwie verändert was allerdings auch an der tiefen Schnittwunde liegen konnte, die einer von ihnen nun auf der Wampe trug. Das mancher Ring mehr als ein Ring ist und eine blonde Frau eine schwarzhaarige verteidigen konnte, als wäre sie eine Furie, nein eine Rachegöttin und Opfer und Killer sich oft ähnlich sehen war ebenfalls eine heute gezogene Lehre.

"Ich auch nicht, Liebes."

Flüsterte Anielle die allerdings kaum mehr wusste als Therese. Nicht mehr als das eingebrannte Wort

<Thierry>

25

Mittwoch, 25. März 2020, 21:19

Von Therese Cabarrus

Die Frage blieb keinesfalls ungehört, selbst 30 cm unter Wasser nicht, so laut wie Anielle da herum schrie. Allerdings hatte Therese momentan anderes im Kopf als darüber nach zu denken, weshalb ihre Freundin das ausgerechnet jetzt wissen wollte. Hatten sie gerade keine anderen Probleme? Zum Beispiel die Frage, wie sie hierher gekommen waren oder, warum sie einen völligen Blackout hatten? Oder die Bootsbesatzung des Kutters, die sich mittlerweile an der Reling versammelt hatte und amüsiert mit verfolgte, wie da zwei verwirrte nackte Frauen im Wasser herum paddelten … nein halt, …. die da im Wasser herum paddelten und dabei einander leidenschaftlich küssten!

Für die Matrosen war so ein Anblick natürlich eine willkommene Abwechslung, sahen sie sonst hier meistens nur tote Fische herum schwimmen. Daher stimmten die Männer sogleich ein Pfeifkonzert sowie anfeuerndes Gejohle an, um die beiden Frauen möglichst zu weiteren gegenseitigen Zärtlichkeiten zu animieren.

Nur gut, dass Anielle wenigstens wusste, was sie da tat. Therese wusste jedenfalls nicht wie ihr gerade geschah, als der leidenschaftliche Kuss ihre bläulich angelaufenen Lippen traf, sich heiße und eiskalte Schauer auf ihrem Rücken ein Wettrennen nach dem anderen lieferten und ihre Augen währenddessen nur Ver- und Bewunderung für Anielles spontanes Handeln wider spiegeln konnten.

Eines stand fest: Anielle schien immer noch nicht ganz bei klarem Verstand zu sein! Oder was sollte ihre Bemerkung und Feststellung bedeuten?

"Ja … ich …ich denke auch, dass wir uns HIER ganz bestimmt nicht mehr treffen sollten. Vor allem sollten wir uns aber fragen, wie wir überhaupt HIER her gekommen sind und was es mit all dem HIER auf sich hat. … Ich … ich habe jedenfalls KEINE Ahnung. Wobei? … Kann es sein, dass der Schnaps und deine Kekse daran nicht ganz unschuldig waren?" < Das letzte woran ich mich erinnere ist, dass wir auf meiner Couch lagen und ich Kekskrümel aus ihrem Bauchnabel geleckt habe.>

Japsend rang Therese noch nach Luft und nach Erinnerungen während sie ungläubig auf den hochgehaltenen Finger mit der rosa Farbe starrte und dann den Blick an der Schiffswand hoch zu den Seeleuten wandern ließ, welche im Gegenzug gerade ein Tau zu ihnen herab schickten:

"He ihr beiden Badenixen! Ich unterbreche Euch ja nur ungern bei Eurem Spiel. Wollt Ihr nun an Bord, oder sollen wir Euch mit dem Schleppnetz zurück an Land bringen?"

Schaltete sich nun der Kapitän des Kutters ein, ein typischer alter Seebär mit weißem Bart und einer Pfeife im Mundwinkel, der bis heute geglaubt hatte so ziemlich alles im Leben gesehen zu haben - außer eben Nixen, Sirenen und andere mystische Meereswesen.

24

Dienstag, 24. März 2020, 14:53

Von Anielle Saint-Just

Für den Bruchteil eines Jahres wollte Anielle sterben, zugegeben für einen kleinen Bruchteil aber auch ein millionstel ist schließlich mehr als eine halbe Minute weswegen sie schon ziemlich tief gesunken war bevor sie sich bemühte wieder aufzutauchen. Als sie prustend wieder auftauchte standen ihr die Tränen in den Augen die man aber natürlich nicht sah und ihre herausgeschriehene Frage

"WER IST THIERRY?"

Traf einerseits bei der Bootsbesatzung auf wenig Verständnis und andererseits auch nicht auf Therese die gerade untergegangen schien. Ob sie es gehört hatte? Nachdem Anielle zusammen mit ihr prustend wieder auftauchte wiederholte sie die Frage nicht. Stattdessen fand die Abgeordnete Halt an einem der Taue des Bootes wurde aber in ihrer Absicht, etwas zu fragen, zu denken, zu zetern oder loben durch einen fordernden Kuss gestoppt der es in sich hatte.

"Wir sollten uns nicht mehr hier treffen."

Stellte Anielle nun spitzbübisch fest.

"Die Farbe geht auch durch das Meerwasser kaum ab."

Wobei die einen Zeigefinger hochreckte der die gleiche Farbe wie der Ritter hatte

23

Freitag, 20. März 2020, 11:21

Von Therese Cabarrus

Das Bild vor Augen war noch immer verschwommen - dagegen waren die Brechtöne neben ihr klar und deutlich zu hören. Ungläubig blickte Therese nach rechts zu der Quelle und tatsächlich hatte Anielle gewisse Ähnlichkeiten mit einer Quell …Nymphe, wie sie da in ihrer ganzen nackten Schönheit halb über dem Bootsrand hing und es nur so aus ihr heraus sprudelte.

Bei diesem Anblick wollte Therese´s Magen spontan mitmachen, weshalb nun auch sie hastig den Kopf über den Rand des schaukelnden Bootes hielt, um solidarisch nebeneinander das Hafenwasser zu verunreinigen.

War es nun Geistesgegenwart oder reine Verwirrung, weshalb Anielle plötzlich - wie von der Tarantel gestochen - aufsprang und auf der anderen Seite von Bord ging. Therese hatte keine Ahnung, was in die Connetable gefahren war. Sie wusste nur, dass das Wasser auf der anderen Seite im Augenblick eindeutig weniger belastet war als auf ihrer.

Lust auf ein Bad im Hafenbecken verspürte Therese trotzdem nicht, aber vielleicht wollte Anielle auch nur ihre Blöße verstecken vor den Augen der näherkommenden Schiffsbesatzung. Soweit keine schlechte Idee, aber auf dem Boot schien es genügend zu geben, um sich zumindest notdürftig zu bedecken.

"Anielle … spinnst du? …Was willst du denn im Wasser? …Ans Ufer schwimmern?"

Mit einem halblautem murmeln kommentierte Therese augenrollend die Szene, ehe sie unbeholfen auf die andere Seite des Bootes krabbelte und einen Blick ins Wasser warf.

"Merde … "

Entfuhr es ihr nicht zum ersten Mal als sie sah, dass sie nichts sah. Wo war Anielle nur hin? Wollte sie untertauchen? Therese streckte den rechten Arm aus und tauchte fischend in das trübe Wasser, versuchte so irgendwie ihre Freundin zu fassen zu bekommen und als ihr das nicht gelang, bekam sie Panik.

"Anielle! … Du meine Güte … ANIELLE …ANNNNNNNN"

Immer weiter beugte sie sich vorn über, bis sie schließlich (wie nicht anders zu erwarten) den Halt verlor und kopfüber in das kalte Wasser fiel. Dummerweise war Therese noch mitten im sprechen, sodass sie gleichzeitig einen Schwung der leckeren Hafenmischung über Mund und Nase sozusagen einatmete. Das wiederum führte augenblicklich zu einer weiteren Panikattacke, während sie langsam ertrinkend in ein schwarzes Loch zu sinken schien. Doch gefühlt war sie wenigstens nicht allein ….oder was war das da neben ihr im Wasser?

22

Freitag, 20. März 2020, 09:24

Von Anielle Saint-Just

Während Anielle krampfhaft ihr Hirn durchpflügte und dabei innständig hoffte sich an irgendetwas erinnern zu können sah auch sie den Ritter wobei das Bild einer, nämlich ihrer eigenen, Rüstung für eine Sekunde das Bild des rosafarbenen Ritters überlagerte weswegen Anielle ihren Kopf wieder unter den Rand des Bootes zurückzuckte. Das… ein Blick auf ihren ebenfalls rosanen Zeigefinger unterstrich die Befürchtung, diese wurde aber von einem herrlichen Geschmack im Munde abgelöst der sie sowohl debeil lächeln lies, als auch ihre Zunge hervorlockte die kurz die Lippen leckte. Herrlich… doch dann hörte sie es erneut, das Wort…. Und als es hervorkroch, aus den THC Schichten der letzten Nacht, fast wie ein Brechreiz, den man ein, zweimal aufpulpen spürte bevor er sich Bahn brach, beugte sie sich sich wieder über die Boardwand und schickte sich an sich ebendort zu erbrechen denn vielleicht war es dann fort.
Nach dem Füttern der Fische war es nicht fort sondern saß stattdessen in Anielles Nacken und stach, nein fraß sich langsam in sie.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Therese, und das Wort war Therese. Im Anfang war es bei Therese. Alles ist vor dem Wort geworden und ohne das Wort war alles, was geworden ist. Ohne es war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtete in der Finsternis und die Finsternis hatte es nicht erfasst. Doch es trat ein Mensch auf, der zu Therese gesandt war; sein Name war Thierry. Anielle kam als Zeugin, um Zeugnis abzulegen für das Licht, doch Therese schrieh es als sie kam.

Erneut übergab sich Anielle, stand dann aber auf und sprang auf der gegenüberliegenden Seite ins Wasser, setzte aber nicht mit Schwimmbewegungen ein.

21

Freitag, 13. März 2020, 12:25

Von Therese Cabarrus

War es die Kälte, die langsam in alle Poren ihres Körpers kroch? War es die Berührung ihres Fußes, welche einen (warum auch immer) dumpfen Schmerz auslöste? Oder war es das ohrenbetäubende Tuten des näherkommenden Kutters, welches die Lebensgeister in Therese langsam wieder weckte? Womöglich eine Mischung aus allem, wobei Therese im Augenblick alles andere als geweckt werden wollte.

"Merde …"

Dieses eine Wort beschrieb am besten, wie Therese sich fühlte während sie im Zeitlupentempo die Augen einen Spalt weit öffnete und sofort wieder zusammen kniff, angesichts des grellen und verschwommenen Bildes vor Augen. Dieses Spiel wiederholte sich ein paar Mal, ehe Therese wieder einigermaßen bei Verstand war um zu begreifen, dass sie noch lebte und nackt auf einem harten Holzboden lag, der zu allem Überfluß nicht fest war, sondern heftig auf- und ab schaukelte. <Ich glaub …ich muss … gleich …>

Mit einer fahrigen Handbewegung versuchte Theres irgendwo Halt zu finden und dabei bekam sie zunächst ihr Handy zwischen die Finger, welches neben einem Haufen Stoff und weiterer Dinge vor ihrem Gesicht lag. Auf dem Display konnte sie flüchtig und verschwommen: "Es liegen 150 Nachrichten in Abwesenheit vor" entziffern, ehe sie das Telefon achtlos wieder fallen ließ. Weiter tastend schob sie den Arm voran, bis sie gefühlt mit dem Zeigefinger in einem Bauchnabel gelandet war.

"Anni? …Anni ..eellll … bis… su da?"

Nuschelnd und mit kratziger Stimme versuchte Therese etwas verständliches über die Lippen zu bringen und sie war schonmal erleichtert, dass sie nicht allein war. Zumindest erinnerte sie sich noch daran, dass sie zuletzt mit Anielle zusammen war und auch, dass sie zu dem Zeitpunkt - ehe ihr Gedächtnisfaden jäh abriss - im Begriff gewesen waren einander körperlich näher zu kommen. Dazu würde passen, dass sie nun nackt und irgendwie ineinander verkeilt da lagen, nur <das … das hier ist doch nicht meine Wohnung?>

Blinzelnd und ächzend nahm Therese alle Kraft zusammen, um sich auf zu rappeln. Prompt stieß sie mit Kopf gegen Plane, ehe das Boot von einer Welle erfasst wurde und sie unsanft gegen Anielle gedrückt wurde. Zum Glück schien Anielle wohlauf, auch wenn ihr engelsgleiches Gesicht gerade nicht danach aussah, aber besser sah Therese wohl auch nicht aus. Mit zusammen gekniffenen Augen stierte Therese an Anielles dennoch hübschem Gesicht vorbei und was sich da - nach und nach - in ihr Gesichtsfeld schob war alles andere als schön.

"Verdammt! … Was zum, … was machen wir hier?" <Und was macht DER da? >

Stellte Therese die wohl alles entscheidende Frage. Auf die weiteren Details und Eindrücke wollte sie erst gar nicht eingehen und schon gar nicht auf die Frage, was dieses riesige aufblasbare Gummi-Einhorn neben dem Boot zu suchen hatte, auf dem ein rosafarbener Ritter saß der zu ihnen herüber winkte. <Ein rosa Ritter mit Blümchen?>, so genau konnte das Therese noch nicht erkennen, da ihr Gehirn gerade ziemlich überlastet war.

20

Donnerstag, 12. März 2020, 14:23

Von Anielle Saint-Just

Der Boden schwankte und Anielle öffnete ein Auge. Eine dreckige weiße Plane verdeckte ihr die Sicht. Das war nicht gut und Anielle schloss das Auge wieder. Erst nach einigen Minuten in denen sie überlegte ob ihr Kopf zersprang oder es einfach nur infernalische Kopfschmerzen waren wagte sie, es erneut zu öffnen doch zu ihrem Leidwesen war die Plane nicht verschwunden. Dazu schwankte sie noch ein wenig, flatterte vielleicht im Wind, oder weiß der Geier, doch als Anielle wie selbstverständlich in ihre Tasche fassen wollte war sie dann doch überrascht, fand sie doch statt der erwarteten Tasche einen Fuß an unerwartetem Orte. Dazu war sie nackt und so begann ihr dunkles zu schwanen. Vorsichtig ließ sie den Fuß wieder los und beugte in einem gewagten Versuch langsam den Oberkörper wobei die Geister in Ihrem Kopf Polka zu tanzen begannen. Nach näherem, durchaus schmerzhaftem Hinsehen war der Ort als kleines Ruderboot zu erkennen und ein Blick unter der Plane hindurch eröffnete ihr den Blick auf die hohe See auf der ein Fischkutter langsam auf sie zufuhr der, durch einen Blick zur Seite bestätigt, auf die Hafeneinfahrt von Corinnis zustrebte. Im Vorbeisehen hatte sie einige Sachen gesehen die ihr zwar nicht passen würden, aber schließlich adäquater als nichts waren.

19

Freitag, 6. März 2020, 23:39

Von Therese Cabarrus

Fasziniert sah Therese dabei zu, wie Anielle ihrer sanften Aufforderung folgte und langsam in die Kissen zurück sank. Schluck um Schluck flößte sie ihrer Freundin so den Schnaps ein und zwischendurch nahm sie selbst, ganz undamenhaft, einen Schluck aus der Flasche. Puh! Wenn sie so weiter tranken, wäre die Flasche bald leer und sie beide voll wie eine Haubitze, wie man so schön sagt, doch wen interessierte das schon? Alexa vielleicht?

"Hier ist ein Radiosender mit "Hits" der dir gefallen könnte …", antwortete die künstliche Intelligenz auf Anielles Aufforderung hin nach bestem Wissen und kurz darauf setzte irgend ein Gedudel ein, welches Anielle ganz sicher nicht gemeint hatte. Aber wie hatte sie es denn gemeint? <Und wie? …Wie lange?>

"Wie lange? … Na erst mal so lange, wie der Schnaps und die Kekse reichen, um deinen süßen Mund zu beschäftigen … und danach sehen wir weiter, oder hast du in nächster Zeit noch etwas anderes vor als …. DAS!"

Gab Therese glucksend zur Antwort und sie spürte, wie der Alkohol bereits ihren Verstand zu benebeln begann und gleichzeitig alle Hemmungen schwinden ließ.

Mit einer nicht minder geschickten Drehung, brachte sich Therese nun ihrerseits halb über Anielle in Stellung, wobei sie ihren rechten Oberschenkel fordernd zwischen Anielles Beine schob. Gleichzeitig angelte sie mit er Hand nach einem weiteren Keks, welchen sie sich in den Mund steckte, um ihn sogelich wieder mit Anielle zu teilen, indem sie ihre Lippen gegen die ihrer Freundin presste.

Krümel um Krümel kämpfte Therese´s Zunge mit der von Anielle und damit nicht genug, glitten ihre Hände dabei zärtlich streichelnd über die makellos helle Haut der jungen Frau unter ihr, an deren Körper sie sich genüsslich zu reiben begann ...