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Die letzten 10 Beiträge

11

Mittwoch, 25. März 2020, 09:12

Von LEONOR de Guyenne

"ach, Yvette, wenn Du ein Mann wärst, hätte ich Dich glatt geheiratet. Das wäre eine Liebe bis in die Ewigkeit unde eine harmonische Ehe! Und vor allem wäre ich aus diesem Schneider raus"
Mit diesen Worten wartete Leonor geduldig, bis ihr Haar nach ihren Wünschen frisiert wurde und dann verabschiedete sie sich von Yvette mit einem sanften Kuss und mit den Worten....
"Bis Bald, mein Bräutigam"

10

Dienstag, 24. März 2020, 09:40

Von Yvette

Bei Leonors sanfter Berührung huschte ein Lächeln über Yvettes Lippen. Sie würde der Prinzessin überallhin folgen. Wenn es sein musste auch in den Tod. Diese Gedanken behielt die Dunkelhäutige jedoch für sich und lauschte stattdessen den Worten der Prinzessin.
“Ich werde Prinzessin überallhin folgen. Wenn es sein muss auch auf den Mond.“
Bei diesen Worten musste Yvette dann leise kichern. Rasch warf sie Leonor einen entschuldigenden Blick entgegen und biss sich kaum merklich auf die Unterlippe.

“Wenn ihr aus der Kathedrale zurück kehrt. Werde ich auf euch warten Prinzessin. Das Badewasser werde ich erhitzt haben und die vorgewärmten Handtücher werden bereit liegen. Bei meiner sanften Massage wird sämtliche Anspannung von euch abfallen meine Herrin.“
Mit sanfter Stimme hatte Yvette diese Worte gesprochen. Als auch schon Leonors Stimme erklang und die dunkelhäutige Zofe artig nickte. Regungslos wartete Yvette, bis sich Leonor in den Sessel gesetzt hatte. Die wichtigsten Utensilien holte Yvette rasch herbei und begann die wunderschönen Strähnen der Prinzessin in eine kunstvoll hochgesteckte Frisur zu verwandeln. Ganz so wie es sich die junge Frau gewünscht hatte. Ebenso legte Yvette ein neues Kleid bereit. Eines das die Augen Leonors betonen würde. Und wenn Prinzessin so weit wäre, würde ihr Yvette in das Kleid helfen.

9

Dienstag, 24. März 2020, 09:20

Von LEONOR de Guyenne

Leonor streichlete Yvettes Hand und lächelte ihr zu
"
Natürlich verstehe ich dich richtig und nicht falsch. Wir sind ein Herz, Yvette. Ich brauche alles, um mich zu entspannen. Der Kirchenbesuch wird nicht ohne Anstrengung bleiben. Und ich will nach diesem Lärm eine ruhige entspannende Musik. Wenn ich mit dem Kardinal spreche, werde ich an deine Finger und an die Massage denken. Das wird mir helfen. Yvette, wichtig ist, dass Du aus freien Stücken und mit leichtem Herzen mir in diese Reise folgst. Ich kann Dir befehlen, das stimmt, doch ich will es nicht tun und werde es nie machen.
"

Leonor zug das gekaufte Kleid an und seufzte.
"Ich sehe wie ein Haufen Weizen in einem Jutesack. Die Frisur sollte meine Locken bändigen und doch nicht all zu auffällig sein... mmmh... mach mir seitlich vier Zöpfe, noch eine in der Mitte und verbinde sie mit einer Spange. Das restliche Haar in großen Locken.. Nein, keine großen Locken... mmmh... einfach kämmen. Das würde reichen. Nimm die einfache Spange. "
Leonor setzte sich in den Stuhl und entspannte sich. sie hat noch eine halbe Stunde...

8

Sonntag, 22. März 2020, 17:32

Von Yvette

Als Leonor ihre Stimme in dieser Lautstärke erklingen ließ, zuckte Yvette tatsächlich zusammen. Wieso schrie ihre Herrin denn so? Yvette befand sich nur wenige Armlängen von ihr entfernt. Es gab also überhaupt keinen Grund so zu schreien. Natürlich verbiss sich die Zofe auch diese gedanklichen Worte und blickte Leonor stattdessen schweigend an.

Dann spürte sie auch schon wie die Prinzessin nach ihren Händen griff und auch Yvette erwiederte den sanften Druck. Doch weiterhin schwieg sie. Bis Leonor zum Luftholen gezwungen war. Dann erst konnte die Dunkelhäutige ihre Stimme erklingen lassen.
“Bitte versteht mich nicht falsch Prinzessin. Es ist nur, ich mache mir nur Sorgen um euch und möchte nicht das euch etwas zustößt.“
Unbemerkt glitt ihr Daumen in sanft kreisenden Bewegungen über Leonors Handrücken. Denn noch immer hielten sie sich an den Händen.

“Capet macht auf mich einen dennoch galanten Eindruck. Und sollte er etwas tun was euch missfällt, werde ich ihn zur Rede stellen.“
Dabei grinste die Zofe zu ihrer Herrin empor.
Über Elbai d'Enver wusste Yvette so gut wie gar nichts. Und diese Tatsache versetzte die junge Frau in innere Unruhe und Nervösität.
“Mir ist dieser Elbai d'Enver nicht geheuer. Ihr müsst aufpassen Prinzessin.“

Als Leonor erklärte das sie nach dem Kathedralenbesuch ein Bad nehem wollte, nickte Yvette artig.
“Wie Prinzessin wünschen. Soll ich Prinzessin während dem Bad mit eurem Lieblings-Massageöl massieren?“
Abwartend blickte Yvette in Leonors Richtung. Denn dann könnte sie schon mal das Badewasser einlassen und die Handtücher vorwärmen.

7

Sonntag, 22. März 2020, 17:16

Von LEONOR de Guyenne

"Yvette!!! "
Leonor nahm die Hände ihrer Zofe in ihre eigenen und drückte sie mit Kraft.

"Was denkst Du dir aus? Denkst Du, ich merke Deine Tränen nicht und Deine Sorge? Du bist MEINE Zofe. Doch auch meine Vertraute." Leonor umspielte das Wort FREUNDIN, denn die Vertraute war für sie höher gestellt. "Du kennst nicht nur, welches Shampoo für mein Haar am besten ist, oder welche Brosche mir passt, sondern auch was ich denke, was mir Angst macht. Auch wenn es von meiner Seite nicht nobel ist, es auf deine Schulter zu übergeben. Ich mache es, weil Du YVETTE bist. Die Einzige, der ich gestatte, um mich zu kümmern. "
Leonor mochte diese Themen nicht sonderlich. wozu diese Worte auszusprechen, was eigentlich auch so der Tatsache entsprach. Doch wahrscheinlich war es für Yvette wiederum wichtig und einerseits gönnerhaft, andererseits Yvette zuliebe, sprach Prinzessin diese absoluten Grundsätze aus.

"Und was Capet angeht.. Yvette, spreche ich Arabisch? Ich will Capet nicht im Geringsten heiraten! Das wäre eine Katastrophe für mich. Und ja, bereite Dich vor, mir überall zu folgen, in die Hölle und auch ins angeheiratete Haus. Egal wohin. Bis mein Haar grau wird. Und Du darfst nicht vor mir sterben. "
Leonor zwinkerte und grinste über beide Wangen.

"Was meine neue Bekanntschaft angeht, du hast mich auch hier mißverstanden. Er ist nicht neutral. Er ist noch egoistischer als ich es bin, oder als Valerie es ist. Er bangt nur um seine Interessen. Wir sind Verbündete für eine gewisse Zeit. Danach, nachdem er mir hilft zu überleben, wird er nicht mehr nützlich sein. Und dann entweder wird er mein Mensch sein oder er wird tot. Doch bis dahin ist ein sehr langer Weg, Yvette. Mein Besuch der Kathedrale wird nicht lang sein. Ich will danach ein wohltuendes Bad nehmen. Bereite schon vorab alles vor. Ach ja, verzichte bitte auf Duftstäbchen. Nach dem Gespräch mit dem Kardinal werde ich es nicht riechen wollen."

6

Sonntag, 22. März 2020, 14:57

Von Yvette

Schweigend musterte die Zofe ihre Herrin, als die Bässe ihre Gehörgänge marterten. Was hatte das zu bedeuten? Yvettes Lippen jedoch blieben fest aufeinander gepresst, wie sie dort neben den großen Reisekoffern kniete. Zugleich hielt die Dunkelhäutige ihren Kopf gesenkt, so dass Leonor die Tränenspur auf ihrer Wange unmöglich entdecken konnte.

“Und nur weil er neutral ist, habt ihr euch für ihn entschieden? Aber ist er auch wirklich neutral? Oder gibt er im Verborgenen Geheimnisse und Informationen weiter?“
Jetzt hob Yvette tatsächlich ihren Kopf an und blickte zu ihrer Herrin. Hoffentlich verstand die Prinzessin das sich Yvette nur um ihre Sicherheit sorgte.

Abermals verfiel Yvette wieder in Schweigen und ließ die Schlösser der Koffer zuschnappen. Erledigt. Das wichtigste hatte die Dunkelhäutige eingepackt. Oder fehlte der Prinzessin doch noch persönliche Dinge?
“Ich sorge mich doch nur um euch. Aber das versteht ihr nicht Prinzessin.“
Tatsächlich wirkte Yvette bei diesen Worten traurig und blieb mit gesenkten Kopf auf ihren Knien sitzen.
“Wenn ihr heiratet, werdet ihr mich mitnehmen? Dsrf ich euch weiterhin als eure Zofe dienen?“
Bestimmt hatte Capet eigene Zofen die er an die Seite seiner Zukünftigen beorderte. Für Yvette war dann kein Platz mehr.

“Ich werde hier auf euch warten Leonor.“
Denn Kirchen verabscheute die Dunkelhäutige, wie der Teufel das Weihwasser.

5

Sonntag, 22. März 2020, 14:23

Von LEONOR de Guyenne

Leonor's Näschen rümpfte leicht, als sie die Bässe hörte, doch es war besser so.

"Das ist es, Yvette! Das ist es!!! Er gehört weder der Partei des Seneschalls noch der Seite meiner Schwester. Er gehört nur sich selbst. Und das ist ein Goldfang für mich. Er ist ein schlitzohr, ja. Er hat viel Erfahrung und ich spürte seine innere Kraft. Er ist ein Spieler. Definitiv. Doch er spielt nur zu seinem eigenen Gunsten und nicht für die Karten von jemandem anderen. Doch er weiß ganz genau, es ist die Zeit gekommen, etweder zu wählen, oder seine eigene Kandidatur nach oben zu schieben. Schon allein aus reiner Boshaftigkeit, um die Katren aller anderen zu mischen. Trotz all dem ist er kein Dummer. Er wird nicht auf eine 7 Pick setzen. Ich traf ihn im Cafe nach dem Gespräch mit Valerie. vielleicht suchte er mich vorsätzlich auf, vielleicht war das ein zufälliges Treffen. Egal, ich will daran nicht denken. Doch ich habe seine Hilfe angenommen. Seneschall und meine Schwester werden mir nicht helfen. Was soll ich da noch machen? Schweigend in der Dunkelheit verschwinden? Aus der vierten Reihe das Theaterstück bewundern? In ein paar Jahren wird es für mich eh aus sein. Sobald ich Capet heirate und ein Kind gebäre, werde ich eingeschläfert. Yvette, warum verstehst du es nicht?"
Leonor seufzte und hustete, was bei ihr gleich dem Weinen war.

"Wir reisen noch nicht ab. Ich muß noch zum Kardinal, aber das habe ich schon erwähnt. Yvette, und denkt nach, du dumme Zofe. Wenn wir nicht zu Cedric gehen, wird er selbst uns finden. Meinst du das nicht?"

4

Sonntag, 22. März 2020, 00:33

Von Yvette

Als die Prinzessin sie fragte, wo sie mit ihren Gedanken verweilte, lächelte Yvette entschuldigend in Leonors Richtung. Oh je. Hatte sie sich soeben verraten? Ahnte ihre Herrin etwas? Dabei war es doch eine unmögliche Romanze. Als hätte eine einfache Angestellte des Palastes bei Cedric jemals eine Chance. Diese Gedanken verkniff sich die Dunkelhäutige. Stattdessen begann sie wie besessen die Utensilien für die bevorstehende Reise in die Koffer zu packen.

“Aber wir werden Cedric wieder treffen.“
Murmelte Yvette zu hastig und schielte aus dem Augenwinkel zu ihrer Herrin empor. Oh je.
Dann jedoch wechselte Leonor abrupt das Thema und brachte Yvette beinahe aus ihrem gedanklichen Gleichgewicht. Folgsam setzte sich die Zofe in Bewegung, trat auf die Anlage zu und drehte am Regler der Lautstärke. So dass im nächsten Moment hämmernde Bässe durch das Gemach der Prinzessin dröhnten. Dabei blickte Yvette fragend zu ihrer Herrin. Für was sollte sie die Lautstärke aufdrehen?

“Elbai d'Enver? Noch nie gehört diesen Namen. Woher kennt ihr ihn Prinzessin? Ist er euch wohlgesonnen? Arbeitet er für den Seneschall oder eure Schwester?“
Dabei blickte sie fragend zu Leonor. Während sie weitere Kleidungsstücke faltete und sorgsam in den Koffer bettete.

3

Sonntag, 22. März 2020, 00:18

Von LEONOR de Guyenne

Wenn Yvette nur in Gedanken die Augen verdreht hatte, so tat es Leonor in der Ralität. Sie wollte doch Cedric nicht erwähnen und schwuubs war sein Name gefallen.


"Yvette, Deine ganzen Gedanken sind aber nicht bei Cedric, oder?" Doch sie mußte jetzt darauf eingehen und Leonor hasste den Zwang. Auch wenn es von einer vertrauten Person kommt. "Wenn wir ihn dort treffen, so wird es unser Glück sein. Doch wir reisen definitiv nicht, um ihm einen Besuch abzustatten.

"
Es klang ein wenig barsch, doch gerecht. Zumindest in den Augen der Prinzessin.
"Die Musik ist wunderbar, Yvette, mach ein wenig lauter, ich zeige dir ein paar Bewegungen!" plötzlich schrie sie fast. "Als ob ich nicht weiß, dass hier irgendwo ein paar Wanzen versteckt sind. Wir sollten die Show nicht vergessen." Diese Worte waren natürlich Yvette gerichtet.


"Der Mann heißt Elbai d'Enver. Er ist sowohl Abgeordnete als auch hat er genug Einfluß im Medienbereich.
"
Leonor wollte nicht all zu viel verraten. und ja, ich habe der Reise zugestimmt. Die Alternative .. Ach was, unsere heißgeliebte Kasiserin hat mir nicht einmal eine andere Möglichkeit gelassen. Was noch wichtiger war, dass Seneschall mir solch eine Reise auch nah gelegt hatte. Wenn solch ein Vorschlag von beien gleichzeitig kommt, ist es kein Vorschlag mehr. Es ist ein Befehl. Ich bin schon froh, dass Valerie Dich mit mir entließ. Daran glaubte ich nicht mehr. Ich will einfach nicht darüber reden. d'Enver hat mir ein paar Leute zur Hilfe gestellt. Meine Schwester läßt keine weiteren Personen an mich ran. Ich habe um einen Sekretär gebeten, diese Bitte wurde abgelehnt. Und das noch dieser Vorfall bei der Eröffnung der Galerie. Ich vermute, dass die beide dort, die dieses Schicki-Micki angefangen haben, waren treue Diener Ihrer Majestät.

2

Samstag, 21. März 2020, 06:15

Von Yvette

Es herrschte auf einmal eine wundersame Hektik im Palast und Yvette wusste gar nicht wo ihr der Kopf stand. Zusätzlich wuselten dutzende Personen durch den Palast. So dsss es Yvette leicht schwindelte. Doch noch hielt sie sich tapfer und befolgte die Anweisungen ihrer Herrin. Diese lauteten die Koffer mit dem Notwendigsten zu packen. Und so begann auch die Dunkelhäutige in Betriebsamkeit zu verfallen.

Während sie drei Koffer aus einem Schrankfach hervor zog. Etwas staubig, wie Yvette mit einem prüfenden Blick feststellte. Gerade begann sie einen der Koffer mit dem Wichtigsten zu befüllen, da entschied die Prinzessin doch nur zwei Koffer mitnehmen zu wollen. Innerlich verdrehte Yvette die Augen. Packte einen der Koffer und bugsierte diesen zurück in das Schrankfach. Und wehe dieser Loffer würde von dort oben herunter purzeln. Einen letzten kritischen Blick nach oben geworfen. Da nickte die junge Zofe und blickte zur Prinzessin.

Gerade in diesrm Augenblick erhaschte die Dunkelhäutige den Wink Leonors und stellte einen der hölzernen Stühle direkt neben den bequemen Sessel der Prinzessin. Unwillkürlich spürte Yvette wie ihr das Herz bis zum Hals pochte. Nervös knetet sie ihre Hände in ihrem Schoß.
“Eure Schwester hat euch zu dieser Reise gedrängt? Und ihr habt einfach zugesagt? Ohne darüber nachzudenken?“
Bei diesen Worten hatte sich Yvette direkt zu Leonor herumgedreht und blickte ihre Herrin mit einem nachdenklichen Glanz in ihren Augen an. Ob das eine gute Idee war? Aber wenn der Befehl von weiter oben kam, konnte sich auch die Prinzessin dem nicht erwehren.

“Ihr habt ein Angebot erhalten? Von wem?“
Kritische Worte, die an dss Ohr der Prinzessin drangen. Kein Wunder. Schließlich fühlte sich Yvette von dieser Situation gerade leicht überfahren. Jedoch stand eines fest. Diesmal würde sie nicht alleine im Palast zurück bleiben. Als Leonor erwähnte, noch den Kardinal besuchen zu wollen, nickte Yvette lediglich. Schließlich hielt die Dunkelhäutige nichts von der Kirche und ihren Stellvertretern. Aber vielleicht würde göttlicher Beistand in diesem Fall nicht schaden.

“Wir fliegen mit der Transportmaschine des Militärs? Zu den Soldaten? Zu Cedric?“
Als jene letzten zwei Wörtchen über Yvettes Lippen drangen, huschte ein gar sanftes Lächeln über ihre Lippen. Und plötzlich wirkte die Reise ins Ungewisse gar nicht mal so schrecklich.