Antoine, das waren seine Schritte, das war sein Geruch. Ich sehnte mich schon seit langem nach seinem Besuch, seinem Lächeln, einer Umarmung... Es war erst gestern oder vorgestern? oder vor drei Monaten? unser letzter Besuch? nein, ich werde ihn nicht mit meinen Gedanken plagen, besser lächeln. Mein Lächeln sieht glücklich genug aus? Ich bin auch glücklich, glücklich, ihn zu sehen. Was wedelt sich vor meinem Gesicht? ahhh, meine Hand. Die Sonne blendet. Ich versuche die Gedanken festzuhalten, aber diese verdammten Tabletten und doch bin ich glücklich. Er, meine große Liebe. Er...
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Antoine, denn der Gott machte mein Weissagen wirkungslos: diejenigen die bereits leiden und im Unglück stehen, nennen mich klug, vorher gelte ich als wahnsinnig. Erinnerst Du dich daran? Ich bin wohl zu Kassandra geworden. Deine Abwesenheit hat mich gezwungen, mich nach Dir noch mehr zu sehnen.
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Alle sagen, ich bin immer noch eine Schönheit. Auch in diesen Momenten, wenn meine Gefühle verrückt spielen. Diese Sonne wärmt meine Haut. Er wird mich bestimmt hübsch finden. Ich bin ausgeruht und heute werde ich nicht über die Feen mit ihm sprechen. ich verspreche es ihm und mir selbst.
"Wie waren Deine Tage? Hast Du gut und rechtzeitig gegessen? Soll ich Dir was leichtes kochen? "
Ich bin wirklich in Sorge, sein Gesicht scheint schmaler geworden zu sein. Ich stehe lieber auf. Vielleicht umarmt er mich dann? Vielleicht soll ich ihn selbst umarmen? ich versuche... meine Hand liegt auf seinem Oberarm. Ich bin ganz nah an seinem Körper. Umarme mich, bitte, siehst du nicht, wie meine Augen dich anflehen? Deine Mutter ist nicht da, keiner außer uns.... Vielleicht sollte ich meinen Kopf auf seine Schulter anlehnen? Ich tu es einfach und schaue, wie er reagiert.
"Deine Mutter ist abgereist und ich bin allein im Anwesen. Nur Dein Onkel und Mademoiselle Gabot. "
Ich glaube, meine Stimme klingt zärtlich genug oder doch zu hilfslos? Ich versuche es ja, Antoine, bitte, bemerke mich wieder. Bitte bemerke mein Bemühen! Ich denke, ich habe genug gesagt. Mein Gesicht ist wie der Spiegel, wie das offene Buch. Jetzt ist er an der Reihe zu antworten. Er schweigt immer noch.. ich küsse ihn. zumindest auf die Wange. Ich tu es jetzt, auch wenn dies ihn möglicherweise verärgert... KUSSS