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Die letzten 10 Beiträge

23

Freitag, 26. Juni 2020, 16:49

Von Der Schwarze Hahn

Auf Befehl des Zwölferrats wurde das Engagement des Schwarzen Hahns in diesem Teil Nericas per sofort abgebrochen. Die Truppen wurden in die Heimat zurückverlegt.

SIMOFF
Das wird mir zu mühsam hier. Ihr seid tot; seht es ein und zieht die Konsequenzen.

22

Montag, 25. Mai 2020, 17:37

Von Der Schwarze Hahn

Der Waffenoffizier im Flugzeug ALPHA staunte nicht schlecht, als ein Pickup völlig überraschend wendete und das Feuer blitzschnell eröffnete. Der WO verriss den Joystick und die Salve der 20mm-Bordkanone ging irgendwohin, nur nicht ins Ziel. Auch der Pilot war erschrocken, hatte das Gas durchgedrückt und entkam nur haarscharf dem feindlichen Feuer. Dieser Gegner hatte es aber in sich!

Doch schon wurde der Flak-Pickup vom Flugzeug BRAVO mit der autmatischen Bordkanone beschossen und die Flugzeuge CHARLIE und DELTA schickten je zwei 110 kg Sprengbomben in die Pickup-Versammlung.

Die beiden Flugzeuge ECHO und FOXTROTT sicherten derweil den Luftraum und hielten sich bereit, das anzugreifen, was sich nach den vier Bombenexplosionen noch zeigte, wenn denn endlich der Staub und Rauch verschwunden war.

21

Freitag, 22. Mai 2020, 14:29

Von Robert Duroc

Marie schoß noch vier mal und überlegte schon, ob sie sich die letzte Kugel selber geben sollte, als sie die Leichtflügzeuge sah welche dann doch wieder ein wenig Hoffnung in ihr aufkeimen ließen. Dies galt vor allem, als einer der Pickups anhielt, wendete um das Feuer auf den unerwarteten Gegner zu eröffnen was allerdings ob der antiquierten Ausrüstung - war die montierte Flak doch schon mehr als fünfzig Jahre alt - nur mäßig gelang. Stattdessen schickten sich die Pickups an vernichtet zu werden was wiederum auf Maries Wohlwollen traf. Die Panzer würden später kommen und Marie hatte auch keine Ahnung von ihnen weswegen sie nun auch die Waffe beiseite legte, ihr Smartphone zückte und die Szene aufzeichnete. Sie war leider nicht so tough wie Bernadette, die sicher ein Selfie mit explodierenden Pickups im Hintergrund geschossen hätte, weswegen es später auch gar nicht so viel zusehen gab. Sie würde nun warten bis der Sieger, und sie hoffte die Flugzeuge würden sie Sieger sein, sich zu ihr gesellte.

20

Dienstag, 19. Mai 2020, 16:45

Von Der Schwarze Hahn

Der Oberst sah sich mit wachsendem Interesse die Drohnenbilder des ungleichen Kampfes an. Der Pilot hatte hinter einem Bahndamm Deckung genommen und schoss doch tatsächlich einen der Pickups ab, den es regelrecht zerriss. Warum die Milizionäre ihre Fahrzeuge mit Sprengstoff beluden, erschloss sich ihm zwar nicht, aber die Szene steigerte die Dramatik.

"Ein tapferer Soldat, dieser Pilot ... Ok, Schluss mit diesem ungleichen Spiel, wir greifen ein!"

bemerkte der Oberst zu seinem Adjutanten. Dieser wusste, dass der Oberst für einen Feigling keine Gewehrpatrone verschwendet hätte, aber ein tapferer Mann war beim Schwarzen Hahn immer geschätzt. Vielleicht konnte man den Kerl ja diesen merkwürdigen Empireoutremeristen abwerben.

"Die vier Leichtflugzeuge starten sofort, vernichten zuerst die Milizionäre mit ihren Bordkanonen und anschliessend die sechs Panzer mit ihren Panzerabwehrlenkwaffen. Und dass mir ja keiner der Waffenoffiziere in den Flugzeugen mit den teuren Lenkwaffen auf die Pickups schiesst!"

Keine Minute später starteten die vier Leichtflugzeuge, deren Motoren längst liefen und die nur auf das Kommando gewartet hatten, und flogen die Pickups der Milizionäre von hinten an.

19

Montag, 18. Mai 2020, 15:39

Von Robert Duroc

Marie sah mehrere Staubwolken unterschiedlicher Größe und Sandigkeit auf sich zukommen und beschloss die paar Schritte, die sie noch von der stillgelegten Bahnlinie - sagen wir mal deren 100 - trennten im Laufschritt zurückzulegen um dann hinter dem Bahndamm in Deckung zu gehen wobei sie nur mit einem Präzisionsgewehr, einem Gran Mut, einer Prise Fatalismus und der Hoffnung, es möge vielleicht doch ein Zug kommen, bewaffnet war wobei sie die Melodie, die ihr gerade so durch den Kopf ging, vor sich hin summte.
<Du blinkst und glitzerst wie eine Bordelltür!>
hatte mal jemand gesagt und Marie hatte die Hoffnung, diese Szene würde, falls es denn ihre letzte sein würde, dann doch wenigstens eine grandiose sein und nicht das traurige Ende einer Frau die von wütenden Dattelschändern gepflückt würde. Als sie schoss ging der erste weit vorbei, der zweite traf eine Windschutzscheibe doch der dritte verursachte eine Explosion als das auf den Pickup geladene Sprenggut seinen Dienst versah. Natürlich würde kein Zug kommen, doch eine Kugel würde Sie sich bis zum Schluß aufbewahren.

18

Freitag, 15. Mai 2020, 10:49

Von Der Schwarze Hahn

Die sechs Panzer waren definitiv eine Meldung an den befehlshabenden Offizier, den Kommandeur des Schwarzhahn-Freiwilligen-Infanterieregiments 4, wert. Der Oberst kam denn auch zügig in den Raum mit den Bildschirmen der Luftwaffenoffiziere und schaute sich die Drohnenbilder an.

"Ältere dreibürgische Modelle, vermutlich Panther II. Keine Ahnung, woher Warlords in Nerica sowas haben. Aber die Fahrer machen mir einen etwas unsicheren Eindruck und die Fahrzeuge einen heruntergekommenen Eindruck."

Der Oberst wandte sich an seinen Adjutanten, einen Hauptmann:

"Befehl an das Lufteinsatzbataillon 1! Vier Leichtflugzeuge mit Panzerabwehrlenkwaffen zusätzlich zu den Bordkanonen munitionieren und für Start innert fünf Minuten bereit halten!

Im Übrigen beobachten wir mal die Szenerie, ohne einzugreifen. Vielleicht zeigen sich ja noch mehr dieser Banditen. Und der notgelandete Pilot ist ja eh keiner von uns, was solls."

17

Mittwoch, 13. Mai 2020, 11:02

Von Robert Duroc

Der Fallschirm von Sergent Marie Amoros schwankte längere Zeit ob er sie denn in einen Baum oder einen Tümpel transportieren sollte, ging dann aber auf einer ganz profanen Grasfläche nieder was der bislang in diesen Dingen nicht besonders erfahrenen Unteroffizierin die Chance einer vernünftigen Landung gab. Diese nutzte sie allerdings nicht und verstauchte sich stattdessen den Knöchel während ihr schicker Aufklärer trotz des schicken kupferfarbenen Rumpfes und der auflackierten grünen Schlange steuerungslos auf den Boden zuraste ...

... und beim Aufschlag explodierte. Das sich wenig später mehrere Milizionäre auf ihre Pickups schwangen und sowohl Richtung Aufschlagstelle als auch Fallschirmlandeplatz wunderte sicher niemanden

Ob kausal verknüpft oder nicht, auf jeden Fall verließen insgesamt sechs Panzer das Depot. Die kreisende Drohne war allen Beteiligten herzlich egal. Marie setzte einen Notruf ab.

16

Mittwoch, 13. Mai 2020, 09:29

Von Der Schwarze Hahn

Den Offizieren an den Bildschirmen der Luftaufklärung ist nicht ganz klar, was sie von den Bildern halten sollen, welche ihnen von einer Aufklärungsdrohne gesendet werden. Das eine ist zweifellos eine Notlandung eines Flugzeuges, das andere mit der Staubwolke sieht wie ein Panzer aus. Die Offiziere beschliessen, die Drohne kreisen zu lassen und beide Objekte weiter zu beobachten.

15

Montag, 11. Mai 2020, 11:42

Von Robert Duroc

Der natürlich sehr hoch fliegende Höhenaufklärer des Empire Outremer zog mit seinem schlanken Rumpf, den ein weiß lackiertes Canard-Höhenleitwerk zierte, gerade einige Kreise vor der Sonne während der Pilot der anderen Maschine natürlich einige Aufnahmen für die sozialen Netzwerke machte, als am Heck der fotografierten Maschine, um genau zu sagen an deren 18-Zylinder-Doppelsternmotor, oder um es noch genauer zu sagen, an dessen 6-Blatt-Druckpropeller ein Geräusch ungehört verhallte. Was dabei geschah wurde erst viel später geklärt, flog doch eines der Propellerblätter davon, streifte dabei allerdings einen der kleinen Leitwerksträger, die die Seitenruder enthielten um erst dann seinen Weg fortzusetzen. Die Maschine verlor an Höhe, soll hier aber erstmal nicht weiter betrachtet werden, war es doch das Propellerblatt, welches seinen Weg in die Brust von Achmed C. fand, einen bis dahin kaum bedeutenden Wachposten an einem bis dahin unbekannten, im Sand vergrabenen Hangar.

Der dadurch ausgelöste Alarm ließ nicht nur Well-Teki Milizen, die hier eines ihrer gut versteckten Depots unterhielten, in hektischer Panik ausschwärmen, sondern auch in den Fokus der Aufklärung des schwarzen Hahnes geraten. Würden diese an dieser Stelle 10 Kampfpanzer erwarten? Zwar alte Produktion aus den Zeiten der dreibürgischen Präsenz auf dem Festland Nericas, aber immerhin 10 an der Zahl die, sollten sie denn fahrbereit sein, ihre doch schon 128mm Geschosse auch mal gerne an den Mann bringen würden, falls sie denn Munition hätten, aber das ist ja erst später erkennbar. Wenn sie schossen zu Beispiel. Zumindest einer konnte fahren und verließ nun den Hangar, war aber erstmal fast sofort durch eine dichte Staubwolke geschützt.

7 Kilometer weiter südlich kam es zu einer Notlandung in der Nähe einer Oase.

14

Freitag, 8. Mai 2020, 11:58

Von Der Schwarze Hahn

Dem Hauptmann wurde klar, dass dieser Bürgermeister für die Zwecke des Schwarzen Hahns untauglich war. Ausser für einen: die üblichen sieben Jahre Zwangsarbeit beim Bau der Hügelstädte im Schwarzhahnland.

Die Luftaufklärung war längst über dem gesamten Operationsraum Grasonce-Morcia und Verdon-Béchar im Einsatz und filmte alles, was irgendwie nach gegnerischem Militär aussah und übermittelte es an den leitenden Nachrichtenoffizier der 1. Division. Und die bodengestützte Auflärung operierte mit motorisierten Patrouillen tief im Feindesland. Ausserdem waren die Sicherungen um die Anlandestellen über 20 km weit vorgeschoben. Schliesslich wollte man sich ja nicht von irgendwelchen Warlord-Pickup-Einheiten überraschen lassen.

Der Hauptmann liess dem Bürgermeister übersetzen, dass er die gesamte Bevölkerung zur Evakuation vorbereiten solle und bestimmte einen Platz ausserhalb der Ortschaft. Diese Stadt werde in Kürze Schauplatz sehr schwerer Kämpfe werden und die Zivilisten müssten zu ihrem Schutz an einen sicheren Ort evakuiert werden.