Als er davon hörte, dass das Empire Outremer wieder erstarken würde und sich auch politisch einiges getan haben solle, setzt sich der Außenminister des Königreichs Pottyland in seine Dienstmaschine, eine AERO-P1000 mit speziellen Modifikationen, und macht sich auf den Weg.
Er hofft, dass seine Sekretärin Jacqueline Auch die entsprechenden Benachrichtigungen rechtzeitig verschickt, damit er nicht alleine am Flughafen wartet - wie es zuletzt in Fuchsen der Fall war (trotz Ankündigung). Außerdem ist er sehr gespannt, endlich mal nicht bloß über Politik reden zu müssen, da ein Grundlagenvertrag zwischen Pottyland und Outremer existiert. Stattdessen möchte er Land und Leute kennenlernen und einen Eindruck von der jetzigen Regierung erhalten.
Die Informationen, die ihm vorliegen, sind sehr vage. Irgendetwas mit einer "flüchtigen Prinzessin" - bestimmt nur ein Jugendstreich. So etwas kennt er ja von der Prinzessin des Königreichs Pottyland, seiner Tochter, die immer mal wieder den Fängen ihrer Nanny Bianca Johanson entflieht, um harmlose Teenie-Abenteuer zu erleben.
Nach den jüngsten Gesprächen mit dem Ashantir Futunas ist er außerdem sehr daran interessiert, zu erfahren, wie es der Schildkrötenpopulation Outremers so ergehen mag. Und er möchte gerne wissen, wer dieser "Seneschall" denn jetzt eigentlich ist. Mit dem Titel konnte er trotz Recherche nicht viel anfangen.
Der Flug verläuft erwartungsgemäß ruhig - kein Wunder, seine Pilotin ist erfahren und einfach nur verdammt gut.
Als das Flugzeug landet, entfaltet sich ein kompliziertes Ballet aus Bodenpersonal, Flugzeugpersonal und Flugzeug. Wie in einer einzigen, rasanten, flüssigen Bewegung ist eine Gangway genau in dem Moment angedockt, an dem sich die Tür des Flugzeugs öffnet und der Außenminister einen Fuß nach draußen setzt. Wäre die Gangway nur eine Sekunde später an Ort und Stelle, fiele der Minister mehrere Meter hinunter.
Er setzt seine Sonnenbrille auf, schaut sich um und sagt:
"Hallo Outremer! Schön, mal hier zu sein!"
<Wirklich, ein schöner... Ähm... Flughafen erstmal, ja.>