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21

Donnerstag, 2. Januar 2020, 22:37

"Schau, als ich das gesehen hatte, dachte ich sofort an Dich! Gefällt es Dir?


Ob es mir gefiel? Meine Augen strahlten und TRänen kamen wo ich hätte stark sein sollen. War ich all dem gewachsen? Konnte ich tatächlich das große Spiel spielen und Männer, meinst Schweinen oder Idioten oder auch beidem Paroli bieten?

"Ich ..."

kam es mir nur mühsam über die Lippen und ich musste sie umarmen, losheulen oder beides und, Gott niemand durfte mich so sehen sonst kann ich mich gleich im Tempel aufknüfen weswegen ich mich nur mit einem Wort verabschiedete, mich umdrehte und zur Damentoilette stürmte in der Gott sei dank eine Kabine frei war in die ich mich einschloss und erstmal losheulte. Das Kleinod in meinem Schoß konnte ich mir später noch ansehen.
Anielle Saint-Just
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22

Freitag, 3. Januar 2020, 02:23

Leonor stand da, verdattert und irgendwie auch sprachlos. Sie fühlte sich verraten und verlassen, denn die süße Prinzessin hat die Beweggründe und damit auch das Verhalten von Anielle nicht verstanden.
"
Cherry!!!!
"


machte sie eine Bestellung und prostete in Richntung Yvonne. Ein wenig getrunken, wollte sie schon tanzen, als sie merkte, dass Anielle immer noch nicht da ist. Leonor überlegte, der holden Dame zu folgen, doch die Musik riss sie in den Kreis der Tanzenden. Leonor tanzte ausgelassen. Sie wollte die Realität vor sich schieben. Was würde sie nicht alles geben, in Ruhe gelassen zu sein. Doch das wird ihr nicht gegönnt. Doch nicht heute, nicht jetzt! Sie schwank zur Theke und nahm noch einen Cherry.
Leonor Beauharnais de Margaux
Princess du Sang - Prinzessin von Geblüt
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Lord Reis

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23

Freitag, 3. Januar 2020, 10:49

Interessiert verfolgte er die Bewegungen der Prinzessin. Sie wusste, sich zu bewegen. Nicht, dass ihn das verwundert hätte - aber er freute sich, dass sie so ausgelassen zu feiern vermochte.
Zum Glück schien die Zofe ebenfalls Leonors Bewegungen zu verfolgen. Unter anderen Umständen hätte man fast auf die Idee kommen können, dass hier ein weiteres pottyländisches Sprichwort zur Geltung kommen könnte. Und er war sich tatsächlich nicht sicher, ob es nicht zumindest ein wenig passte.

Dadurch, dass sie wieder zur Theke stürzte, löste sie den Minister aus der durch ihren Tanz hervorgerufenen halben Trance.

24

Freitag, 3. Januar 2020, 12:33

Leonor sah gelangweilt aus. Ein paar junge Männer kamen auf sie zu, doch nach einem kurzen Gespräch verließen sie die Prinzessin. Sie sprach mit diesem kleinen Lächeln auf den Lippen, welches eindeutig ihre Meinung über diese Grünschnabel zeigte. An einem jungen Mann schien sie doch Interesse zu haben, doch das war auch von kurzer Dauer. Er verließ sie mit rotem Gesicht und zornig. Prinzessin schien jedoch nur an ihrem Glas Cherry interessiert und beobachtet das Spiel des Lampenlichtes und des edlen Getränkes. Sie traf sich mit dem Blick von Lord und winkte ihm leicht. War das eine Aufforderung, ihr Gesellschaft zu leisten oder einfach huh ich bin da? Dass sie heimlich auf Yvette aufgepasst hat, war ohne Zweifel. Anielle war immer noch nicht zu sehen. Leonor kippte Cherry in ihren Rachen und bewegte sich zu den beiden. Mehr zu Yvette.

"Ich bin kurz mein Näschen pudern. Es kann allerdings auch lange dauern."

Ihre Augen blicken auf Lord.

"Auf deine personliche Verantwortung überlasse ich dir mein Eigentum. Und ich werde wiederum persönlich mein eigentum zurück verlangen. Kein anderer."
Sie sprach über Yvette tatsächlich in diesem Ton und mit diesen Worten.
Leonor Beauharnais de Margaux
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Lord Reis

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25

Freitag, 3. Januar 2020, 12:45

Er musste sehr schmunzeln, als er einen Verehrer nach dem anderen bei Leonor abblitzen sah.

<Amateure...>

Gelassen nippte er an seinem Getränk - Yvette hatte ihn dazu bewegt, einen "Cherry" zu bestellen, da sie die Vorlieben ihrer Herrin natürlich kannte. Das Winken Leonors bedachte er entsprechend mit einem Zuprosten aus der Ferne.

Erstaunt, dass sich Leonor wieder zu ihnen gesellte, war er fast schon enttäuscht, wie schnell sie wieder ging. Wie sprach sie da von Yvette? "Mein Eigentum" waren ihre Worte. Eine seltsame Wortwahl, doch Yvette schien diese zu kennen. Zumindest spürte er keinen Widerstand, keine Bewegung des Protestes. Er hatte eher den Eindruck, dass ihr diese Worte noch mehr Sicherheit gaben.

Also verabschiedete er Leonor mit den Worten
"Keine Bange, ich passe gut auf Pühdyn auf - und Yvette hat mich komplett unter Kontrolle. Und Pühdyn. Oder war es umgekehrt?
Denken Sie dran, Leonor-die-ich-heute-nicht-mehr-"Prinzessin"-nenne: Hinterher mit nem feuchten Lappen drüberwischen!
"


Eine weitere pottyländische Redensart, die universell gelten kann und die jeder so versteht, wie er möchte. Meist ist sie zwar anzüglich gemeint, genauso häufig aber auch einfach nur häufig. Schließlich vergisst man schnell, dass ein feuchter Lappen vieles wieder reinigen kann.

Als Leonor so schnell entschwand, wie sie kam, sagte er schmunzelnd zu Leonor:
"Dann muss ich wohl auf Sie aufpassen, ob Sie es wollen oder nicht. Anweisung der Prinzessin."

Yvette

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26

Freitag, 3. Januar 2020, 13:03

Als sich die Prinzessin tatsächlich wieder in ihre Richtung bewegte, spürte die Dunkelhaarige wie ihr Herz einige Takte rascher in ihrer Brust pochte. Schüchtern lächelte Yvette in Leonors Richtung.

Den Pudel hielt sie weiterhin an ihre Brust gedrückt und spürte wie sich das Tier leicht zu bewegen begann. Wollte der Pudel etwa auf den Boden? Eine denkbar schlechte Idee. Und so flüsterte die Dunkelhaarige leise, beruhigende Worte und hielt ihn weiterhin sicher auf ihrem Arm.

Das Leonor von Yvette als ihrem Eigentum sprach, nahm die Zofe gelassen hin. Fast so als war dies die gängige Art mit der die Prinzessin und ihre Leibzofe miteinander sprachen.

Sann entschwand Leonor auch schon. In Richtung der Toiletten; um sich das Näschen zu pudern. Am liebsten wäre ihr Yvette gefolgt. Doch die Worte der Prinzessin ließen sie an Ort und Stelle verweilen; in Gegenwart des Lords.

“Werden wir hier wie zwei Statuen auf die Prinzessin warten?“

Dabei huschte ein leichtes schmunzeln über Yvettes Lippen.
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Lord Reis

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27

Freitag, 3. Januar 2020, 13:43

"Natürlich, wie denn sonst?"

Das Schmunzeln gab er nur zu gerne zurück. Auch setzte er einen Trick ein, von dem ihm seine Tochter erzählte. Er nahm einem vorbeigehenden jungen Mann - der vorher auch um die Gunst der Prinzessin buhlte - seine zwei Cherrys mit den Worten

"Danke, Jacques!"

ab. Es war ihm egal, ob derjenige tatsächlich "Jacques" hieß oder nicht. Die Wahrscheinlichkeit war hoch genug und es reichte, um den Jungen nicht nur zu verwirren, sondern auch dadurch in die Schranken zu weisen, dass es ihm komplett egal war, wie er hieß. Der Versuch einer Replik - "Aber ich heiße..." - wischte er mit einer Handbewegung weg. Bei diesen schnöseligen Emporkömmlingen war das angebracht.

Einen der Cherrys gab er Yvette und prostete ihr zu.

"Trinken wir... auf neue Freunde?"

Die Frage war ernst gemeint. Er fühlte sich mit Yvette wohl wie ein Püdel.

28

Freitag, 3. Januar 2020, 22:03

Der Gang leuchtete in allen Farben und war alles andere als hell. Leonor fühlte sich nicht gut in dieser neonfarbenen Galerie. Sie stand vor der Tür ins Toilettenzimmer und eigentlich wollte sie es nicht. Anielle so lange in diesem Zimmer? Das war nicht für diese Kriegerin, wie Leonor sie insgeheim nannte. Sie verließ das Zimmer und machte ein paar Schritte, als sie sich unwohl fühlte. In diesem Zustand ins Saal zurückzukehren wäre eine kleine Katastrophe. Yvette würde nerven. Alle würden nerven, geschweige schon von großen Zeitungsartikeln... Leonor de Gyenne ist möglicherweise schwanger. Ihr wurde schlecht auf einer Tanzparty im Edelhotel... Anielle zu suchen, war ihr zu umständlich. So stand sie unschlüssig in diesem Korridor in der Hoffnung, man würde sie erlösen.
Leonor Beauharnais de Margaux
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29

Freitag, 3. Januar 2020, 22:20

Den Worten des Lords lauschte die Dunkelhaarige und nickte schließlich kaum merklich. Etwas anderes würde ihnen beiden auch nicht übrig bleiben. Und wenn sich die Prinzessin besonders viel Zeit lassen würde, könnten weder der Lord noch Yvette etwas dagegen unternehmen.

Das sich der Lord schließlich einen Scherz erlaubte, verstand Yvette im ersten Momen nicht. Was hatte denn das jetzt zu bedeuten? Und woher wusste der Lord das dieser junge Mann auf den Namen Jacques hörte?
Als der junge Mann dann schließlich zu protestieren versuchte, beobachtete Yvette den Lord und eben jenen jungen Mann mit gesteigertem Interesse.

Im nächsten Moment wurde ihr auch schon eines der Gläser in die Hand gedrückt und Yvette ließ ihren Blick aus dem Augenwinkel durch den Saal gleiten. “Wo steckte nur Leonor? So lange konnte das doch nicht dauern.“ Murmelte die Dunkelhaarige mehr an sich selbst gewandt.
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30

Freitag, 3. Januar 2020, 22:30

"Wollten Sie mir nicht davon erzählen, wie es so ist, eine Zofe zu sein?"

Die Dunkelhaarige wirkte etwas abwesend. Sie hing offensichtlich sehr an ihrer Herrin und erinnerte ihn an eine Helikopter-Mutter... oder vielleicht doch eher an ein Kind, das zum ersten Mal etwas alleine unternimmt und sich immer wieder rückversichern möchte, dass seine Mutter auch wirklich da ist? Nein, beides passte nicht wirklich... aber er spürte, dass da eine besondere Bindung war, egal, was eine Zofe jetzt so macht. Und dieses Band war tiefer als das zwischen seiner Tochter und ihrer Nanny.

Er ging nicht davon aus, dass sie auf seine ernstgemeinte Frage, die er in Smalltalk-Laune stellte, ausschweifend antwortete.

"Lassen Sie Pühdyn ruhig bei mir und schauen Sie nach Ihrer Herrin, wenn Sie das möchten. Ich fürchte nur, ich muss Sie zumindest ein Stück weit begleiten. Nicht nur, weil die Prinzessin das so erbeten hat, sondern weil ich selbst möchte, dass es Ihnen gut geht. Was auch immer Ihnen widerfahren ist - es soll sich heute nicht wiederholen."

Alles Schelmische war plötzlich vergangen. Er wusste von dem Moment, in dem die Prinzessin ihren Tisch verließ, dass die Konversation damit gelaufen war. Doch der Abend war noch lange nicht gelaufen.
Er hatte ohnehin nichts von Relevanz zu tun. Die Party war eine angenehme Ablenkung, die vorherige Begegnung mit Sophie Libelle eine willkommene Einführung. Jetzt war es ihm tatsächlich wichtig, dass die Zofe mit den blitzenden Augen - zumindest während sie in seiner Gegenwart war - sicher sein würde und sich wohlfühlte.

Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, stand er auf und bot ihr - nachdem er seinen Cherry leerte - seine Hand.

"Also...?"

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31

Samstag, 4. Januar 2020, 06:44

Je mehr Zeit verging desto unruhiger wurde Yvette. Auch wenn sie es sich nicht anmerkte, so spürte sie doch wie Nervösität ihren Magen zusammen krampfen ließ. Solange konnte sich Leonor wirklich nicht auf den Toiletten-Räumlichkeiten befinden. Das war nicht möglich. Oder doch wie man an der Prinzessin deutlich erkennen konnte. Was aber wenn Leonor etwas geschehen war? Sofort geisterten die Worte ihres Peinigers durch Yvettes Gedanken und ließen sie unbewusst aufkeuchen.

Auf die fragenden Worte des Lords reagierte Yvette gar nicht. Schließlich galten ihre Gedanken einzig und alleine der Prinzessin.
“Das ist alles sehr komisch.“
Murmelte die Dunkelhäutige. Dann blickte sie auf den Pudel in ihrem Arm und zuckte leicht mit den Schultern. Vielleicht hatte ihre Herrin die Toilette aus einem ganz besonderen Grund angesteuert? Den Magen verdorben. Oder aber.... Diesen Gedanken konnte Yvette jedoch nicht vollenden. Denn die Worte des Lords holten sie in die Gegenwart zurück.

Auf einmal wirbelte Yvette hastig herum und schlug ihm beinahe die ihr entgegen gestreckte Hand beiseite. Stattdessen pflanzte sie den Pudel in seine Arme und stolzierte mit s e h r wackeligen Schritten in Richtung der Toilettenräume. Denn dorthin war Leonor verschwunden.
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32

Samstag, 4. Januar 2020, 12:22

Verwirrt schaute er auf den Pudel in seinen Arm, dem die plötzliche Änderung des gefälligen Platzes so gar nicht gefiel. "Pühdyn" brachte das dadurch zum Ausdruck, dass er Reis in die Hand biss. Neben einem lauten
"Ah verdammt, mistiges Viech!"
führte das dazu, dass er sich sofort auf dem Boden wiederfand und davonlief.

Nachdem er die blutende Bisswunde notdürftig mit einem Stofftaschentuch aus seinem Sakko versorgte - leider blutete er vorher auf ein paar Cannapees -, eilte er der Dunkelhaarigen hinterher und ergriff instinktiv ihre Hand. Irgendetwas stimmte hier nicht.

"Yvette, geht es dir gut?"

Die Nervosität hatte ihn zusammen mit dem plötzlichen Hundebiss - vorsichtshalber würde er sich zuhause nochmal gegen Tollwut impfen lassen - angesteckt und unruhig werden lassen, so dass ihm Anredeförmlichkeiten egal wurden. Yvette zitterte und lief sehr unsicher. Er wollte sie nicht aufhalten, hatte aber Sorge, ob sie überhaupt ihr Ziel erreichte - oder zumindest wusste, was ihr Ziel war.

33

Samstag, 4. Januar 2020, 23:44

So stand sie unschlüssig in diesem Korridor in der Hoffnung, man würde sie erlösen.


Wo ich sie dann auch traf nachdem ich kich ein wenig beruhigt hatte. Scheiße, sie kannte jetzt meine Zweifel wenn sie mir nur ein wnig ins Herz gesehen hatte und das durfte sie nicht. Nein, die Schale durfte nicht bröckeln, durfte nicht zerplatzen, dafür war meine Aufgabe zu wichtig und ich hatte zulange daran gearbeitet.

"Danke."

sagte ich nur kurz

"Magst Du morgen in den Palais des Tuileries kommen. Wir könnten reden."
Anielle Saint-Just
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34

Sonntag, 5. Januar 2020, 08:46

Das der Lord ihre Hand berührte und auch nicht losließ. Schien Yvette nicht wahr zu nehmen. Ihre Sorge um ihre Herrin war in diesem Moment größer. Und so zerrte sie den armen Lord beinahe hinter sich her. Metaphorisch gesprochen. Ihre Schritte führten Yvette mitten durch den Saal und schließlich einen Gang entlang. An dessen Ende befanden sich die Waschräumlichkeiten und diese waren das Ziel der dunkelhaarigen Zofe.

Doch noch bevor sie die Toiletten schlußendlich erreichte, konnte sie ihre Herrin im schwach beleuchteten Gang entdecjen. Und sie war nicht alleine. Die Saint-Just war an ihrer Seite. Etwas was Yvette nicht zu gefallen schien. Was man an der steilen Falte zwischen ihren Augen erkennen konnte.
“Leonor?“
Erhob Yvette ihre Stimme. Reckte ihr Köpfchen und trat auf ihre Herrin zu.
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Sonntag, 5. Januar 2020, 21:04

Leonor mochte die Dunkelheit nicht. Doch von einer Seite war jetzt Anielle und von der andern Yvette und beide waren irgendwie eine zuviel.


"Yvette, schön, dass du nach mir geschaut hast. ich glaube, ich habe mir den Knöchel ein wenig verdreht. Es tut nicht all zu weh, doch ich soll auf meinen Ruf Acht nehmen. Mich hinkend darf keiner sehen. Yvette, begleite mich in die Kabine und richte mich wieder frisch. "Anielle ließ Leonor ohne Antwort stehen. Yvette braucht über diese kleine Bekanntschaft noch nicht wissen.


"Werteste Saint-Just, spielen Sie ein wenig Türsteher. "

Leonor verteilte die Aufgaben und verschwand mit Yvette in den Raum.
Es waren 15 Minuten oder gar eine halbe Stunde. Egal, wie man anstrengte, man konnte kaum was hören.

"Yvette, alles in Ordnung? Hat sich der Außenminister etwas unpassendes erlaubt? ich habe gehört, er ist ein seltener Gentleman. Auf jeden Fall fand ich ihn sehr nett. Er bekleidet seinen Posten mit Recht. Diese Wachen sind hier auch nicht umsonst. Die Dunkelheit und dieses Licht haben mich unsicher gemacht. Alle denken, ich habe irgendwas im Sinn. Ich spüre regelrecht diesen Druck. Und ich bin gerde ein paar Tage hier. Es macht mich verdammt traurig, dass die Aufrichtigkeit derart verloren ging. Die Jungs sahen gut aus, doch das Einzige, was sie hervorbrachten war, wie geht es Euch, Eure Hochheit. Und die, die mich nicht kannten, waren obszön bis zum Erbrechen. Yveeeeeeeeeeeeeeeeeette"

Leonor zog die Unterlippe und schaute zu ihrer Zofe. Sie sah wie ein verzogenes Kind.

"Vielleicht sollte ich die Jungfräulichkeit an den Nagel hängen und dem guten außenminister mich schenken?"

Sie lachte nun und zwinkerte Yvette zu.
Leonor Beauharnais de Margaux
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Sonntag, 5. Januar 2020, 21:22

Yvette war offensichtlich sehr in Sorge. Umso erleichterter war er selbst, als sie Leonor gefunden hatten. Noch ehe er etwas sagen konnte, war die Prinzessin schon wieder weg - und ließ ihn alleine mit der Saint-Just. Smalltalk zwischen den beiden funktionierte zuletzt nicht ganz so gut. Aber er würde hier warten, auch wenn das bedeutete, sich eine halbe Stunde mit der Nicht-Diplomatin schweigend gegenüber zu sitzen.

Um die Atmosphäre etwas zu lockern, hielt er seinen Finger hoch, den er nach dem Hundebiss notdürftig mit einem Pflaster aus seinem AuMi-Sakko Deluxe (TM) versorgt hatte.

"Tja, was soll ich sagen... Sie hatten Recht. Er war bissig."

Yvette

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37

Sonntag, 5. Januar 2020, 22:14

Aus dem Augenwinkel warf Yvette dem Lord einen gar entschuldigenden Blick entgehen. Dann verschwand sie mit Leonor in eine der Kabinen und ließ ihren prüfenden Blick über die derangierte Prinzessin gleiten. Mit geschickten Fingern richtete sie die Frisur Leonors und zupfte an ihrem Kleid herum. Bis es wieder schön fiel; zumindest in ihren Augen.

“Der Außenminister? Würdet ihr ihm zusagen wenn er euch fragen würde?“
Fragend neigte sich Yvettes Kopf auf die Seite und zupfte abschließend an Leonors Kleid herum.
“Jetzt fällt es schön.“
Damit nickte die Dunkelhaarige abschließend.
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38

Montag, 6. Januar 2020, 17:18

"Tja, was soll ich sagen... Sie hatten Recht. Er war bissig."


"Und das ist noch eine seiner besseren Eigenschaften."

murmelte ich so in mich hinein während ich hoffte, der pöttische Diplomat möge nicht sehen, dass ich geweint hatte. Dann könnte ich gleich stricken gehen. So musste ich also das Thema wechseln.

"Haben Sie gedient, Citoyen Reis? Bei uns wurde der Dienst an der Waffe einst vom Volk als Sport gesehen. Diesen Tagen trauern manche nach, jetzt haben wir eine Berufsarmee. Fechten sie?"
Anielle Saint-Just
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39

Montag, 6. Januar 2020, 19:51

"Er stellt keine dummen Fragen. Das ist der Vorteil des erfahrenen Mannes. "

Leonor seufzte und schaute sich selbst in den Spiegel.

"Yvette, du wirst unaufmerksam. Schau, mein rechtes Auge ist dunkler geschminkt als das linke. Sowas darf nicht mehr passieren. Und noch etwas. Wenn ich Dir eine Frage stelle, so erwarte ich eine Antwort. Stelle ich dir mehrere Fragen, so erwarte ich, dass du alle meine Fragen beantwortest und nicht eigenhängig diese auswertest und die Dreistigkeit besitzt, andere zu übersehen. Ich habe Dir mindestens drei Fragen gbestellt und du dir erlaubt hast, nur eine einzige zu beantworten und das noch mit einer Gegenfrage. Ich bin vielleicht leichtsinnig in manchen Sachen, aber ich bin nicht dumm. Ich respektiere Deine Entscheidung, bezüglich Deiner Blesssuren alles selbst zu regeln. Doch Yvette! Ich mache mir Sorgen. Wir haben nie was voneinander versteckt. gut gut gut... ich bin ein wenig müde und vielleicht rede ich ein wirres Zeug. Vergiß alles, was ich dir jetzt gesagt habe

"


und darin war die Leonor gut. Erstmal eine kalte Dusche zu verpassen und dann in die ware Decke zu wickeln."
Laß uns den Außenminister mit zwei solchen hübschen Mädchen beglücken. Und mach nicht diese großen augen! Ich meinte gerade die Konversation und Drink
"

Mit diesen Worten war Leonor wieder für eine Party bereit.
Leonor Beauharnais de Margaux
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40

Montag, 6. Januar 2020, 20:09

Als sie von der Prinzessin derart gemaßregelt wurde, zuckte die Dunkelhaarige sichtlich zusammen.

“Aber Leonor...“
Protestierte Yvette mit leiser Stimme. Bevor sie dann verstummte und vernehmlich schluckte. Tatsächlich war sie mit ihren Gedanken weit, weit fort. Zumindest nicht bei ihrer Herrin.
“Entschuldige Herrin.“
Beeilte sich Yvette hastig hervor zu stoßen. Vorsichtig beäugte Yvette die Prinzessin und wartete ihre Reaktion ab. In der Zwischenzeit griff sie die Prinzessin vorsichtig am Kinn. Mit dem Pinsel glitt sie noch einmal um Leonors linkes Auge. So dass dieses im gleichen dunklen Farbton schimmerte, wie das rechte Auge.

“Ich möchte dich nicht in Gefahr bringen. Bitte dringe nicht weiter in mich. Ich weiß mich selbst zur Wehr zu setzen.“
Dabei funkelte es herausfordernd in den Augen der Dunkelhäutigen auf. Schließlich zupfte sie noch einige Strähnen in das Gesicht der Prinzessin, um ihr einen frecheren Look zu verleihen.
“Wie du wünscht.“
Damit nickte Yvette und war bereit der Prinzessin aus der Kabine und zurück zur Party zu folgen.
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