Während die Cabarrus so ihre Termine durchblätterte erhielt sie eine E-Mail, signiert von der Kanzlei der Conntable. Es wurde um Rückruf gebeten.
Nachdem die ersten beidem Emails direkt im Spam gelandet waren, fiel Therese die Signatur der Connetable ins Auge. Doch gerade als sie die Wähltaste drücken wollte, klopfte es an der Tür und herein trat ein Lakaie, um ihr eine weitere Nachricht, dieses Mal in analoger Form, zu überreichen.
Also bat er mittels eines sehr kurzen Schreibens um eine Audienz.
Neugierig öffnete Therese das Schreiben und beim Überfliegen der Zeilen riss sie zuerst erschrocken die Augen auf, anschließend verfinsterte sich ihre Miene (nach dem ersten Schock) kurzzeitig, um schließlich ins nachdenkliche zu driften. Stammten die Zeilen von einem Toten? Wollte sich jemand einen schlechten Scherz mit ihr erlauben? Oder konnte es tatsächlich sein, dass Thierry noch am Leben war?
Therese schluckte während die Erinnerungen durch ihren Kopf zuckten, die sie mit Thierry verband. Sollte er tatsächlich noch am Leben sein, dann … dann …ja was dann????
"Richten Sie bitte Monsieur Barras aus, dass ich ihn morgen um 18.00 Uhr im Hotel Savoy Truffle erwarte", ließ Therese den Absender des Schreibens - nach kurzer Bedenkzeit - schließlich wissen und schickte den Lakaien mit der Antwort fort. Irgendwie war ihr wohler, wenn das Wiedersehen in der Öffentlichkeit statt fand, nach all dem was vorgefallen war.
Anschließend sammelte sich Therese kurz, trank ein Gläschen Likör um nun zu der oben erwähnten Mail zurück zu kommen. Wieder nahm sie auf der Chaiselongue Platz und wählte die angegbene Nummer:
tüüüüüüüt … tüüüüüüüt … tüüüüüüüt …
Dem Freizeichen lauschend wartete Therese darauf, dass am anderen Ende jemand ab nahm der ihr sagen konnte, warum sie zurück rufen sollte. …