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Samstag, 18. Januar 2020, 23:21

Die langsam unleidlicher werdenden Gedanken
<Nun sag schon Blödchen.... welche Tasche .... wieviele Papiere .... wohin ging er, wann war das.... Herrgott, einmal mit Profis arbeiten> ließ Bernadette erst mal nicht raus sondern bemühte sich weiter, Yvette mit aller gebotenen Eloquenz auszuhorchen

"Echt?" hauchte sie in das Ohr der dunkelhaarigen Zofe

"Und dann?"

Yvette

Ergebene Kammerzofe

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62

Sonntag, 19. Januar 2020, 06:47

Die Dunkelhaarige spürte wie sich eine Gänsehaut auf ihrem Körper ausbreitete. Und das leise Stimmlein in ihrem Köpfchen von G e f a h r flüsterte. Yvette jedoch blieb völlig regungslos an Ort und Stelle und spürte wie ihr Herz viel zu hastig in der Brust pochte.

“Er.. der Seneschall hat.. hat mich bemerkt und er hat ... hat mir gedroht. Dann.. nein, bitte nicht. Es ist so schrecklich.“

Murmelte die Zofe der Prinzesin und bettete ihre Finger gegen ihre Lippen. Ihren Blick hielt Yvette abgewandt. Spürte jedoch den unnachgiebigen Blick der Blonden auf sich und wandte ihr schließlich erneut ihr Augenmerk entgegen.

“Dann kam der Schlag und seitdem.. weiß ich nichts mehr.“

Unglücklich kauerte sich Yvette zusammen und senkte erneut ihren Kopf gen Boden.
Yvette

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63

Sonntag, 19. Januar 2020, 23:30

<Klar. Und mein Vater ist der Bischof von Fiorinde.>

dachte sich Bernadette und ließ es für heute bleiben. Die kleine verschloss sich gerade wieder und - so schätzte es Bernadette zumindest ein - weiteres Drängen würde die Auster nur ganz schließen. Darüber hinaus war es ha auch der alte Familienwitz, denn Bernadettes Vater war - und das wussten die wenigsten - tatsächlich der Bischof von Fiorinde. Und Bernadette war eine aus seiner Bastard Brut. Doch dazu an anderer Stelle mehr. Hier galt es noch das Feld für einen nächsten Satz in diesem Match zu bereiten.

"Das muss Dich fürchterlich erschreckt und verletzt haben. Innerlich wie äußerlich. Und was tue ich Dummchen? Ich bedränge Dich... doch ich wollte nur ... besser ich gehe jetzt... Kann ich noch etwas für Dich tun?"

Yvette

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64

Samstag, 25. Januar 2020, 13:12

Tatsächlich hatte sich die Zofe der Prinzessin in just dem moment verschlossen, als die Blondine mit Macht in ihre Gedanken zu dringen versuchte. Bis hierhin und nicht weiter. N e i n! Und so hatte Yvette der Blondine einen Riegel vorgeschoben.

Abrupt schüttelte sie auch schon ihren Kopf und blickte mit großen Augen zu Bernadette empor.

“Mir kann niemand helfen. Das muss ich alleine regeln.“

Dabei ließ Yvette ein tapferes Lächeln auf ihren Lippen erstrahlen und blickte mit diesem Lächeln zu Bernadette empor. Hoffentlich glaubte die Blondine ihren Worten und unternahm keinen weiteren Versuch, der Wahrheit auf die Spur zu kommen.
Yvette

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Montag, 27. Januar 2020, 15:00

Sie würde wiederkommen, das war klar. Aber jetzt war es Zeit zu gehen und Bernadette tat es, setzte aber vorher einen Kuss auf Yvettes Wange und flüsterte

"Ruf mich an wenn er Dir wieder was tut. Du kannst auf mich zählen."

dann gab sie ihr eine Karte die sie als Secretaire de Cheval auswies

"Und Du solltest mich wirklich Mylady nennen. Dann bin ich gleich noch viel netter, Cherie"

schlussgewinkt und gekussmundet blieb Yvette zurück nachdem die Türe ins Schloss gefallen war.

66

Dienstag, 18. Februar 2020, 13:13

Es war wieder Nacht geworden und Michel hatte nicht schlafen können. Was er hier wollte hätte er gar nicht sagen können doch er trat einfach ein, schloss die Türe und lauschte.

Yvette

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67

Dienstag, 18. Februar 2020, 21:41

Die Prinzessin sie war mal wieder auswärts unterwegs. So hatte sie es ihrer Kammerzofe zumindest mitgeteilt. Und Yvette hatte stumm dazu genickt. Ohne nachzufragen wieso sie wieder alleine zurück bleiben musste. Nun ja. Eigentlich war die Dunkelhäutige auch selbst schuld. Sie hätte bei Leonor lediglich nachfragen müssen. Doch ihre Lippen blieben verschlossen und so zuckte Yvette leicht mit den Schultern, als sie den Gang entlang ging.

Nur noch wenige Stunden und der neue Tag würde anbrechen. Aber irgendwie konnte Yvette auch nicht schlafen. Und so geisterte sie durch die Gänge. Bis sie schließlich zurück in ihr Zimmer ging. Sorgfältig verschloss die Zofe die Türe. Geschwind schlüpfte sie auch schon aus ihrem Kleid und hüllte sich in ihr Nachthemd. Ein Stück Stoff der beinahe durchscheinend anmutete.

Mit einem sanften Lächeln auf ihren Lippen kuschelte sich die Dunkelhaarige unter die Bettdecke. Und kaum hatte ihr Kopf das Kissen berührt, wurde sie auch schon von Morpheus Armen umfangen. Das sich ihre Türe öffnete und er ihr Zimmer betrat bekam Yvette nicht mit. Noch nicht.
Yvette

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yvette« (19. Februar 2020, 17:11)


68

Mittwoch, 19. Februar 2020, 16:30

Michel legte seine Hand auf Yvettes Mund und als sie erwachte und mit dem Zappeln einsetzte drückte er noch heftiger und näherte sich dabei Ihrem Ohr.

"Ruhe, Yvette, dann passiert Dir nichts. Du musst fliehen, man will Dich ansonsten tod sehen."

Yvette

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69

Mittwoch, 19. Februar 2020, 17:16

Süße Träume umfingen Yvette. Denn sonst würde garantiert nicht dieses Lächeln um ihre Mundwinkel spielen. Das sich ihre Zimmertüre öffnete und Er ihr Zimmer betrat bemerkte die Dunkelhaarige nicht. Erst als sich seine Hand auf ihren Mund legte und ihr dadurch die Möglichkeit zu schreien genommen wurde, öffnete Yvette abrupt ihre Augen. Zappelnd versuchte sie ihn von sich zu stoßen. Vergeblich. Und so starrte die Dunkelhaarige mit großen Augen zu dem Älteren empor. Was hatte er gerade gesagt? Sie war in Gefahr und sollte fliehen? Aber ... w a r u m?
Yvette

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Donnerstag, 20. Februar 2020, 13:17

"Warum?"
in seiner Stimme klang sowohl ein Vorwurf ob der Dummheit der Frage als auch die Trauer das er selbst niemals nach dem warum fragte wenn Duroc etwas befahl mit

"Er hat es befohlen. Wenn Du jetzt hier wärest, dann soll ich Dich töten. Du seist eine Gefahr, sagt er."
wobei er die Hand fester auf ihren Mund drückte und gleichzeitig zu einem kleinen Kissen griff.

Yvette

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71

Donnerstag, 20. Februar 2020, 21:42

Unwillkürlich begann Yvette zu zappeln. Als sie spürte wie sich der Griff seiner Hand verstärkte. Unterdessen hatten sich ihre Finger um sein Handgelenk gekrallt. Dadurch versuchte sie nämlich seinen Griff zu lockern.
Während sie noch immer mit großen Augen zu ihm empor starrte. Der Seneschall hatte es befohlen sie zu töten? Aber wieso? Weil sie zu viel gesehen hatte? Nur weil die Zofe der Prinzessin zu neugierig war?
Noch immer versuchte sie seinen kräftigen Griff zu lockern und strampelte weiterhin mit ihren Füßen. Wie ein Fisch auf dem Trockenen wand sie sich auf dem Laken.
Yvette

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Freitag, 21. Februar 2020, 14:18

"Versprich mir, dass Du noch heute Nacht fliehst, anonsten muss ich seinem Willen gehorchen."

flüsterte Michel fast schon flehend und streichelt mir der einen Hand ihren Arm während er mit der anderen das Kissen fest auf ihr Gesicht drückte

"Mach Dich davon... dann ..."
<Ansonsten bringe ich hier und gleich zu Ende, auch wenn es mein Herz zerreisst.>

Yvette

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73

Samstag, 22. Februar 2020, 07:30

Das Kissen auf ihrem Gesicht raubte Yverte sekündlich mehr und mehr Luft. So dass ihre Abwehrbemühungen allmählich erlahmten und sich auch der Griff um sein Handgelenk lockerte. Mit großen Augen starrte die Dunkelhäutige zu dem Blonden empor und versuchte schließlich zu nicken. Sie würde fliehen. Ganz so wie er es befohlen hatte. Doch wohin? Ohne ihre Prinzessin? Und was wäre wenn sie dennoch hier im Outremer bleiben würde? Müsste sie dann tatsächlich sterben?
Yvette

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74

Montag, 24. Februar 2020, 11:26

Als sie nickte nahm Michel das Kissen von Ihrem Gesicht und streichelte in einem Anflug fast kaum verständlicher Sanftheit über ihr Gesicht, stand dann aber auf und ging zur Türe ohne sich noch einmal umzusehen. Nachdem r die Türe geöffnet hatte waren weitere Schritte im Gang zu hören und auch die Erklärung des Legendre, Yvette sei nicht hier und ihre wichtigsten Sachen seien verschwunden. Was er zur Antwort bekam konnte Yvette nicht hören, lediglich die Schritte zweier Männer klangen an ihr Ohr. Dazu ein Geräusch, fast so als schlüge man mit einer Peitsche auf einen Sattel.

Yvette

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75

Dienstag, 25. Februar 2020, 06:54

Endlich nahm er das Kissen von ihrem Gesicht. Sodass Yvette abrupt nach Luft schnappte und vorwurfsvoll zu ihrem Peiniger empor starrte. Dessen gar zärtliche Berührung an ihrer Wange lösten in Yvette gemischte Gefühle aus. Und so blickte sie zu ihm empor. Verzweifelt und bittend flehend zugleich.
Er jedoch wandte sich von ihr ab und verließ ihre Räumlichkeiten. So dass Yvette hart schluckte und in Windeseile begann ein paar Sachen zusammen zu packen. Das Bündel presste sie an ihre Brust. Bevor sie an der Türe lauschte ob die Luft auch wirklich rein war.
Tatsächlich waren keine Stimmen oder Schritte zu vernehmen. So dass Yvette diese Chance nutzte und den Palais verließ. Ohne Nachricht an Leonor. Wie stark würde sich Prinzessin Sorgen?
Mit gesenktem Kopf stürmte Yvette hinaus in die anbrechende Dunkelheit. Fort. ~
Yvette

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robert Duroc« (3. März 2020, 11:10)


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