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3.004 Bureau Connetable Gespräch mit Lord Reis

41

Montag, 20. Januar 2020, 16:02

"Für mich, Citoyenne Lordi, steht schon einiges auf dem Spiel wenn ich den Pasdecul, also die Arbeitserlaubnis in Pottyland nicht bekomme."

flötete Sophie drauflos

"Und nur sie, Citoyenne haben die Macht, mir, einem unbescholten Mädchen, kaum der Nonnenschule entwachsen ..."

wobei sie sich kurz in die Unterlippe biss, diese dann mit einem Züngeln benetzte und erstmal, nur dezent den Podex einsetzend, zum Buffet trat und sich eine Banane nahm die sie zu schälen begann nachdem sie sich wieder hingesetzt hatte. Inzwischen läutete nebenan das Telefon.

"Ich baue da ganz auf sie, Citoyenne, das sie ja offensichtlich den Pardecul bereits erworben haben und mir diesen sofort geben müssten wenn sie ihn mir nicht gäben, schließlich hätten sie dann Ihren verwirkt."

Statt hinein zu beissen umspielte sie die Banane erstmal mit den Lippen.

"Cest qomme ca"

42

Montag, 20. Januar 2020, 16:04

Anielle hörte das klingeln und sah auf die Uhr. Ihr kam das jetzt schon ein bisschen blöd vor. Wenn es nochmal klingelte würde sie das Pack alleine lassen. Sie hatte zu arbeiten. Mit dem Gedanken raspelte sie weiter
Anielle Saint-Just
Connetable d'Outremer et Gardien de Oriflamme
Comtesse de Plaisance et Duchesse de Mesagne
Seigneuresse de Château Durfort

Lord Reis

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43

Montag, 20. Januar 2020, 16:13

Er konnte Sophies Worten kaum folgen. Sie wusste ihre Reize einzusetzen. Auf diese emotionale Erpressungsschiene fuhr er aber überhaupt nicht ab, was ihm bewusst wurde, als nebenan das Telefon klingelte und seinen Blick wieder weniger glasig werden ließ.

"Business!", rief er wie aus Reflex (das hat etwas mit dem pottyländischen Steuerrecht und Lordis Vergangenheit als "aus steuerlichen Gründen für tot erklärter" zu tun, was gegebenenfalls an anderer Stelle erläutert werden kann), ehe er Sophie ansah.
<Was für ein billiger Trick... aber... irgendwie wirkt er auch...>

...und schon wurde der Blick wieder glasiger...

"Madame Libelle, ich bin mir sicher, dass Sie besondere... Qualitäten mitbringen. Bitte erlauben Sie mir die Frage, was genau für Sie auf dem Spiel stünde. Verzeihen Sie, wenn ich da zu neugierig sein sollte..."

<Nonnenschule - als ob. Eher Mädcheninternat in Kap Cannabis Sativa, so wie ich auch...>

Er war erstaunt, dass Sophie vor Junque keine Hemmungen hatte, sich so zu verhalten, wie sie es tat. Da fiel ihm eine Frage ein, die ihm noch etwas Zeit - und wieder Blut im Gehirn - verschaffen könnte.

"Sie und Monsieur Junque - kennen Sie sich eigentlich schon? Sie werden ja auch eng zusammenarbeiten, wenn Sie beide akkreditiert würden."

44

Montag, 20. Januar 2020, 16:21

ich stand schon geraume Zeit am Buffet und überlegte krampghaft, wie ich denn verhindern könnte, diesen Scheiß Job zu bekommen. Über Pottyland hatte ich bislang nur eine Satire gelesen, es soll sowas wie eine Mischung aus Leogland und Trinkerheilanstalt sein. Brauchte ich das? Doch wenn ich jetzt einfach rülpste, dann würde meine Nichte mich in der Luft zerreissen, oder noch schlimmer, meine Bezüge kürzen. Vielleicht ein Anfall? Ein Unfall? Irgendwas? Ein Allergischer Schock? Moralische Entüstung ob des Blasorchesters hinter mir? Und verdammt, warum gab es hier keine Waffeln? Als er mich ansprach antwortete ich automatisch

"Latürlich."
Henri Junque
Ambassadeur des Empire Outremer in Pottyland

45

Montag, 20. Januar 2020, 16:31

Sophies Blick wurde hart und Dolche schossen ganz kurz aus Ihren Augen.

<Es wäre eine Chance gewesen auf eine neue Abgabe. Nicht nur immer ungewaschenen Diplomaten den Hobel bohnern, nein, der schien bis gerade nett gewesen zu sein, war sogar wohlrichend, er hätte bis gerade einfach lachen können und... aber nein, der Herr musste seine dämlichen Spielchen spielen, für mich hat er seinen Schein gerade verloren.>

So biss ich ein grosses Stück der Banane und antwortete auf seine Frage

"Nein."

Und als der andere Honk das Gegenteil behauptete musste ich schon zurückrudern.

"Nicht näher, nur vom Sehen,"

Lord Reis

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46

Montag, 20. Januar 2020, 22:54

Der Biss in die Banane holte ihn aus seinen Tagträumen. Und doch fiel ihm auf, dass sie seiner ersten Frage auswich.

"Ich verstehe..."
<...irgendwie gar nichts mehr. Ich brauch was zu trinken und/oder zu rauchen.>

"Ich glaube, ich werde mal Rücksprache mit meinem König halten.."
<...oder zumindest so tun als ob und mir einen guten Film im Fernsehen ansehen. Und vielleicht... nur vielleicht... mir mein Zimmer genau ansehen?>

Dieses Gespräch verlief so merkwürdig, dass ihm eine gehörige Portion Misstrauen zuflog. Sophies plötzlicher Wandel von der nuttigen Sexmaschine zur finsteren, nüchternen Diva kam unerwartet, plötzlich und angesichts einer wirklich harmlosen Frage.
Gestern konnte sie ihn um den Finger wickeln - oder umgekehrt? -, doch genau jetzt gerade konnte sie ihren Charme spielen lassen, wie sie wollte. Er war vorsichtig geworden und beschloss, so wenig wie möglich zu sprechen und einfach ruhig zu essen. Er würde auch direkt den Rückflug antreten, wenn da nicht noch die Sache mit der Prinzessin wäre, die er nicht loswurde.
Ob er den Seneschall jetzt noch treffen wollte, konnte er sich auch nicht beantworten. Ebensowenig wie die Frage danach, wo die versteckte Kamera wäre.

<Vielleicht kann ich vorher noch ein wenig das Schloss "besichtigen"? Hat Leonor hier ihr Zimmer? Oder Yvette? Wohnte hier die Kaiserin?>

Die Gesellschaft all dieser Leute hätte er jetzt der Gesellschaft des alten Scherzkeks und der eingeschnappten Hostesse vorgezogen. Doch jetzt einfach aufzustehen und zu gehen war unhöflich und unprofessionell. Seinen Fluchtreflex unterdrückend, aß er genüsslich seinen Teller leer und trank seinen Kaffee mit schweigsamer Ruhe.

47

Montag, 20. Januar 2020, 23:08

Ein Page, Tristan des Namens, klopfte, wartete nicht denn Pagen mussten nicht warten, zumindest wenn es die Pagen der Regierung waren, und trat ein und erspähte binnen Sekunden, dass wohl Leute anwesend waren weswegen er, das silberne Tablett wie einen Schatz vor sich hertragend, in den Raum trat und vermeldete

"Der Seneschall des Empire Outremer erbietet dem Aussenminister des Königreichs Pottyland seinen unterlänigsten Gruß und lädt diesen, wenn es diesem denn gefalle, zu einem Ausritt für den heutigen Nachmittag. Wenn der Herr Minister nicht reiten mag, so stehen auch wahlweise Kutschen oder Sänften parat."

Auf dem Tablett lag eine Antwortkarte und der Page wartete, dass man sie denn ausfüllte. Solange er wartete starrte er Sophie auf die Titten.
Robert Duroc de Issan
Senechal d'Outremer et Gardien de Caboche de l'Empire
Comte de Grenelle et Duc de Galatone
Seigneur de Château d'Issan

Lord Reis

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48

Montag, 20. Januar 2020, 23:38

Er verdrehte so auffällig wie möglich die Augen. Sind denn hier nicht einmal die Gedanken frei?
Den Pagen mitleidig anschauend - er war offensichtlich ein schlecht bezahlter Laufbursche - sah er sich die Einladung und die Antwortkarte an. Warum er die Ankreuzmöglichkeiten "Ja", "Nein" und "Vielleicht" erwartete, wusste er selbst nicht, aber leider hatte die Antwortkarte deutlich eloquentere Antwortmöglichkeiten vorgesehen.

<Was ist denn ein "unterläniger" Gruß? T-Strich vergessen?>

Während er im Kopf die Orthographie korrigierte - eine Angewohnheit, die er aufgrund seines Ehrenamts als königlicher Orthographieprüfer nicht ablegen konnte -, wägte er seine Optionen ab... Den Seneschall kennenlernen wollte er. Allerdings wäre er dann nicht mehr im Schloss. Wer weiß, wann sich diese Option noch einmal böte. Also schaute er die Connetable an und sagte bedächtig:

"Der Seneschall möchte mich gerne sprechen. Ich hoffe, es ist für Sie in Ordnung, wenn wir unser Gespräch im Anschluss fortsetzen. Ein wenig frische Luft wird mit guttun."

Die Antwortkarte füllte er aus mit den Worten "Ich nehme die Einladung an und bedanke mich für das Angebot, eine Kutsche nehmen zu können."
Das Reiten war ihm zwar nicht fremd - aber er hatte keine Erfahrung damit, auf dem Rücken eines Pferdes zu sitzen.

49

Dienstag, 21. Januar 2020, 10:33

Das Telefon klingelte erneut und Anielle nahm es zum Anlass, sich schnell und kurz zu verabschieden.

"Fein, so machen wir es, ich bin hier, kommen sie einfach vorbei wenn es ihnen passt, vielleicht kann der Seneschall kurz anrufen lassen. Ich werde den Botschafter inzwischen ...." <einnorden> "briefen."

Worauf nach einem Handedruck sowohl Anielle als auch ihr Onkel wieder im Büro der Connetable verschwanden.
Anielle Saint-Just
Connetable d'Outremer et Gardien de Oriflamme
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50

Dienstag, 21. Januar 2020, 10:37

Mit dem Aussenminister allein gelassen zog Sophe einen Flunsch

"Du... äh sie... hast mich da in eine komische Situation gebracht. Vor den beiden kann ich doch nicht so wie ich möchte."

flötete sie und setzte einen Fuß, vom Schuh befreit auf die Kante der Sitzfläche seines Stuhles.

"Jetzt dagegen...."

Lord Reis

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51

Dienstag, 21. Januar 2020, 10:44

Er schob sanft den Fuß von der Sitzfläche. Was für eine billige Ausrede. Die Banane war für alle Anwesenden offensichtlich. Er wusste schon, warum er Frauen selten wieder traf - und Sophie bewies es ihm aufs Neue. Zudem war ihm nach dem seltsamen Gespräch gerade nicht nach Ablenkung zumute.

"Vielen Dank, aber ich muss leider weiter. Den Seneschall sollte ich nicht warten lassen, das wäre unhöflich und könnte zu ernsthaften diplomatischen Problemen führen, du verstehst..."

<Und ich muss dringend an die frische Luft. Das könnte dir auch gut tun...>

Während er aufstand, bemühte er sich, seine Gedanken zu sortieren. Die Rückkehr in den Palast war gesichert, er wurde aus dieser wirklich seltsamen Situation befreit und er schaffte an einem Tag zwei Sachen, die er sich vorgenommen hatte. Sophie stand für den Moment auf dem Abstellgleis und er hatte Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, ob sie dort bleiben sollte oder nicht.

Mit einem fröhlichen "Wir sehen uns dann heute Abend!" verließ er winkend den Raum - nicht in Eile, aber doch zielstrebig.

Lord Reis

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52

Dienstag, 28. Januar 2020, 22:35

Leute wie die Gummi- und Analfetischisten an der Eingangskontrolle hatte er schon zur Genüge kennengelernt. Was ihn mehr störte als die Tatsache, dass Leute ohne Autorität hier gerne so tun, als hätten sie welche, war, dass er nicht dort war, wo er sein wollte. Ein kurzer Anruf bei Lucy Auch - Außenministeriumsmitarbeiterin, zuständig für Recherchen und Archiv - ergab, dass sich weder Prinzessin Leonor, noch ihre Zofe aktuell im kaiserlichen Palais aufhielten, sondern im kaiserlichen Privatpalast. Soviel also zu diesem Plan...

Na gut, jetzt direkt aus dem Palais wieder herausstürmen war auch nicht angesagt. Außerdem sollte das Gespräch mit der Connetable fortgeführt werden. Duroc nannte da bei ihrem Treffen ein paar Aspekte, die bisher nicht auf den Tisch kamen. "Anturien" war einer davon. Und natürlich wollte die Botschafter-Geschichte geklärt werden.

In der Erwartung, dass sie jetzt, am relativ frühen Abend, noch dort arbeitete, klopfte Reis an die Tür des Büros der Connetable. Er brauchte nur 23 Anläufe, um es zu finden.

53

Mittwoch, 29. Januar 2020, 15:53

Nachdem der Besucher die ersten Tests durch das Haus, das Verrückte macht, zu ihrem Büro zu kommen offensichtlich bestanden hatte fand er ihre Türe angelehnt Ein Blick durch den Spalt, hier sicher als lässlich einzustufen würde den Blick auf eine junge Frau freigeben die, an einem Tische sitzend, sich leise vor sich hin summend die Finger der rechten Hand reinigte deren Fingerkuppen bluteten. Ein weiterer Blick duch den Raum, der sich auftäte wenn man den Kopf nur ein wenig drehte, würde ergeben das dort kein, von einem Fausthieb niedergestreckter Onkel auftat. Was geschen war war also fraglich da das wahrscheinliche zumnidestens nicht hier geschah.
Anielle Saint-Just
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Lord Reis

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54

Mittwoch, 29. Januar 2020, 20:19

<Wofür brauchte ich jetzt eigentlich den Passierschein A38?>

Mit dem Gedanken an ein seltsames Dokument, das ihm weniger wichtig erschien als eine pottyländische "Kein-Arsch-Bescheinigung", klopfte er erneut vorsichtig an die Tür. Dabei fiel ihm auf, dass diese nur angelehnt war. Vorsichtig drückte er sie auf, während er höflich "Verzeihung - ich hoffe, ich störe nicht!" sagte.

Er streckte den Kopf durch die Tür und sah, wie sich die Connetable die Fingernägel machte. Offensichtlich hatte sie es mit dem Nagellack übertrieben oder ihn aus Versehen verschüttet, denn ihre Fingerkuppen waren sehr rot.

"Frau Saint-Just? Darf ich eintreten?"

Es sah so aus, als sei seine Kollegin aus Outremer schwer beschäftigt. Er kannte diese Geste von Petra Auch - der Vorzimmerdame des Generaldiplomaten Lord Dover -, die sich häufig darüber beschwerte, dass sie so viel zu tun habe und extrem häufig ihre Fingernägel machte. Das war offenbar ihr Job. Damit unterschied sich ihr Job zwar stark von dem seiner Sekretärin Jacqueline Auch, aber jeder hatte halt seine individuellen Stärken.

55

Mittwoch, 29. Januar 2020, 23:14

Anielle war sichtlich genervt was allerdings in keinerweise an Reis lag sondern einzig und allein an einem Grund lag, den Reis sogleich erkennen konnte als er eintrat nachdem sie ihn auf seine freundliche Frage hin hereingebeten hatte. Sie hatte sich nämlich beim Muskatnussreiben mächtig in die Fingerkuppen gehobelt und blutete nun fleißig vor sich hin woraus zu schließen war, dass es erst gerade passiert war.

"Natürlich stören sie, doch kommen sie ruhig rein. Haben sie ein Pflaster dabei? Es wäre eine große Hilfe und würde ihr Stören mehr als aufwiegen."

Da sie allerdinge nicht nur einen zerfransten Finger hatte der auch kräftig blutete, sondern auch einigen Muskatnussstaub in ebensolcher Wunde wenig ersprießlich fand, stand Anielle erstmal auf und beschloss sich die Finger zu waschen.

Lord Reis

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56

Mittwoch, 29. Januar 2020, 23:24

Er fand es seltsam, dass die Connetable eine Art kleiner Käsereibe benutzte, um ihre Fingernägel zu lackieren (mit Muskatnuss hatte er noch nie etwas zu tun gehabt - altes Kindheitstrauma). Offenbar war sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden, sondern wusch es ab.
Währenddessen zog Reis eine Auswahl an Pflastern aus seinem AuMi-Sakko Deluxe (TM).

"Was darf es sein? Einhorn, Gnorkmork oder Dönertier? Einen Verbandskasten habe ich hier bestimmt auch irgendwo..."

<Sollte ich Petra vielleicht auch so eine Reibe schenken? Ich frage Frau Santadings später mal, ob sie das weiterempfehlen konnte.>

57

Montag, 3. Februar 2020, 10:18

Er war besoffen, ganz sicher war er besoffen, alles was er sagte gab keinen Sinn und Anielle beschloss das alte Hausmittel, bewährt schon vor der Antike, einzusetzen und nahm den geschundenen Finger in den Mund. Er schmeckte nach Muskat.

<Interessant> dachte sie sich und nickte dann, denn zumindest "Verbandskasten" hatte eine Bedeutung die auch sie kannte

"Er enthält wohl ein Plaster, vielleicht auch etwas zum desinfizieren. Falls sie es selbst mal ausprobieren wollen: Ich kann nur abraten. Das Erlebnis ist überschätzt."

Lord Reis

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58

Montag, 3. Februar 2020, 14:19

Nach kurzem Wühlen in seinem Sakko zieht er eine kleine Flasche Desinfektionsmittel heraus und übergibt sowohl diese, als auch ein Pflaster mit Einhornmotiv (mit Glitzer) der Connetable.

"Ich nehme an, Sie wissen, wie Sie damit umgehen müssen. Könnte ein bisschen brennen, aber das heißt nur, dass es wirkt."

<Hmmm okay, also doch nichts für Petra. Ist vielleicht auch besser so. Die ist eh schon immer so schlecht drauf - wer weiß, wie schlecht drauf sie mit verletzten Fingern wäre...>

"Ich darf doch, oder?"

Er zeigte auf einen Stuhl und setzte sich, ohne eine Antwort abzuwarten, auf einen Stuhl am Schreibtisch, gegenüber der Connetable.

59

Dienstag, 4. Februar 2020, 22:04

Anielle nutzte das Plaster und hätte fast aufgeschriehen als es zu wirken begann, tat es aber nicht da sie ja keine weinerliche Memme wie die meisten Männer war.

"Natürlich dürft ihr und habt ja schon. Darf ich euch auch ein wenig Muskat reiben? Er schmeckt einfach besser wenn er erstens frisch ist und man zweitens nicht mit der Reibe abrutscht. Ich entschuldige mich noch einmal für den Auftritt meines Onkels. Ich könnte verstehen wenn ihr ihn nicht in Pottyland sehen wollt."

Lord Reis

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60

Dienstag, 4. Februar 2020, 22:38

Reis schaute auf das Pflaster und die Muskatreibe

"Danke, aber ich traue der Reibe nicht. Sie hat heute schon ein Attentat auf eine wichtige Person ausgeübt, mit dem sie offenbar straffrei davonkommt."

Abgesehen davon, dass er den Geschmack von Muskat nicht mochte und sein Kaffee frei von allem zu bleiben hatte, wollte er auch kein Blut in seinem Kaffee haben.

"Der Onkel... Ich sage es mal umgekehrt: Er machte nicht gerade den Eindruck, als sei er scharf darauf, Botschafter in Pottyland zu werden. Und natürlich habe ich mich bei seinem Auftreten gefragt, was ich davon halten sollte.
Wir sind zwar trinkfest und feiern gerne, haben aber doch unsere Umgangsformen und Etikette - auch wenn die deutlich weniger streng ist als anderswo. Er gab sich alle Mühe, einen schlechten Eindruck zu erwecken, meine ich.
Wie sehen Sie das? Schließlich haben Sie ihn vorgeschlagen...
"

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