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3.004 Bureau Connetable Gespräch mit Terese Cabarrus

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Montag, 3. Februar 2020, 09:57

"Ja genau den, das Sieb zeigt am besten wie verrückt er ist. Er enthält im übrigen Muskat. Der Kaffee natürlich, nicht der Kardinal."

wenn sie so giggelte bemerkte man besonders wie jung Arielle war

"Ich denke er will ihren Rang erhöhen um die Nachkommen, sollte es welche geben, zu versorgen. Einen Sohn auf früherer Eh... Buhlschaft soll er ja bereits haben. Aber das sicnd natürlich Gerüchte die ich niemals verbreiten würde. Wenn Du einen Termin hast, dann lass es mich wissen. Ich halte dann Truppen bereit die helfen können falls einer von euch denn Hilfe benötigt."

Was nach Anielles Einschätzung ungefähr eine fifty-fifty Chance war.

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Montag, 3. Februar 2020, 17:20

"Interessant … Muskat?! …Muss ich mir merken"

Die Aussage über den Kardinal war indes weniger interessant und brachte für Therese keine neue Erkenntnis. <Ein Verrückter! … Und da soll ich ganz allein hin?>

Eher skeptisch beäugte Therese die Connetable als diese wieder davon anfing, dass sie Hilfe brauchen könnte. Und dazu noch dieses entzückende Kichern bei der Verwechslung des Kaffees mit dem verrückten Kardinal.

"Also gut, ich lasse mir einen Termin geben und harre der Dinge die da kommen werden. Wobei ich der Meinung bin, dass du vom Alter her eindeutig besser in das Beuteschema des Kardinals passen würdest und du zudem in deiner Rüstung fast schon wie die heilige Jeanne d´Arc wirkst. Willst du mich wirklich nicht begleiten?"

Therese blickte die Jüngere gespielt bettelnd und schmunzelnd an, ohne auf eine Zusage zu hoffen. Zum Kardinal musste sie wohl oder übel allein und deshalb wollte sie diesen Termin schnellstmöglch hinter sich bringen.
Therese Cabarrus
Comtesse de Belleville et Duchesse de Bari
Seigneuresse de Château Lafite
Membre de la Convention Nationale

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Dienstag, 4. Februar 2020, 11:06

Anielle strich sich spieleisch über den Brustbereich, machte dann dort zwei Fäuste und grinste.

"Ich glaube in genau dieses Schema passe ich nicht, lerne ihn kennen und Du wirst mir recht geben.

Muskat beziehe ich übrigens von den Iles de l'Quest, einer ehemaligen Besitzung des untergegangenen Grasanoce.
Ich lasse Dir gerne ein Paket schicken, ich habe noch genug davon.
"


Über den Vergleich mit der heiligen freute sich Anielle offensichtlich sehr, war doch genau dies, was sie beabsichtigt hatte. Wenn Männer schon tapfer zu sterben hatten, dann wenigstens für einen Traum den sie nicht erreichen konnten.

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Dienstag, 4. Februar 2020, 16:58

Zu schade, dass man durch die Rüstung hindurch nicht sehen konnte wie viel (oder wie wenig) Anielle tatsächlich von der Körbchengröße entfernt lag, welche sie mit ihren Händen anzudeuten versuchte: < 70c, …d? ..75, 80? …> Irgendwo in dieser Gegend wohl … Therese schüttelte seufzend den Kopf:

"Also angesichts deiner ganzen Andeutungen freue ich mich immer mehr auf dieses ominöse Treffen mit dem Erzbischof. Gibt es denn noch etwas, was ich über ihn und seine weltlichen Vorlieben wissen sollte? … Oder über die nächste Konventsitzung?"

Eigentlich hatte Therese schon genug gehört, aber vielleicht hatte Anielle ja noch eine "Überraschung" parat.

"Ansonsten würde ich mich gleich noch um die Termine mit dem Kardinal und dem Seneschall kümmern. Und wenn noch Zeit bleibt, dann fühle ich mal diesem Jussac und Letourner auf den Zahn. …. Danke übrigens für dein Angebot mit dem Muskat. Ich hoffe ich kann mich mal revanchieren. Mit einem Kuchen vielleicht?"

Lächelnd deutete Therese an, dass sie das Gespräch für heute beenden wollte. Sie überließ es aber der Connetable zu entscheiden, ob es noch weitere Themen zu besprechen gab.
Therese Cabarrus
Comtesse de Belleville et Duchesse de Bari
Seigneuresse de Château Lafite
Membre de la Convention Nationale

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Dienstag, 4. Februar 2020, 21:59

"Robert, ich meine der Seneschall wird einiges einbringen, er will es aber erst der Kaiserin vorlegen, Du verstehst sicher, dass ich noch nicht darüber sprechen kann."

Dann legte Anielle den Kopf schief und lächelte, das sie Terese mochte wusste sie längst, ob sie ihr trauen sollte lag noch in den Sternen.

"Palais de Vieux-Orleans, richtig? Auf den Kuchen komme ich zurück, reicherst Du ihn auch gerne an?"

Bis vor wenigen Wochen war es zumindest im Hause Saint-Just üblich gewesen, die Kuchenkräuter auf dem Dachboden zu züchten.

"Ich sehe, dass unsere Zeit für heute vorrüber zu sein scheint. Darf ich Dir eine Eskorte stellen? In der Antike waren Liktoren üblich. Es ist einer der Pläne des Seneschalls dieses wieder einzuführen."

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Mittwoch, 5. Februar 2020, 07:54

Natürlich hatte Therese dafür Verständnis, dass die Connetable einige Informationen nicht einfach so weitergeben durfte. Allerdings hätte sie es schon sehr zu schätzen gewusst, wenn Anielle zumindest ein paar Andeutungen gemacht hätte. Für einen solchen Vertrauensbeweise war es wohl noch zu früh und müsste Therese noch ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten. Die sie aber gerne investieren würde, da sie Anielle sehr sympathisch fand und sie bis dato keinerlei Gründe bzw. Ambitionen hatte, der Connetable in irgendeiner Form schaden zu wollen.

"Ich habe vollstes Verständnis, Anielle und für´s Erste habe ich ja genug Informationen, um mich mal ein bisschen nützlich zu machen"

Therese erwiderte das süße Lächeln Anielle´s ebenso offen wie herzlich und erneut war sie sehr angetan von dem Anblick der hübschen Inkarnation Jeanne d´Arcs.

"Seit ich von der Kaiserin in meine Ämter berufen wurde, hatte ich leider kaum noch Gelegenheit mich mit solchen Dingen, wie Kuchen backen, zu beschäftigen. Aber für Dich werde ich mir gerne die Zeit nehmen. Palais de Vieux-Orleans ist korrekt. ... Ich freue mich jedenfalls sehr auf unser Wiedersehen"

Fast hätte man meinen können sie hätten ein Date, aber warum nicht das Geschäftliche mit dem Angenehmen verbinden. <Hoffentlich sehe ich sie dann mal ohne diese Rüstung> Was durchaus reizvoll wäre. Ebenso wie die Aussicht mit einer Eskorte nach Hause geleitet zu werden. Therese war von dem Vorschlag durchaus angetan und sie fühlte sich geschmeichelt, was man ihr deutlich anmerkte:

"Du willst mir wirklich ein paar von deinen Jungs mitgeben? Aber nur, wenn das OK ist ...aslo, da ...da sage ich nicht nein ….Vielen Dank, Anielle … und bis bald"

Mit diesen Worten erhob Therese sich schon Mal, damit die Verabschiedung ihren Lauf nehmen konnte ...
Therese Cabarrus
Comtesse de Belleville et Duchesse de Bari
Seigneuresse de Château Lafite
Membre de la Convention Nationale

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Mittwoch, 5. Februar 2020, 11:37

Anielle stand auf und geleitete Terese zur Tür was sie in einem spontanen Akt, einem kurzen Kuss auf die Wange, krönte

"Es war mir eine Freude Dich kennengelernt zu haben. Wenn es passt würde ich Sonntagnachmittag vorbei kommen, die <Jungs> brauchen ab und zu ein wenig Kontrolle. Duroc meint, dass vier Liktoren für einen Konventsabgeordneten angemessen wären. ich lasse Dir also zwölf Mann zuordnen, sie arbeiten in drei Schichten. Das Palais bietet, wenn ich mich richtig erinnere, genügend Platz für mehr Gesinde als Du haben willst."

Mit einem Zwinkern fügte sie noch ein "Mit Zimt wenn es geht, und prüfe wie Du zum de stehst. Er wird es durchsetzen."

Nachdem Terese gegangen war begann Anielle die Regimentslisten zu studieren und wählte nach Abfrage aller vorliegenden Daten zwölf Mann aus, die mehrere wichtige Charakteristika teilten. Sie waren alle ca 2 Meter groß und etweder androgyn oder homosexuell. Die Connetable tat das anfangs nicht bewusst, doch der Gedanke, dass ihre neue Bekannte von den Männern ggf. angehimmelt oder gar belästigt werden könnte war ihr zunehmend unerträglich geworden.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Robert Duroc« (18. Februar 2020, 10:28)


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